Wenn man auf der Suche nach ausführlichen Anleitungen ist, wird man häufig in Form von PDF-Dokumenten fündig. Warum also nicht gleich danach suchen? Mit dem PDFGeni kann man gezielt nach PDF-Dokumenten im Web suchen. Der Service ist scheint auf Google zuzugreifen, befindet sich aber noch im Beta-Stadium.
Die gezielte Suche nach PDF-Dokumenten kann man nicht nur auf der Seite selber (auch für iPhone optimiert) durchführen, sondern auch in die Firefox-Suchleiste einbinden.
Gekürzte URL gehören mittlerweile zum Alltag im Web, insbesondere seit es Twitter gibt
Auch hier wurden schon Dienste vorgestellt (1, 2). Alle diese Dienste bieten natürlich auch die Möglichkeit diese gekürzten und damit "nicht lesbaren" URL zu misbrauchen. Einige Dienste bieten zwar eine Vorschaufunktion an, so dass man als Nutzer bzw. "Anklicker" nicht ganz ins dunkle Unbekannte tappt bzw. klickt, aber eben nicht alle.

gekürze URL enttarnt
Und so mag es den ein oder anderen geben, der solch einen Link mit einem unguten Gefühl nutzt. Für all die ist das Firefox-Addon LongURL Mobile Expander eine echte Hilfe. Hat man das Addon installiert erkennt es gekürzte URL und versucht die wahre Zieladresse als Tooltip anzuzeigen.
Ich sage deswegen "versucht", weil das Addon leider nicht alle Dienste entschlüsseln kann. Zur Zeit werden laut der Macher (das Addon ist auch als Online-Tool nutzbar) u. a. folgende Dienste erkannt: tinyurl.com, is.gd, ping.fm, ur1.ca, bit.ly, snipurl.com, tweetburner.com, metamark.net, url.ie, x.se, 6url.com, yep.it, piurl.com (weitere sollen folgen)
Ein Abgleich mit den von mir vorgestellten Diensten ergab, dass auch easyURL, tighturl, twiturl, url.ie und Yatuc enttarnt werden.
Via the NEXT web
Vor ein paar Wochen habe ich unter dem Stichwort Kürzer geht nicht 15 Dienste vorgestellt, mit denen man URLs kürzen kann. Damals war mir allerdings das Firefox Add-on Spedr noch nicht bekannt. Und zu dem lässt sich nur sagen: schneller bekommt man kaum eine gekürzte URL! Einfach auf den Blitz in der Adressleiste klicken und voilà:
Gleichzeitig mit dem Kürzen wird die kurze URL übrigens schon in die Zwischenablage kopiert, so dass sie sofort verfügbar ist.
Via Go2Web2.0
Leo
Bei der Recherche im Internet stößt man häufig auf fremdsprachige Seiten, insbesondere auf englisch-sprachige. Selbst wenn man "mehr" kann als durchschnittliches Schulenglisch fehlen einem manchmal Vokabeln um einen Text wirklich zu verstehen. Und die einfachste Lösung, neben einem griffbereiten Langenscheidt, ist da sicherlich Leo.
Leo ist ein Online-Wörterbüchern, das folgende Sprachen beherrscht (jeweils in Kombination mit Deutsch): Englisch, Französisch, Spanisch und seit diesem Jahr auch Italienisch und Chinesisch. Das schöne an Leo ist allerdings nicht nur die Fähigkeit zu übersetzen, sondern wie ich finde seine flexible Einsatzweise. So kann man die Wörterbücher entweder auf der Website von Leo selber nutzen, also als Online-Dienst. Zusätzlich biete Leo aber für jeden Browser und jeden Geschmack etwas:
In allen Browsern kann man natürlich auch das jeweilige Bookmarklet von Leo nutzen.
Alle angebotenen Tools findet man bei der jeweiligen Sprache hinter dem Link «Toolbars».
Für den Feierbabend gibt es übrigens noch LEOs Cocktailbar. Dort kann man sämtliche Zutaten, denen man Habhaft werden kann, eingeben und Leo sagt einem dann welchen Cocktail man sich daraus mixen kann.
Über ein mangelndes Angebot an Validatoren kann sich sicherlich keiner beschweren, aber das Firefox-Addon Total Validator hebt sich durch einige Besonderheiten von der üblichen Masse ab.
