Es gibt einige Programme mit denen man die Server-Logfiles (dt. Logdateien) auswerten kann, einige davon dürften recht bekannt sein, wie z. B. Webalizer oder Analog. Doch bevor ich weiterführe, eine kurze Erklärung für diejenigen die es nicht wissen: in den Logfiles protokolliert der Webserver, die Zugriffe auf die Website.
Als ich ich vor einigen Jahren auf der Suche nach einem Programm war um die Logdateien auszuwerten, habe ich eine Reihe an Programmen getestet unter anderem auch Analog und Webalizer. Mit beiden kam ich überhaupt nicht klar und es war mir damals zu kompliziert, zu umständlich und zu unsexy. Daher war ich froh das ich damals WebLog Expert gefunden habe, weil es machte die Analyse für mich zur einer sehr unkomplizierten und komfortablen Aufgabe.
Nach der Installation kann man wie hier in den Screenshots abgebildet, ein neues Projekt anlegen:
Im ersten Schritt legt man den Namen des Projektes und die Domain fest, im zweiten Schritt legt man den Pfad zu den Log-Dateien fest. Die können entweder lokal oder auf dem Server (ftp oder http) vorliegen. Im dritten Schritt legt man den zu analysierenden Zeitraum fest, im vierten Schritt kann man Dateien bestimmen, auf die man besonderen Augenmerk legen möchte und im fünften Schritt kann man für das Projekt Filter bestimmen um z.B. Besucher aus der Statistik auszuschließen, die von einer bestimmten Adresse kommen. Zu guter Letzt legt man fest in welchem Format (PDF, HTML oder CSV) und wo der Analyse-Bericht abgespeichert werden soll.
Anschließend markiert man das Projekt und drückt auf den Analyse-Knopf. Bis jetzt hat mir das Programm treue Dienste geleistet und ich habe mit dieser Anwendung auch mehrere Auswertungen für Kunden gemacht. Unter anderem ein recht großes Projekt, wo es darum ging vier DVDs voll mit Logdateien auszuwerten. Das Programm hat den Ordner mit den gesamten Logdateien in einem Rutsch ohne Murren und Knurren ausgewertet und den Bericht erstellt.

Beispiel: Browser-Statistik
Den WebLog Expert gibt es mittlerweile in drei Geschmacksrichtungen: Light (kostenlos), Standard und Profi. Auf der Vergleichsseite werden die Unterschiede aufgelistet. Zudem kann man sich zu Testzwecken eine Vollversion herunterladen, die auf 30 Tage beschränkt ist.
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