Bei der Recherche über ein bestimmtes Thema hat man vielleicht vier oder fünf Hauptquellen, bzw. geöffnete Tabs. Jede der Websites hat interessante Links, die man sich später auch anschauen möchte. Nichts liegt also näher sie sich als Tabs im Hintergrund öffnen zu lassen.
Wenn man jetzt nicht super strukturiert vorgeht, passiert es zwangsläufig, dass einem die Tabs "durcheinander" geraten, weil sie ja immer hintereinander geöffnet werden. Zur Verdeutlichung: der Link von Quelle 1 öffnet sich hinter Quelle 4, man wechselt zu Quelle 2 und öffnet dort einen Tab, der sich wieder ans Ende setzt, dann wechselt man zu Quelle 4, öffnet auch dort einen Link in einem neuen Tab und schon hat man "Tabsalat": Q1, Q2, Q3, Q4, L1, L2, L4 … irgendwann verliert man den Überblick und ist sich (spontan) nicht mehr sicher wo die ursprünglichen Quellen für die geöffneten Links sind.
Abhilfe verschafft da das Firefox-Addon Tabs Open Relative. Öffnet man nach der Installation des Addons einen Tab im Hintergrund, so setzt sich dieser automatisch hinter die "Quelle", d. h. auch zwischen bereits geöffnete Tabs. In der Abbildung sieht man, wie ich im Google Reader einen Tab geöffnet habe. Dieser setzt sich nicht wie üblich an den rechten Rand, sondern unmittelbar hinter meinen Reader.
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Als kleine Anmerkung:
Sowohl Opera, als auch Google Chrome machen dies automatisch. Am Anfang ist das Feature sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man mit sehr vielen Tabs auf einmal arbeitet. Nach kurzer Zeit erleichtert es aber Suchen um einiges und man spart sich eine menge Zeit.
in Opera gibts auch (als "Panel" zuschaltbar) eine "Fenster"-Übersicht, in der man alle offenen Tabs aufgelistet bekommt und nach Belieben verschieben kann – sogar in andere Fenster (um z.B. Tabs zu einem Thema als Session zu speichern)