Das Ergebnis der Validierung wird an eine E-Mail-Adresse gesendet – falls man eine E-Mail-Adresse angebeben hat. So kann man die Validierung entweder an sich selbst (Stichwort: "für später") schicken oder an Kollegen zur Konsultierung. Hat man keine E-Mail-Adresse angegeben, so bekommt man das Ergebnis "online".
Der Validator führt gleichzeitig eine Rechtschreibprüfung durch, dabei kann man zwischen verschiedenen Sprachen wählen: Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch.
Gleichzeitig zur Valdierung können Screenshots der Seite gemacht werden und das (simuliert) mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Linux), Browsern (verschiedene Versionen IE, Firefox, Safari, Mozilla, Netscape, Opera, Lynx, Konqueror, Epiphany) und mit unterschiedlichen Auflösungen.
Von der Aufmachung her hat mir auch gefallen, dass der Validator eine sehr übersichtliche Fehlerseite ausgibt, bei der man von Fehler zu Fehler "springen" bzw. navigieren kann.
Der Total Validator kann auch als Online-Programm genutzt werden. Außerdem gibt es Erweiterungen zu diesem Programm, die es ermöglichen nicht nur eine einzelne Seite zu validieren, sondern eine ganze Website, sprich eine Seite mit allen dazugehörigen Links.
Bei der Recherche im Internet kommt man sehr häufig an den Punkt, der da heißt: "Später!" – "Später lese ich diesen Artikel weiter, später probiere ich das dort beschriebene aus, später, später, später." Also legt man kurzerhand noch ein Bookmark bzw. Lesezeichen an. Besonders ärgerlich und unübersichtlich ist dies bei langen Artikeln. Ein Leszeichen ist gut und schön, aber schöner wäre es wenn es wirklich an den Punkt zurückgeht, an dem es auch eingefügt wurde. Und weiß man später immer noch was sich hinter einem Lesezeichen verbirgt? Und wie lange existiert dieses Lesezeichen überhaupt schon?
All diese Fragen kann Taboo beantworten. Das Firefox Add-on erstellt kleine Screenshots als Lesezeichen und hält gleichzeitig fest wo genau auf der Seite das Lesezeichen erstellt wurde. Ruft man ein Lesezeichen also wieder auf, so landet man wirklich an exakt der Stelle, an der man das Lesezeichen erstellt hat.
Zusätzlich hat man durch den Screenshot einen Eindruck des Lesezeichens, der manchmal mehr sagt als ein reines Text-Lesezeichen. Beim Erstellen eines Lesezeichens kann man zudem noch eigene Notizen anfertigen, die mit dem Lesezeichen gespeichert werden.
Am sinnvollsten finde ich jedoch die Kalenderfunktion. Taboo sortiert alle gemachten Lesezeichen in einen Kalender ein. Hier kann man dann sehen wieviele Lesezeichen man an einem Tag erstellt hat und vor allen Dingen erkennt man welche Lesezeichen vor urzeiten angelegt wurden.
Taboo ersetzt damit sicherlich nicht die klassische Lesezeichenfunktion eines Browsers, aber um projektbezogene Lesezeichen nach dem Motto "das muss ich mir später näher ansehen" anzulegen eignet es sich hervorragend. Man kann exakte Stellen markieren und gemerkte Seiten, die man länger als X Tage hat löschen, denn oft wird aus später nämlich nie
Ein kleines Extra bietet Taboo außerdem. Man kann die gesetzten Lesezeichen exportieren und so in einer anderen Installation auch wieder importieren. Für die Praxis würde ich mir vorstellen, dass man die projektbezogenen Lesezeichen so "speichern" könnte. Diese Lesezeichen würde man dann in der aktuellen Installation löschen, könnte eine neue Sammlung anlegen und bei Bedarf aber auch wieder auf die alte Sammlung zugreifen.
"Wo ist denn blos das Dokument? Habe ich das nicht abgespeichert. Der hat mir das doch geschickt letzte Woche oder ist das doch schon zwei Wochen her?" Diese Fragen stelle ich mir von Zeit zu Zeit (obwohl man GMail wunderbar durchsuchen kann) und ich nehme an, dass ich damit nicht die einzige bin.
