Webwork-Tools - Dem Webworker seine Werkzeugkiste



Codepad: ein schlanker Code- bzw. Texteditor

Von Vladimir am 03. Februar 2009 um 14:57
Codepad im Einsatz

Codepad im Einsatz

Bei Codepad handelt sich um einen schlanken, vielseitig einsetzbaren Codeeditor. Der Editor ist Freeware und es handelt sich um ein heimisches Produkt welches für Windows (98 bis Vista) verfügbar ist.

Der Editor ist ganze 1mb groß, belegt nach der Installation nicht viel mehr als 1mb auf der Festplatte und geht auch mit dem Arbeitsspeicher recht sparsam um so das der Editor, auch beim Bearbeiten von größeren Dateien, keine Probleme auf älteren oder kleineren Rechnern (z. B. Netbooks) machen sollte.

Was kann Codepad?

  • Syntaxhervorhebung (Syntaxhihglightning) für 30 Skript- und Programmiersprachen
  • Bindet sich in das Kontextmenü ein
  • Beherrscht UTF (utf-8 und utf-16)
  • Man kann auch selber Highlighter für Sprachen erstellen in dem man im Profilordner bestehende Dateien kopiert und umbennent
  • Der Editor bietet auch ein Vorlagen-System
  • und einiges mehr

Auf der Website des Autors wird auch darauf hingewiesen, dass man Codepad auch auf einem USB-Stick installieren und betreiben kann und dass er Codevervollständigung beherrscht. Was man genau machen muss um es auf dem USB-Stick zu betreiben und wie man die Codevervollständigung nutzt, konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden.

Bin wie üblich für Hinweise und Tipps dankbar. :-)

Nachtrag: Danke an die Kommentatoren (Matthias und Mr. Test). Um Codepad auf dem USB-Stick zu betreiben muss man es einfach dort installieren und die Codevervollständigung bekommt man in dem man strg + Leertaste drückt.

PDF-Dokument mit PrimoPDF erstellen

Von Thordis am 07. Januar 2009 um 21:42

Um PDF-Dokumente zu erstellen gibt es sicherlich viele Wege, die zum Ziel führen. Zwei Online-Lösungen (KoolWIRE und Primo) und habe ich hier ja bereits vorgestellt. Bei letzterem Anbieter gibt es auch ein Desktop-Programm, dass als Drucker "getarnt" seine Arbeit macht. Die kostenlose Variante PrimoPDF möchte ich hier kurz vorstellen.

Nach der wirklich kinderleichten Installation gesellt sich PrimoPDF zu den Druckern und ist folglich auch dort aufzurufen.

PrimoPDF

PrimoPDF

Möchte man also ein Dokument umwandeln, begibt man sich in das Druckmenü und wählt dort PrimoPDF als Drucker aus. Danach öffent sich die Bedienoberfläche von PrimoPDF.

Hier kann man nun auswählen für welchen Zweck das PDF gedacht ist: Bildschirmausgabe, Druck, E-Book, Druckvorstufe oder "custom"? Außerdem kann man einen Titel, Autor, Thema und Stichworte angeben, die später als Eigenschaft des Dokumentes auftauchen. Interessant – vor allen Dingen wenn man das Dokument weitergeben möchte – ist auch die Möglichkeit die Sicherheitseinstellungen zu bestimmen. So kann man das Dokument mit einem Passwort schützen und/oder für die nachträgliche Bearbeitung sperren. So kann man festlegen welche Art von Änderungen (falls überhaupt) gemacht werden dürfen und ob das Dokument gedruckt werden darf.

Sowohl die Eigenschaften wie auch die Sicherheitseinstellungen kann man speichern, so dass man sie nicht immer neu eingeben muss.

Zu guter Letzt kann man Speicherort und Name des zu erstellenden PDF-Dokumentes festlegen und auswählen, ob man es direkt angezeigt bekommen oder es als E-Mail versenden möchte. Mit PrimoPDF hat man sogar die Möglichkeit ein bereits umgewandeltes PDF zu ergänzen, sprich: weitere Seiten dranzuhängen.

Alles in Allem hat PrimoPDF m. E. alles was man für den "Hausgebrauch" bei der Umwandlung von Dokumenten in PDF-Dokumente benötigt.

