
Google Aufgabenplaner
Seit einigen Tagen gibt es eine neue Funktion im Google-Labor: man kann sich in GoogleMail (GMail) einen Aufgabenplaner integrieren. Eine weitere Möglichkeit also sein Google-Postfach zu einem Multitalent auszubauen. Besonders interessant finde ich hierbei, dass sich, obwohl oberflächlich sehr simpel gestrickt, folgende Möglichkeiten finden lassen:
Ein kleiner Hinweis soll hier noch erlaubt sein: Falls man GoogleMail in deutscher Sprache nutzt, hat man keinen Link zum Labor ("Labs") – ich habe ihn auf jeden Fall nicht gefunden
Möchte man aber eine Anwendung aus dem Labor nutzen, so muss man zuerst in den Einstellungen "Englisch" (egal ob UK oder USA) – keine Ahnung, ob es auch mit anderen Sprachen geht – auswählen. Dann aktiviert man im "Lab" (Settings » Labs) die gewünschte Anwendung. Danach kann man wieder auf "Deutsch" als Sprache umschalten, die aktivierte Anwendung bleibt erhalten.
Sichere Passwörter folgen ganz bestimmten Regeln. Ein sicheres Passwort sollte nicht zu kurz sein, möglichst auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten und nicht nur Buchstaben. Das ganze gut durchmixt, vielleicht noch gemischte Groß- und Kleinschreibung.
Und wer sein Passwort nun auf diese Kriterien hin überprüfen und das Ergebnis visualisiert dargestellt haben möchte, der kann dies beim Password Meter tun.
Nachtrag: Das Programm kann man sich übrigens auch als Offline-Version herunterladen.
Wenn man auf der Suche nach ausführlichen Anleitungen ist, wird man häufig in Form von PDF-Dokumenten fündig. Warum also nicht gleich danach suchen? Mit dem PDFGeni kann man gezielt nach PDF-Dokumenten im Web suchen. Der Service ist scheint auf Google zuzugreifen, befindet sich aber noch im Beta-Stadium.
Die gezielte Suche nach PDF-Dokumenten kann man nicht nur auf der Seite selber (auch für iPhone optimiert) durchführen, sondern auch in die Firefox-Suchleiste einbinden.
Ähnlich wie der Dienst Doodle, stellt der Online-Dienst Notifu die Möglichkeit zur Verfügung schnell Absprachen mit einer oder mehreren Personen zu treffen.
Entscheidender Unterschied hier ist, dass man mit Notifu den gewünschten Kontaktpartner auf mehrere Weisen kontaktieren kann, um sicherzugehen, dass die Nachricht den Empfänger auch erreicht. So kann man Nachrichten über Notifu per Email, SMS, Telefon, AIM, Gtalk, ICQ, MSN IM und Yahoo IM versenden. Die Nachrichten können sowohl an einzelne oder mehrere Personen wie auch an vorher gespeicherte Gruppen versendet werden.
Mit der Nachricht, die man versendet, gibt man auch die möglichen Antworten vor, so dass man am Ende so etwas wie eine Abstimmung zu einem bestimmten Punkt erhält.
Mit Notifu kann man also schnell mit Kollegen in Kontakt treten um Fragen zu klären, die nicht diskutiert zu werden brauchen.
Notifu kann man auch nutzen ohne sich zu registrieren, allerdings muss man dann auf der Seite bleiben bis alle Antworten eingetroffen sind. Registriert man sich, kann man jederzeit auf seine gesendeten und erhaltenenen Nachrichten zugreifen.
Notifu ist noch im Beta-Stadium und somit laufen leider noch nicht alle Nachrichtenübermittlungen absolut reibungslos. Angekündigt ist jedoch, dass die Integration des Dienstes in andere Dienste (z. B. Friendster, iGoogle oder MySpace) möglich sein soll. Die Nutzung mit dem iPhone ist schon jetzt möglich – also die ideale Lösung um auch von unterwegs Absprachen zu treffen.
Gekürzte URL gehören mittlerweile zum Alltag im Web, insbesondere seit es Twitter gibt
Auch hier wurden schon Dienste vorgestellt (1, 2). Alle diese Dienste bieten natürlich auch die Möglichkeit diese gekürzten und damit "nicht lesbaren" URL zu misbrauchen. Einige Dienste bieten zwar eine Vorschaufunktion an, so dass man als Nutzer bzw. "Anklicker" nicht ganz ins dunkle Unbekannte tappt bzw. klickt, aber eben nicht alle.

gekürze URL enttarnt
Und so mag es den ein oder anderen geben, der solch einen Link mit einem unguten Gefühl nutzt. Für all die ist das Firefox-Addon LongURL Mobile Expander eine echte Hilfe. Hat man das Addon installiert erkennt es gekürzte URL und versucht die wahre Zieladresse als Tooltip anzuzeigen.
Ich sage deswegen "versucht", weil das Addon leider nicht alle Dienste entschlüsseln kann. Zur Zeit werden laut der Macher (das Addon ist auch als Online-Tool nutzbar) u. a. folgende Dienste erkannt: tinyurl.com, is.gd, ping.fm, ur1.ca, bit.ly, snipurl.com, tweetburner.com, metamark.net, url.ie, x.se, 6url.com, yep.it, piurl.com (weitere sollen folgen)
Ein Abgleich mit den von mir vorgestellten Diensten ergab, dass auch easyURL, tighturl, twiturl, url.ie und Yatuc enttarnt werden.
Via the NEXT web
Wer auf der Suche ist nach einer einfachen, geradlinigien Lösung um ein Projekt zu managen, sollte auf jeden Fall einen Blick auf No Kahuna (hawaii.: "Keine Experten") werfen.
