Webwork-Tools - Dem Webworker seine Werkzeugkiste



Blindtext für Textfelder, Textboxen und Editoren

Von Sahanya am 12. Januar 2009 um 13:57
Dummy Lipsum im normalen Einsatz

Dummy Lipsum im normalen Einsatz

Blindtextgeneratoren als Addon für Firefox gibt es ja mehrere, aber ein besonderer scheint mir Dummy Lipsum zu sein. Dieser generiert nämlich nicht nur einfach auf Knopfdruck einen Blindtext, der eine bestimmte Anzahl von Buchstaben, Wörtern oder Absätzen enthält sondern man hat die Möglichkeite Blindtext direkt über das Kontextmenü in Textfelder bzw. -boxen einzufügen.

Für diese Funktionalität gibt es dann ein spezielles Einstellungsmenü. Dort kann dann für die vier verschiedenen Einsatzgebiete von Dummy Lipsum das Verhalten des Blindtextgenerators festgelegt werden. Für alle Fälle kann man folgendes festlegen:

  • Wieviel Blindtext soll erstellt werden?
  • Soll der Text mit "Lorem ipsum dolor sit amet…" beginnen?
  • Soll der Text Punktuation enthalten?
  • Soll der generierte Text automatisch in die Zwischenablage eingefügt werden?
  • Sollen HTML-Tags angezeigt werden? – Diese Option kann kann man nicht für einen Texteditor festlegen.
  • Besonders interessant: man kann Sonderzeichen angeben und ihre prozentuale Häufigkeit. So ist es evtl. sinnvoll für deutsche Blindtexte noch die Umlaute und das "ß" einzugeben, damit das Schriftbild realistischer wirkt.
Einstellungen von Dummy Lipsum

Einstellungen von Dummy Lipsum

Für das Einfügen von Blindtext in Textfelder (einzeilig) oder Textboxen (mehrzeilig) kann man zusätzlich auswählen, ob das Addon selbständig versuchen soll die jeweilige Größe festzustellen und den einzufügenden Text danach zu bestimmen.

Hevorheben möchte ich hier die Möglichkeit mit dem Addon Blindtext per Kontextmenü in verschiedene WYSIWG HTML-Editoren einzufügen. Auf der eigenen Website werden folgende Editoren genannt: Epoz, Kupu, TinyMCE, Xinha

Das Addon ist auch für Flock (nicht getestet)

Achtung

Der mit dem Kontextmenü eingefügte Blindtext in Textfelder und -boxen überschreibt den bisherigen Inhalt. Also zuerst Blindtext, dann evtl. eigenen Text!

PDF-Dokument mit PrimoPDF erstellen

Von Sahanya am 07. Januar 2009 um 21:42

Um PDF-Dokumente zu erstellen gibt es sicherlich viele Wege, die zum Ziel führen. Zwei Online-Lösungen (KoolWIRE und Primo) und habe ich hier ja bereits vorgestellt. Bei letzterem Anbieter gibt es auch ein Desktop-Programm, dass als Drucker "getarnt" seine Arbeit macht. Die kostenlose Variante PrimoPDF möchte ich hier kurz vorstellen.

Nach der wirklich kinderleichten Installation gesellt sich PrimoPDF zu den Druckern und ist folglich auch dort aufzurufen.

PrimoPDF

PrimoPDF

Möchte man also ein Dokument umwandeln, begibt man sich in das Druckmenü und wählt dort PrimoPDF als Drucker aus. Danach öffent sich die Bedienoberfläche von PrimoPDF.

Hier kann man nun auswählen für welchen Zweck das PDF gedacht ist: Bildschirmausgabe, Druck, E-Book, Druckvorstufe oder "custom"? Außerdem kann man einen Titel, Autor, Thema und Stichworte angeben, die später als Eigenschaft des Dokumentes auftauchen. Interessant – vor allen Dingen wenn man das Dokument weitergeben möchte – ist auch die Möglichkeit die Sicherheitseinstellungen zu bestimmen. So kann man das Dokument mit einem Passwort schützen und/oder für die nachträgliche Bearbeitung sperren. So kann man festlegen welche Art von Änderungen (falls überhaupt) gemacht werden dürfen und ob das Dokument gedruckt werden darf.

