Beim Versenden bzw. Empfehlen von bestimmten Web-Adressen hat man es des öfteren mit ziemlichen langen und vor allen Dingen unleserlichen URLs zu tun:
http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&keywords=kindle&tag=sahanya-21&index=electronics&linkCode=ur2&camp=1638&creative=6742
Der bekannteste Dienst um diese URL in eine kürzere zu verwandeln, ist sicherlich TinyURL. Gibt man dort eine lange URL ein, verkürzt TinyURL diese entweder automatisch oder man wählt eine eigene URL-Endung aus.
Seit kurzem gibt es jedoch auch den deutschen Dienst twiturl von Daniel Fiene und Malte Müller, der lange URL abkürzt. Der Name läßt zwar auf eine Beziehung oder einen Zusammenhang mit Twitter schließen, dies ist aber nicht der Fall.
Wodurch sich twiturl von seinem amerikanischen großen Bruder unterscheidet ist ganz klar einmal das schöne und simple Design. Aber auch in der Funktionalität bietet twiturl seinen Benutzern etwas, was TinyURL nicht kann. Man kann sich eine Statistik darüber ansehen wie oft der verkürzte Link angeklickt wurde. Wenn man sich z. B. die oben genannte URL in http://twiturl.de/kindle-zubehoehr verkürzt hat, dann kann man sich über die URL http://stats.twiturl.de/kindle-zubehoehr eine Statistik zum Seitenaufruf anzeigen lassen. Zudem bekommt man dort auch das Erstellungsdatum und die Original-URL noch einmal in ihrer vollen Pracht zu sehen.
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Eigentlich keine so doofe Sache. Geht das auch mit Affiliate-Links?
@Pepino,
kann ich dir nicht sagen, aber so aus der Hüfte geschossen würde ich sagen, dass es gehen müsste. Zumindest geht dies bei Amazon-Links, wie es bei anderen ist … hmm, ausprobieren geht über studieren.
Bei der Beschreibung dachte ich erst, das würde aus so hässlichen URLs wie der obigen automatisch halbwegs schöne wie
http://amazon.de/s?keywords=kindle&index=electronicsmachen und bei YouTube z. B. das&feature=relatedwegnehmen.@Martin, es macht ja auch "schöne". Zumindest kannst du das beeinflussen: http://www.twiturl.de/wunschwort
Also ich persönlich habe mir das Tool "The Sidepath" gekauft. Damit kann ich dann URLs in der Form http://go.webdesjan.de/Tolles-Bild.jpg oder so generieren.
Die URL ist dann zwar nicht ganz so kurz, aber auch hierfür gibt es ein Bookmarklet, mit dem man dann ganz einfach eine neue Kurz-URL anlegen kann.
Habe sonst auch immer TinyURL benutzt, aber inzwischen nutze ich Sidepath häufiger.
@Sahanya: Ja, ist mir klar, bloß halte ich von solchen verschleiernden Weiterleitungen nicht besonders viel. Da sehe ich die Betreiber der Websites in der Pflicht, brauchbare URLs zu verwenden.
Edit:
Nickname geändert, "verschleierter Link" führt zu einem Rick-Astley-Video auf Youtube
@Anonym (Nr. 6)
ich gebe Dir im Prinzip Recht. Aber wenn die Betreiber keine "sprechenden URLs" benutzen, liegt es (auch) in der Verantwortung derjenigen, die diese URLs "verwenden" sprich sie nutzen wollen, um auf etwas zu Linken, ihre Leser/Besucher nicht in die Irre zu führen.
Ich denke, dass Besucher da sehr nachtragend sein können – wäre ich zumindest. Von daher denke ich, dass es im eigenen Interesse ist aussagekräftige und keine verschleiernden URL-Abkürzungen zu nutzen.
[...] Wunschadressen sowie die Link-Statistik klar für den zuletzt genannten Dienst … Superb. (via) 21. August 2008 um 09:36 Uhr, Thema: Netzwelt, Tags: Online-Tool, [...]
[...] ich vor kurzem hier den Dienst twiturl vorgestellt habe, bin ich über 100e von Online-Diensten gestolpert, die unhandliche URL [...]