Was das Auffinden von Anhängen, seien es Bilder, Videos oder aber auch Dokumente angeht verspricht das Firefox-Addon Xoopit Abhilfe. Hat man das Addon installiert muss man sich zusätzlich (mit seinen GMail-Zugangsdaten) bei Xoopit registrieren. Dann kann man sich entweder bei Xoopit selber einloggen oder das ganze innerhalb seines eigenen GMail-Postfaches nutzen.
Xoopit bietet dann nämlich (beim ersten mal dauert es ein wenig bis alle Dateien indiziert sind) eine Übersicht über sämtliche E-Mail-Anhänge und diese kann man dann nach herzenslust durchsuchen.
Allerdings war mein Erstaunen groß als ich Videos und Bilder fand, die ich angeblich verschickt haben soll, die ich aber in dem Moment zum ersten Mal sah! Diese Bilder und Videos wurden heute morgen um 4:44 bzw. 4:46 mit der Google Toolbar versendet und enthalten Inhalte, die mir fremder nicht sein könnten. Auffällig ist, dass mein Name minimal abgewandelt geschrieben ist. Anstatt einem "i" enthält mein Name ein "í" – mein Name ist allerdings so ungewöhnlich, dass ich wirklich bezweifle, ob es noch jemanden damit gibt.
Wie das jetzt passieren konnte ist mir bis dato völlig unklar. Verheddert sich Xoopit in seinen eigenen Daten und wirft da einiges durcheinander oder steht mein GMail-Konto und/oder meine Google Toolbar unter fremder Kontrolle und ich habe es bis dato nicht bemerkt?
Ich habe an die Betreiber eine E-Mail gesendet und bin jetzt auf die Erklärung gespannt.
Fazit: eigentlich wollte ich ein Tool beschreiben, das einem die Suche von Dateien in GMail erleichtert. Jetzt möchte ich diesen Artikel allerdings als Warnung verstanden wissen. Oder als "Hilfeschrei" an jemanden, der eine Idee hat wie diese fremden Bilder und Videos angeblich in meinem Namen verschickt wurden.
Das Geheimnis hat sich aufgeklärt.
Nicht alle Websitses verfügen über eine eigene Druckfunktion und auch die Einstellungsmöglichkeiten, die einem der Browser liefert um Websites auszudrucken reichen manchmal nicht. Eventuell möchte man nur einen Ausschnitt einer Website ausdrucken o. ä.
Genau für solche Fälle ist PrintWhatYouLike ideal. Hier kann man ganz genau festlegen welche Bereiche einer Website gedruckt werden sollen und welche nicht.
PrintWhatYouLike kann man entweder über die Website des Dienstes starten oder aber auch bequem über ein Bookmarklet. In jedem Fall hat man die volle Kontrolle darüber, was man ausdrucken möchte.
Via imgriff.com
Ich möchte hier kurz die Firefox-Erweiterung mit dem Namen "Palette Grabber" vorstellen. Sie ermöglicht es, mit einem Klick die Farben einer Website in eine Datei abzuspeichern. Dabei stehen, mehrere Dateiformate bzw. Farbpaletten-Formate zur Verfügung:
Ich habe die Anwendung jetzt schon mehrmals getestet und ich konnte ohne Probleme die Textdateien und die Farbpalette für Paint.NET generieren. Auch der Import in Paint.NET klappt (siehe Abbildung). Bei meinem Photoshop CS2 klappt allerdings der Import der .aco-Datei nicht, weil sich Photoshop über den Aufbau der Datei beschwert.
Hierbei weiß ich nicht ob das an der Erweiterung oder an meinem Photoshop liegt. Interessant wäre es auch zu wissen ob es in den anderen Anwendungen, wie z.B. GIMP oder Paint Shop Pro funktioniert.
Seitdem ich die Browser-Erweiterung FireShot vorgestellt habe, wurde das Programm schon zweimal erweitert, so dass mittlerweile die Version 0.60 die aktuellste ist.
Neben einigen Neuerungen, die leider nur die ProVersion enhält (PDF erstellen aus mehreren Screenshots, genaueres Selektieren), gibt es für die kostenlose Version nun die Möglichkeit die gemachten Screenshots auch direkt auszudrucken.