Sowohl die Eigenschaften wie auch die Sicherheitseinstellungen kann man speichern, so dass man sie nicht immer neu eingeben muss.

Zu guter Letzt kann man Speicherort und Name des zu erstellenden PDF-Dokumentes festlegen und auswählen, ob man es direkt angezeigt bekommen oder es als E-Mail versenden möchte. Mit PrimoPDF hat man sogar die Möglichkeit ein bereits umgewandeltes PDF zu ergänzen, sprich: weitere Seiten dranzuhängen.

Alles in Allem hat PrimoPDF m. E. alles was man für den "Hausgebrauch" bei der Umwandlung von Dokumenten in PDF-Dokumente benötigt.

Installierte Schriftarten auflisten

Von Sahanya am 06. Januar 2009 um 12:06

Wer schnell und zügig wissen möchte welche Schriftarten er auf dem Rechner installiert hat, sollte bei Michael Preidel vorbeischauen. Er hat

fünf Zeilen Actionscript in einer SWF-Datei, die erst die installierten Fonts ausliest und sie dann an ein PHP-Script übergibt, wo sie für die Bildschirmausgabe aufbereitet werden

geschrieben. Das ganze funktioniert zwar (noch?) nicht perfekt gibt aber einen schön aufbereiteten, schnellen Überblick.

5 Wege um eine docx-Datei ohne Word 2007 zu öffnen

Von Sahanya am 19. Dezember 2008 um 10:08

Mit der derzeit aktuellen Office-Version 2007 hat Microsoft auch neue Dateiformate eingeführt, für Word ist das: "*.docx". Word-Dokumente, die mit dieser Endung abgespeichert werden, lassen sich mit älteren Word-Versionen nicht öffnen.

Compatibility Pack

Mit dem Microsoft Office Compatibility Pack können auch Office-Dokumente geöffnet werden, die mit den neuen Dateiformaten abgespeichert wurden. Selbstverständlich können hiermit auch alle anderen neuen Dateiformate (also für Excel: *.xlsx und für Powerpoint: *.pptx) geöffnet werden.

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Für Benutzer von älteren Office-Versionen ist dies sicherlich der einfachste Wege: herunterladen, installieren, fertig. Es gibt allerdings auch mehrere andere Wege diese Dateien zu öffnen ganz ohne Office bzw. Microsoft-Produkte und sein Kompatibilitäts-Paket:

OpenOffice

Mit der kostenlosen Office-Software OpenOffice.org lassen sich sämtliche neuen (und natürlich auch die älteren) MS Office-Dateien öffnen.

OpenXML Viewer

Der OpenXML Viewer steht für verschiedene Plattformen zur Verfügung, u. a. auch als Addon für Firefox. Ist er installiert, kann man mit Firefox *.docx-Dokumente aufrufen. Ein Bearbeiten ist allerdings nicht möglich.

Docx2Rtf

Mit dem Programm Docx2Rtf von NativeWinds kann man *.docx-, aber auch *.sxw-Dateien (OpenOffice-Writer) öffnen und diese dann als *.rtf-Datei speichern. Als Extra bietet das Programm auch die Möglichkeit diese Dateien als *.pdf-Datei zu speichern. Bilder werden bei dieser Umwandlung allerdings nicht berücksichtigt.

Google Mail

Die Datei dafür einfach an eine (bzw. die eigene) Google E-Mail-Adresse senden und dann den Anhang als HTML-Ansicht öffnen. Bilder werden dabei allerdings nicht angezeigt. Google Docs kann mit dem Format *.docx leider (noch) nichts anfangen.

Welche dieser Wege man nun geht hängt sicherlich vom Einzelfall ab: wie oft benötigt man diese Funktion und möchte man an dem Dokument (bei gleichbleibendem Format, also *.docx) Veränderungen vornehmen. Sollen Bilder auch übernommen werden oder reicht nur der Text?