No Kahuna ist ein Online-Dienst von Duff OMelia und Alexander Kohlhofer. Nach der Registrierung kann man ein Projekt anlegen und Aufgaben erstellen. Diese Aufgaben kann man in unterschiedliche Kategorien einsortieren. Alle Aufgaben müssen zudem jemandem zugewiesen werden. Mitarbeiter werden per E-Mail dann zu Projekten eingeladen.
Einziges Manko: es gibt keine Zeitlimits für die einzelnen Aufgaben. Es kann also nicht festgelegt und nachgehalten werden, dass eine Aufgabe bis zu einem bestimmten Termin fertiggestellt sein muss. Auch die zeitliche Abfolge innerhalb eines Projektes kann man nur über entsprechende Kategorien festlegen, z. B. "Vorarbeit", "1. Phase", "2. Phase", "Präsentation".
Alle einzelnen Aufgaben haben eine Seite, auf der nähere Infos festgehalten werden können. Hier kann auch die Fertigstellung gemeldet werden. Alle Projektmitglieder können die einzelnen Aufgaben kommentieren. weiterlesen…
Ist man im Web unterwegs, postet man im eigenen Blog, kommentiert die Beiträge in anderen Blogs, diskutiert in Foren, äußert man sich auf Twitter, veröffentlicht man Fotos, empfiehlt man Websites, beteiligt man sich an Auktionen, ist man Mitglied in den verschiedensten Gemeinschaften bzw. auf neudeutsch Communities. Bei all diesen Diensten tritt man mit einem Namen auf. Das kann entweder der eigene Realname sein oder ein Pseudonym bzw. Alias.
Je nach dem welche Absichten man nun im Web verfolgt, möchte man überall unter dem gleichen Namen auftauchen. Das vereinfacht die Sache für einen Selber ungemein und führt auch zu einem gewissen Wiedererkennungswert, der in seiner Wirkung (positiv wie negativ) nicht unterschätzt werden sollte. Der Haken an der Sache ist nur, ist der ausgewählte Name auch verfügbar, oder landet man am Ende als «Max Mustermann445» in der Mitgliedsliste eines Dienstes, weil man leider langsamer als 444 andere war?
Um das zu verhindern und sich im Vorfeld Gedanken zu machen, gibt es die Seite usernamecheck. Hier gibt man seinen Nutzernamen ein und kann dann sehen bei welchen Diensten dieser schon belegt ist – und hoffentlich war man selbst derjenige.
Via the NEXT web
Leo
Bei der Recherche im Internet stößt man häufig auf fremdsprachige Seiten, insbesondere auf englisch-sprachige. Selbst wenn man "mehr" kann als durchschnittliches Schulenglisch fehlen einem manchmal Vokabeln um einen Text wirklich zu verstehen. Und die einfachste Lösung, neben einem griffbereiten Langenscheidt, ist da sicherlich Leo.
Leo ist ein Online-Wörterbüchern, das folgende Sprachen beherrscht (jeweils in Kombination mit Deutsch): Englisch, Französisch, Spanisch und seit diesem Jahr auch Italienisch und Chinesisch. Das schöne an Leo ist allerdings nicht nur die Fähigkeit zu übersetzen, sondern wie ich finde seine flexible Einsatzweise. So kann man die Wörterbücher entweder auf der Website von Leo selber nutzen, also als Online-Dienst. Zusätzlich biete Leo aber für jeden Browser und jeden Geschmack etwas:
In allen Browsern kann man natürlich auch das jeweilige Bookmarklet von Leo nutzen.
Alle angebotenen Tools findet man bei der jeweiligen Sprache hinter dem Link «Toolbars».
Für den Feierbabend gibt es übrigens noch LEOs Cocktailbar. Dort kann man sämtliche Zutaten, denen man Habhaft werden kann, eingeben und Leo sagt einem dann welchen Cocktail man sich daraus mixen kann.
Über ein mangelndes Angebot an Validatoren kann sich sicherlich keiner beschweren, aber das Firefox-Addon Total Validator hebt sich durch einige Besonderheiten von der üblichen Masse ab.
Das Ergebnis der Validierung wird an eine E-Mail-Adresse gesendet – falls man eine E-Mail-Adresse angebeben hat. So kann man die Validierung entweder an sich selbst (Stichwort: "für später") schicken oder an Kollegen zur Konsultierung. Hat man keine E-Mail-Adresse angegeben, so bekommt man das Ergebnis "online".
Der Validator führt gleichzeitig eine Rechtschreibprüfung durch, dabei kann man zwischen verschiedenen Sprachen wählen: Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch.
Gleichzeitig zur Valdierung können Screenshots der Seite gemacht werden und das (simuliert) mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Linux), Browsern (verschiedene Versionen IE, Firefox, Safari, Mozilla, Netscape, Opera, Lynx, Konqueror, Epiphany) und mit unterschiedlichen Auflösungen.
Von der Aufmachung her hat mir auch gefallen, dass der Validator eine sehr übersichtliche Fehlerseite ausgibt, bei der man von Fehler zu Fehler "springen" bzw. navigieren kann.
Der Total Validator kann auch als Online-Programm genutzt werden. Außerdem gibt es Erweiterungen zu diesem Programm, die es ermöglichen nicht nur eine einzelne Seite zu validieren, sondern eine ganze Website, sprich eine Seite mit allen dazugehörigen Links.
Der Online-Dienst PollDaddy zum Erstellen von Umfragen ist von Automattic gekauft worden und ist jetzt in Blogs, die von WordPress.com gehostet werden, integriert. (Mehr dazu im PollDaddy Blog)
Der Online-Dienst Doodle für Terminabsprachen und Befragungen kann jetzt auch als iGoogle-Widget genutzt werden. (Mehr dazu im Doodle Blog)