Ich hatte in den letzten Tagen einige Probleme mit Firefox, so dass ich ihn zeitweise mit Frickelfox angesprochen habe. Als erstes hatte ich das Problem, dass mein Firefox auf diversen Websites nicht als solcher erkannt wurde. Unter anderem auch auf der Mozilla-Addon-Seite:

Nein, du hast kein Firefox!
Auf die dauer war das nervig, weil damit auch diverse Funktionen gesperrt waren: so konnte ich auf der Addon-Seite die Erweiterungen nicht direkt installieren sondern musste sie auf die Festplatte speichern und dann den Umweg über Datei / Datei öffnen wählen.
Aber all das Fluchen half nicht, genau so wenig hilfreich hat sich eine Neuinstallation von Firefox und die Deinstallation aller Erweiterungen erwiesen. Ein neues Profil musste her. weiterlesen…

Logbuch
Wer hätte das gedacht? Der wahrscheinlich bei vielen sträflich vernachlässigte Windows-Editor beherrscht die Funktion beim Öffnen einer *.txt-Datei automatisch Datum und Uhrzeit einzufügen.
Dafür muss man lediglich .LOG (muss in Versalien geschrieben sein) als oberste Zeile in die Datei eingeben. Wenn man das Dokument dann das nächste Mal öffnet, ist das aktuelle Datum mit der aktuellen Uhrzeit eingefügt. So kann man aus einer simplen Textdatei eine Art Logbuch, Tagebuch oder eben Notizbuch mit genauer Zeitangabe machen. Sehr praktisch wie ich finde, wenn es darum geht etwas auf die schnelle zu dokumentieren.
Das aktuelle Datum mit Zeit kann man übrigens auch mit der Tastenkombination F5 bzw. über das Menü Bearbeiten – Uhrzeit/Datum einfügen, aber so automatisch ist irgendwie sexier
Via Basic Thinking
Wie sah noch einmal der CSS-Reset aus? Welche Möglichkeiten habe ich um abgerundete Ecken zu simulieren? Wie kann ich sprechende URLs generieren? Wie kann ich meine Tweets sichern?
Solche und viele weitere Fragen werden auf Snipplr.com, einer sehr umfangreichen Sammlung an Code-Schnipsel, beantwortet. Auf Snipplr.com finden sich Code-Fragmente aus 78 verschiedenen Sprachen: JavaScript, (X)HTML, PHP, CSS, Ruby, SQL u.v.m.
Viel Spaß beim Stöbern.
Leider habe ich den genauen Zeitpunkt wohl verpasst. Aber gerade ist mir aufgefallen, dass Google Docs (offiziell ja Google text & tabellen) jetzt auch *docx-Dokumente zum Importieren bzw. Hochladen akzeptiert, also die "neuen" Word-Dokumente. So muss man keine Umwege mehr gehen, wenn man nicht Office 2007 installiert hat.
Wer viel mit Word arbeitet und Texte schreibt vertippt sich womöglich das ein oder andere mal
Aber was ist, wenn man sich vertippt, dabei aber ein Wort schreibt, das Word kennt und somit nicht als falsch kennzeichnet?
Zum einen gibt es ja die Möglichkeit solche Vertipper mit Hilfe der Auto-Korrektur-Funktion zu korrigieren. Dies eignet sich aber nur, wenn man wirklich immer möchte, dass der Vertipper korrigiert wird. Wenn der vermeintliche Vertipper allerdings manchmal richtig ist, kann es sinnvoller sein nur optisch (rote Unterstreichung) darauf hingewiesen zu werden. Ob man dann eine Korrektur vornimmt, kann man dann selber und von Fall zu Fall unterscheiden.
Für diesen Fall eignet es sich ein sogenanntes Ausnahmewörterbuch anzulegen. Hier kann man alle Wörter eingeben, die man als falsch gekennzeichnet haben möchte. Dafür legt man (für deutsch) die Datei MSSP3GEP.EXC an – am besten im gleichen Verzeichnis wie das Benutzerwörterbuch (BENUTZER.DIC). Wo sich das befindet kann man am besten im Optionsfenster der Benutzerwörterbücher (Extras –> Optionen –> Rechtschreibung und Grammatik –> Benutzerwörterbücher) sehen. Alle Wörter müssen mit einem Enter abgeschlossen werden, nur ein Wort pro Zeile.
Nach dem Anlegen des Ausnahmewörterbuches muss es noch in die Liste der zu benutzenden Wörterbücher aufgenommen werden und man muss Word neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
In Word 2007 existiert dieses Ausnahmewörterbuch übrigens schon – allerdings leer. Um es zu nutzen muss man es mit eigenen Wörtern füllen. Die Datei heißt ExcludeDictionary*.lex, wobei das Sternchen für die jeweilige Sprachversion steht. Im Falle von Deutschland ist dies de0407. Eine komplette Liste der Länderkennungen gibt es bei Microsoft.