5 Wege um eine docx-Datei ohne Word 2007 zu öffnen

Von Thordis am 19. Dezember 2008 um 10:08

Mit der derzeit aktuellen Office-Version 2007 hat Microsoft auch neue Dateiformate eingeführt, für Word ist das: "*.docx". Word-Dokumente, die mit dieser Endung abgespeichert werden, lassen sich mit älteren Word-Versionen nicht öffnen.

Compatibility Pack

Mit dem Microsoft Office Compatibility Pack können auch Office-Dokumente geöffnet werden, die mit den neuen Dateiformaten abgespeichert wurden. Selbstverständlich können hiermit auch alle anderen neuen Dateiformate (also für Excel: *.xlsx und für Powerpoint: *.pptx) geöffnet werden.

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Für Benutzer von älteren Office-Versionen ist dies sicherlich der einfachste Wege: herunterladen, installieren, fertig. Es gibt allerdings auch mehrere andere Wege diese Dateien zu öffnen ganz ohne Office bzw. Microsoft-Produkte und sein Kompatibilitäts-Paket:

OpenOffice

Mit der kostenlosen Office-Software OpenOffice.org lassen sich sämtliche neuen (und natürlich auch die älteren) MS Office-Dateien öffnen.

OpenXML Viewer

Der OpenXML Viewer steht für verschiedene Plattformen zur Verfügung, u. a. auch als Addon für Firefox. Ist er installiert, kann man mit Firefox *.docx-Dokumente aufrufen. Ein Bearbeiten ist allerdings nicht möglich.

Docx2Rtf

Mit dem Programm Docx2Rtf von NativeWinds kann man *.docx-, aber auch *.sxw-Dateien (OpenOffice-Writer) öffnen und diese dann als *.rtf-Datei speichern. Als Extra bietet das Programm auch die Möglichkeit diese Dateien als *.pdf-Datei zu speichern. Bilder werden bei dieser Umwandlung allerdings nicht berücksichtigt.

Google Mail

Die Datei dafür einfach an eine (bzw. die eigene) Google E-Mail-Adresse senden und dann den Anhang als HTML-Ansicht öffnen. Bilder werden dabei allerdings nicht angezeigt. Google Docs kann mit dem Format *.docx leider (noch) nichts anfangen.

Welche dieser Wege man nun geht hängt sicherlich vom Einzelfall ab: wie oft benötigt man diese Funktion und möchte man an dem Dokument (bei gleichbleibendem Format, also *.docx) Veränderungen vornehmen. Sollen Bilder auch übernommen werden oder reicht nur der Text?

Nachtrag: Auch AbiWord soll *.docx-Dokumente öffnen können (nicht von mir getestet). Bei AbiWord handelt es sich um ein kostenloses Textverarbeitungsprogramm. Vielleicht eine Alternative für alle die, die kein ganzes Office-Paket (weder von Microsoft noch von OpenOffice) benötigen, aber nicht nur WordPad nutzen möchten. Tipp von caschy

Google Docs kann nun auch *docx-Dokuemente öffnen.

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Ist mein Passwort sicher?

Von Thordis am 30. November 2008 um 21:33

Sichere Passwörter folgen ganz bestimmten Regeln. Ein sicheres Passwort sollte nicht zu kurz sein, möglichst auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten und nicht nur Buchstaben. Das ganze gut durchmixt, vielleicht noch gemischte Groß- und Kleinschreibung.

Und wer sein Passwort nun auf diese Kriterien hin überprüfen und das Ergebnis visualisiert dargestellt haben möchte, der kann dies beim Password Meter tun.

Sicheres Passwort?

Sicheres Passwort?

Nachtrag: Das Programm kann man sich übrigens auch als Offline-Version herunterladen.

Dokumentationen mit MWSnap bebildern

Von Thordis am 16. November 2008 um 00:34

Das Freeware-Programm (Windows) MWSnap von Mirek Wojtowicz gibt es (in der jetzigen Version) schon seit 2002, also eine wirklich "alte" Software. Trotzdem eines der komfortabelsten Programme um Screenshots zu machen.

