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Später lesen oder es sich vornehmen

Von Perun am 09. September 2008 um 16:08

Später lesen

Später lesen

Wer kennt das nicht, bei Recherchen und dem täglichen Streifzug durch das Web begegnen einem interessante Artikel, Dienste und sonstige Quellen. Am Anfang versucht man die alle zu verarbeiten, dann fängt man in die Lesezeichen zu sortieren. Irgendwann verliert man den Überblick, weil die Lesezeichen-Sammlung zu voll und zu unübersichtlich wird. Und man kann vor allem nicht mehr unterscheiden welches Lesezeichen man inhaltlich bearbeitet hat und welches nicht.

Dann fängt man an sich diverse Lesezeichen-Ordner zu erstellen: "Abarbeiten", "Für Später", "Lesestoff" etc. Und auch diese Ordner werden größer und länger und irgendwann verliert man auch den Überblick und die Lust. Abhilfe sollen Dienste schaffen, die es dem geplagten Web-Nutzer ermöglichen, die interessanten Inhalte später zu lesen. In der Reffererliste meines Statistik-Programms bin ich auf den Dienst Instapaper.com aufmerksam geworden.

Der Dienst verspricht das man sowohl im "normalen" Web wie auf Handys und iPhone seine "Später lesen"-Quellen verwalten kann. Wie das auf Handy oder iPhone geht, habe ich keine Erfahrung, aber im "normalen" Browser geht das alles sehr einfach. Die E-Mail-Adresse bei dem Dienst eingeben und den bereitgestellten Bookmarklet in die Lesezeichen-Leiste ziehen. Was Bookmarklets sind, habe ich bereits erklärt.

Danach kann man wenn man eine interessante Seite findet, dass Bookmarklet klicken und speichern. Wenn man später auf die Instapaper-Seite zurückkommt, dann schaut es folgendermaßen aus:

Instapaper im Einsatz

Instapaper im Einsatz

Via Twitter habe ich dann zwei weitere Tipps bekommen (1 und 2).

Bei dem ersten Tipp handelt es sich um einen deutschsprachigen Dienst mit dem Namen Bookmerken es bietet ein paar Funktionen mehr als Instpaper: Screenshots der Quelle, Buttons zu Lesezeichendiensten, Twitter-Funktion etc. Funktioniert aber sonst nach dem gleichen Prinzip. Hier muss mann entscheiden ob das Mehr an Funktionen nicht nur unnötig ablenkt. Hier ein Screenshot zum Vergleich:

Bookmerken im Einsatz

Bookmerken im Einsatz

Der weitere Tipp via Twitter heißt laterloop und richtet sich an Benutzer von mobilen Geräten: Blackberry, iPhone und Nokia.

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6 Kommentare zu “Später lesen oder es sich vornehmen”

  1. Tom sagt:

    ich könnte dir noch die FF-Erweiterung ReadItLater empfehlen… ist das Beste was mir so in letzter Zeit über den Weg gelaufen ist…
    man kann das im FF perfekt nutzen aber auch von anderen Quellen über einen Webdienst zugreifen, sowie seine "Notes" auf mehreren Rechnern syncen…

  2. Bookmark- Service zu "später lesen"…

    Zu den von Perun betriebenen Blog "Webworktools" hatten wir ja schon einen Eintrag.
    Die dort beschriebenen "Online-Tools" zum Thema "Später lesen…" sind jedoch nicht nur für Webworker interessant, und daher e…

  3. Matthias sagt:

    was soll denn da jetzt genau der Unterschied zum lokalen Bookmarken sein?

  4. Perun sagt:

    Hallo Matthias,

    was soll denn da jetzt genau der Unterschied zum lokalen Bookmarken sein?

    1. Die Speicherung geschieht online und du musst dir keine Sorgen machen bei z.B. einem Rechner-Wechsel.

    2. Die Aufnahme nuer Quellen geht etwas schneller von statten: ein Klick reicht.

    3. Du kannst mit einem Klick die Sachen als gelesen markieren oder löschen.

    4. Beide Dienste liefern einen RSS-Feed aus, damit kann man z.B. in seinem Blog dies einbinden oder Kollegen zum Lesen im Blogreader zur Verfügung stellen

  5. Matthias sagt:

    ok.
    Also ich nutze eigentlich eine Kombi aus lokenem Bookmarking und Delicious (dafür gibt es auch FF Plugins).
    Bin bis jetzt ganz gut klar gekommen.

  6. Damian sagt:

    Also mit Instapaper fahre ich schon seit langem echt gut.
    Kann das Tool sehr empfehlen, zumal eine registrierung mit Email entfällt. Einfach nur benutzernamen eingeben und das wars. Schnell einfach und unkompliziert. Mehr braucht man eigentlich nicht wenn man Artikel oder Seiten hat die man später durchforsten will.