Der WriteMonkey ist ein Texteditor der sich auf das wesentliche konzentriert: auf den Inhalt. Dementsprechend ist die Standardeinstellung spartanisch. Nach dem ersten Start der Anwendung ist lediglich der schwarze Hintergrund, die Abgrenzungen für den Text und der Cursor zu sehen.

Wem das zu wenig ist, der kann in den Optionen – aufrufbar über F10 oder Kontextmenü (aka Rechtsklick) – Informationen über das Dokument einblenden, wie im oberen Screenshot zu sehen, oder eine Reihe von weiteren Einstellungen tätigen.

Optionen: die Infobar einblenden
Ich habe bei mir die Infobar so angepasst, dass mir der Editor beim Text, die Anzahl der Zeichen angibt und daneben wird angezeigt, wie weit ich davon entfernt bin, die 1.800 Zeichen zu erreichen. Dies ist sehr interessant für Autoren, die ihre Texte bei VG Wort melden.
WriteMonkey bietet auch eine Textbaustein-Funktion. Man kann Texbausteine (Replacements) definieren und diesen Platzhalter (Trigger) zuweisen.

Die Textbausteine
Wie man in der oberen Abbildung sieht, sind schon einige Textbausteine vordefiniert. Tippt man im Editor /now ein und gibt noch ein Leerzeichen ein, dann ersetzt WriteMonkey den Platzhalter durch das aktuelle Datum und Uhrzeit. Man kann neue Textbausteine definieren und bestehende anpassen oder löschen.
Wer beim Schreiben Langeweile hat, kann in den Optionen den Sound einer Schreibmaschine aktivieren. Weitere Sounds kann man auf der Website herunterladen.
WriteMonkey bietet eine Rechtschreibprüfung. Allerdings muss man die deutsche Sprachdatei extra herunterladen und die Prüfung geschieht nicht während des Tippens sondern man muss sie via F7 oder über Kontextmenü starten.
Man kann auch im WriteMonkey Nachschlagewerke definieren und denen eine Tastenkombination zuweisen. Markiert man ein Wort, dann kann man dieses zum Beispiel in der Wikipedia oder in einer Suchmaschine nachschlagen.
WriteMonkey ist sowohl etwas für Puristen als auch für Leute, die sich gerne in Options-Menüs verlieren. Eine Installation ist nicht notwendig, die Einstellungen werden im Programm-Ordner gespeichert: somit ist das Programm portabel.
WriteMonkey kann verschiedenartige Textdateien (.html, .php, .txt etc.) öffnen und lesen, kann den Inhalt allerdings nur im reinen Text-Format (.txt) speichern. Dies ist meiner Meinung nach völlig ausreichend, da dieses Format gnadenlos unterschätzt wird.
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WriteMonkey ist wirklich ein interessantes Tool. Allerdings konnte ich mich nie so recht an diese Art von Editor gewöhnen. Zumindest bei Blog Artikeln muss ich schon vorab sehen ob das Layout etc. passt, was hier natürlich nicht möglich ist.
Könnte aber eventuell ganz nützlich für längere Ausarbeitungen im Studium sein.
Es gibt mit Q10, Zenedit und CreaWriter übrigens auch noch sehr schöne Alternativen zu WriteMonkey
[...] WriteMonkey stellt als Editor einen großen Schritt in Richtung Vereinfachung dar. [...]