MWSnap könnte man auch als das Gegenstück zu FireShot o. ä. Programmen und Browsererweiterungen bezeichnen. Seine Stärke liegt nämlich nicht darin Screenshots von kompletten Webseiten zu machen, sondern von Teilbereichen. MWSnap zeichnet sich m. E. dadurch aus, dass es einem ermöglicht "Screenshots" von Teilbereichen eines Programms insb. von Menüs zu machen. Der Fokus liegt nicht auf Websiten, obwohl man diese seblbstverständlich auch "snappen" kann. weiterlesen…

Exe-Datei mit Inno Setup erstellen

Von Thordis am 24. Oktober 2008 um 17:47
Beispiel-Skript

Beispiel-Skript

Eine ausführbare Exe-Datei erstellen mit Installationsroutine, wenn gewünscht auch eine Deinstallations-Routine … das alles ist möglich mit Inno Setup. Das Programm von Jordan Russel kann frei genutzt werden, sogar für kommerzielle Projekte. Mit einfachen Skriptdateien – 15 Beispieldateien beinhaltet das Programm – kann man so aus mehrern Dateien eine ausführbare Exe-Datei kompilieren. Über verschiedene Parameter kann man Pfade, Namen, Icons, und Optionen bestimmen.

Das Programm ist nach relativ kurzer Einarbeitungszeit nutzbar und bietet einem die Möglichkeit mit einer angepassten Installationsroutine mehrere Dateien zu einer ausführbare Exe-Datei zu kompilieren. Man kann sogar Einträge in die Registry oder in ini-Dateien vornehmen oder die Installation mit einem Passwort schützen.

Verschiedene Drittanbieter-Programme ermöglichen es einem sogar das ganze mit Benutzeroberfläche (GUI) zu nutzen, so dass einen die Nutzung bzw. das Schreiben von Code nicht abschrecken sollte.

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Server-Logfiles mit WebLog Expert auswerten

Von Vladimir am 15. Oktober 2008 um 07:10

Es gibt einige Programme mit denen man die Server-Logfiles (dt. Logdateien) auswerten kann, einige davon dürften recht bekannt sein, wie z. B. Webalizer oder Analog. Doch bevor ich weiterführe, eine kurze Erklärung für diejenigen die es nicht wissen: in den Logfiles protokolliert der Webserver, die Zugriffe auf die Website.

Als ich ich vor einigen Jahren auf der Suche nach einem Programm war um die Logdateien auszuwerten, habe ich eine Reihe an Programmen getestet unter anderem auch Analog und Webalizer. Mit beiden kam ich überhaupt nicht klar und es war mir damals zu kompliziert, zu umständlich und zu unsexy. Daher war ich froh das ich damals WebLog Expert gefunden habe, weil es machte die Analyse für mich zur einer sehr unkomplizierten und komfortablen Aufgabe. weiterlesen…

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Plagiate mit UN.CO.VER aufspüren

Von Vladimir am 24. September 2008 um 08:30
UN.CO.VER

UN.CO.VER

Vor einigen Tagen hat Sahanya ein den Online-Dienst Copyscape vorgestellt, mit welchem man nach Plagiaten suchen kann. Ich werde hier kurz eine Desktop-Anwendung vorstellen, die sich der gleichen Problemstellung widmet.

UN.CO.VER ist ein Freeware-Programm für Windows-Systeme – Java wird benötigt – mit dessen Hilfe man Plagiate ("Content-Diebstahl") aufspüren kann. Das Programm wird vom Dienstleister Textbroker.de zur Verfügung gestellt.

Zum einen kann man Textpassagen eingeben und danach im Netz suchen lassen, zum zweiten kann man URLs durchsuchen und zum dritten kann man ganze Webprojekte anlegen und sogar mehrere Domains beobachten lassen.

Das ist eine beachtliche Breite an Funktionen für ein recht kleines Programm, allerdings braucht man es nicht wirklich mit den Standardeinstellungen zu versuchen. Unter "Bearbeiten" » "Einstellungen"sollte man die "Genauigkeit" bei der Plagiat-Suche so hoch wie möglich einstellen. Allerdings ist es so, dass je höher man die Genauigkeit einstellt um so stärker der Rechner belastet und um so länger auch der Suchvorgang dauert.