Google Aufgabenplaner
Seit einigen Tagen gibt es eine neue Funktion im Google-Labor: man kann sich in GoogleMail (GMail) einen Aufgabenplaner integrieren. Eine weitere Möglichkeit also sein Google-Postfach zu einem Multitalent auszubauen. Besonders interessant finde ich hierbei, dass sich, obwohl oberflächlich sehr simpel gestrickt, folgende Möglichkeiten finden lassen:
Ein kleiner Hinweis soll hier noch erlaubt sein: Falls man GoogleMail in deutscher Sprache nutzt, hat man keinen Link zum Labor ("Labs") – ich habe ihn auf jeden Fall nicht gefunden
Möchte man aber eine Anwendung aus dem Labor nutzen, so muss man zuerst in den Einstellungen "Englisch" (egal ob UK oder USA) – keine Ahnung, ob es auch mit anderen Sprachen geht – auswählen. Dann aktiviert man im "Lab" (Settings » Labs) die gewünschte Anwendung. Danach kann man wieder auf "Deutsch" als Sprache umschalten, die aktivierte Anwendung bleibt erhalten.
Falls aktiviert, speichert Firefox die Daten, die man in Formulare oder ein Suchfeld eingibt. Das kann sehr praktisch sein, damit man z. B. den eigenen Nutzernamen nicht jedes Mal komplett neu tippen muss, wenn man sich irgendwo einloggen möchte.
Das ganze kann allerdings auch ziemlich nervig werden, wenn man sich beim Eintippen auch schon mal verschieben hat. Dann hat man nämlich auch falsche Einträge, die Firefox einem anbietet. Um einen dieser falschen Einträge zu löschen, muss man ihn nur aktivieren und dann mit der Tastenkombination löschen.Shift+Entf
Das richtige Content Management System (CMS; Redaktionssystem) für sein Webprojekt zu finden ist auch für erfahrene Webworker nicht immer einfach, da man in den meisten Fällen nur maximal 2-3 Redaktionssysteme gut kennt. Oder wisst ihr evtl. welche Vorteile Xaraya, PowerFront oder imCMS haben? Ich auch nicht.
Meisten nimmt man das was schon kennt oder was einem empfohlen wird, aber das muss nicht immer die richtige Wahl sein. Um sich einen groben Überblick zu verschaffen und auch auf die schnelle mehrere Systeme miteinander zu vergleichen fallen mir auf Anhieb zwei englischsprachige Websites ein:
Hat man dann einige Systeme in die engere Wahl genommen, dann möchte man sie evtl. auch testen. Um die nicht alle auf dem eignen Server installieren zu müssen, kann man sich auf OpenSourceCMS (engl) begeben. Dort kann man nicht nur die Erfahrungen anderer Nutzer lesen sondern auch die Systeme live testen.
Mit dem Erscheinen der neuen Firefox-Version 3 gab es auch eine schicke "Lesezeichenverwaltung". Was diese allerdings nicht anzeigt ist wo genau man das Lesezeichen abgelegt hat, also in welchem (selbst erstellten) Ordner. Deswegen mein Tipp:
Das Lesezeichen in der Lesezeichenverwaltung suchen und dann dorthin surfen oder aber die gesuchte Website über die neue integrierte "Aufruffunktion" der Adresszeile aufrufen. Ruft man eine Seite auf, die man in den Lesezeichen hat, so färbt sich nämlich der Stern im rechten Bereich der Lesezeichenleiste gülden. Klickt man diesen Stern jetzt an, so öffnet sich ein Fenster zum Bearbeiten des Lesezeichens, wobei gleichzeitig angezeigt wird wo das Lesezeichen abgelegt wurde.
Gibt man jetzt einen anderen Speicherort ein und klickt dann auf «Fertig», so wird das Lesezeichen an den neuen Speicherort verschoben. Außerdem hat man hier auch die Möglichkeit das Lesezeichen zu löschen bzw. zu entfernen.
Wer kennt einen anderen Weg? Denn es führen sicherlich viele Wege zu den Lesezeichen von Firefox
Manchmal geht es nicht anders und man benötigt ein Sonderzeichen. Dann kann man entweder die windows-eigene Zeichentabelle bemühen, die sich bei den Systemprogrammen "versteckt" oder man geht zur Website CopyPasteCharacter.com von Konst & Teknik und Martin Ström. Hier findet man die gebräuchlichsten Sonderzeichen, in einer schönen "markierfreundlichen" Größe, gerade richtig für Copy & Paste.
via ☞ Ugugu