Hier muss man ein bisschen experimentieren um für sich selbst, den Rechner und für das gewünschte Ergebnis einen guten Kompromiss zu finden.

Den richtigen Farbton treffen

Von Thordis am 19. September 2008 um 13:16
Dieser Artikel bezieht sich auf eine alte Version des Color Scheme Generators. Die neue wird im Artikel Der Generator ist jetzt der Designer – Farbschemata online generieren » Webwork-Tools beschrieben.

Welche Farbkombination passt und welche nicht? Viele Menschen entscheiden sich intuitiv richtig, andere haben dafür kein Händchen bzw. Auge. Für all die könnte ein Blick auf das Color Schemes 2 interessant sein.

Color Schemes 2

Color Schemes 2

Dort kann man in einem Farbrad eine Basisfarbe wählen und sich dann passende Farben anzeigen lassen. Dabei kann man zwischen den folgenden Einstellungen wählen:

  • Monochromatic: Es werden nur Schattierungen der Basisfarbe gezeigt.
  • Contrast: Es wird die Komplementärfarbe der Basisfarbe gezeigt.
  • Triade: Es werden die zwei Farben neben der Komplementärfarbe der Basisfarbe gezeigt.
  • Tetrade: Vier Farben, die sich gegenüber stehen.
  • Analogic colors: drei Farben, die der Basisfarbe gegenüber stehen.

Alle angezeigten Farbkombinationen können dann durch verschiedene Pastell-Varianten zusätzlich verändert werden.

Unter den "Farbrädern" ist das Color Schemes 2 sicherlich eines von vielen im Internet, interessant an diesem Online-Programm sind allerdings die folgenden Punkte:

  • Das Programm kann auch als Desktop-Anwendung heruntergeladen werden.
  • Alle Farbkombinationen können als Lesezeichen gespeichert werden.
  • Die Seite bietet die Möglichkeit verschiedene Arten von Farbenblindheit zu simulieren, so das man sehen kann wie die gewählte Farbkombination für Menschen mit einer Farbenblindheit aussieht.

Schicke To-Do-Liste

Von Thordis am 16. September 2008 um 08:18

Es gibt ja sehr viele To-Do-Listen entweder als Online-Anwendung oder als Programm. Über ein besonders simples, aber doch sehr schickes und zweckmäßiges Programm, das sich insbesondere für den kurzfristigen Einsatz eignet, bin ich kürzlich gestolpert: Doomi.

Doomi

Doomi

Nach der Installation (benötigt Adobe AIR), öffnet man das Programm und gibt in das Feld «Enter a to-do …» einfach seine Aufgabe ein. Mit Enter fügt sich diese in die Liste ein, so dass man eine neue Aufgabe eingeben kann.

Mit einem Klick auf die Uhr rechts neben dem Aufgabentext kann man festlegen, wann das Programm einen an diese Aufgabe erinnern soll. Bis jetzt sind dort feste Zeiträume vorgegeben (1, 2, 4 oder 8 Stunden bzw. in einem Tag), laut den Angaben auf der Website soll es aber in zukünftigen Versionen möglich seine den Erinnerungszeitpunkt individuell einzugeben. Hat man einen Zeitpunkt festgelegt, so färbt sich die Uhr in rot. Ein erneuter Klick zeigt dann an wieviel Zeit man noch hat bis die Aufgabe fällig wird.

Hat man eine Aufgabe erledigt, klickt man einfach in die Checkbox links neben dem Aufgabentext. Somit "wandert" die Aufgabe in den Bereich «Completed». Erledigte Aufgaben kann man sich über den Link «Show Old» im unteren Bereich einblenden lassen – so wie im Screenshot angezeigt – und dann wieder über den Link «Hide Old» ausblenden. Man hat aber auch die Möglichkeit sie über den Button «Clear» zu löschen

Im oberen Bereich der Anwendung kann man sich immer einen Überblick über seine Aufgabensituation machen, denn dort wird die Gessamtzahl der noch zu erledigenden (To-do´s) und der schon erledigten (Completed) Aufgaben angezeigt und wieviele Erinnerungen (Reminders) noch ausstehen.

Insgesamt ein sehr schönes, kleines Programm, das sich für die kurzfristige Planung, z. B. die Tagesplanung eignet.

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