Nachtrag: Auch AbiWord soll *.docx-Dokumente öffnen können (nicht von mir getestet). Bei AbiWord handelt es sich um ein kostenloses Textverarbeitungsprogramm. Vielleicht eine Alternative für alle die, die kein ganzes Office-Paket (weder von Microsoft noch von OpenOffice) benötigen, aber nicht nur WordPad nutzen möchten. Tipp von caschy

Google Docs kann nun auch *docx-Dokuemente öffnen.

EtherPad: Texteditor für kollaborative Zwecke

Von Perun am 16. Dezember 2008 um 00:55

Ich teste gerade EtherPad. Es handelt sich hierbei um einen sehr einfach gestrickten Texteditor der sich noch in einer geschlossenen Beta-Phase befindet. Der Vorteil des Editors ist zum einen seine Einfachheit und zum anderen die zeitgleiche Aktualisierung (Live) der Änderungen am Text, wenn mehrere Autoren gleichzeitig arbeiten.

Ich habe mich vor knapp drei Wochen für den Beta-Test registriert und heute bekam ich die E-Mail, dass mein Zugang freigeschaltet wurde. Nach dem Klick auf den Link in der E-Mail gelang ich zur folgenden Seite: weiterlesen…

Google Aufgabenplaner

Von Sahanya am 12. Dezember 2008 um 03:04
Google Aufgabenplaner

Google Aufgabenplaner

Seit einigen Tagen gibt es eine neue Funktion im Google-Labor: man kann sich in GoogleMail (GMail) einen Aufgabenplaner integrieren. Eine weitere Möglichkeit also sein Google-Postfach zu einem Multitalent auszubauen. Besonders interessant finde ich hierbei, dass sich, obwohl oberflächlich sehr simpel gestrickt, folgende Möglichkeiten finden lassen:

  • Man kann für seine Aufgaben unterschiedliche Listen anlegen, z. B. "privat", "Blog", "Büro".
  • Man kann erledigte Aufgaben entweder streichen oder sie komplett löschen.
  • Man kann E-Mails als Aufgabe hinzufügen. Die Aufgaben beinhalten dann einen direkten Link zu der Original-E-Mail.
  • Man kann die Aufgaben frei sortieren.

Tipp

Ein kleiner Hinweis soll hier noch erlaubt sein: Falls man GoogleMail in deutscher Sprache nutzt, hat man keinen Link zum Labor ("Labs") – ich habe ihn auf jeden Fall nicht gefunden ;-)

Möchte man aber eine Anwendung aus dem Labor nutzen, so muss man zuerst in den Einstellungen "Englisch" (egal ob UK oder USA) – keine Ahnung, ob es auch mit anderen Sprachen geht – auswählen. Dann aktiviert man im "Lab" (Settings » Labs) die gewünschte Anwendung. Danach kann man wieder auf "Deutsch" als Sprache umschalten, die aktivierte Anwendung bleibt erhalten.

GButts: Google-Dienste nur einen Klick entfernt

Von Perun am 05. Dezember 2008 um 06:03

GButts ist eine Firefox-Erweiterung mit der man sehr komfortabel und schnell eine "Linkliste" zu verschiedenen Google-Diensten erstellen kann.

Nehmen wir mal an, du hast einen Account bei Google Mail, der Kalender-Anwendung, beim RSS-Reader, bei AdSense, AdWords, Picasa und noch etwa 4-5 weiteren Anwendungen von Google, dann kostet es schon ein bisschen Zeit von allen diesen Anwendungen ein Lesezeichen zu setzen um schnell dorthin zu gelangen.

Hier kann GButts helfen. Nach der Installation erwartet dich folgendes Einstellungsmenü:

GButts-Einstellungen

GButts-Einstellungen

Einfach den gewünschten Dienst auswählen und nach dem Abspeichern kann man sich entscheiden wo man die klickbaren Buttons unterbringt und wie die Lösung aussehen soll. Zur Auswahl stehen eine Toolbar, wo die einzelnen Buttons nebeneinander aufgereiht werden oder eine Lösung als Dropdown-Menü.

Ja, ich gebe es zu. Die Erweiterung ist nicht vom Kaliber einer Erweiterung, wie es z. B. Firebug oder eine Web Developer Toolbar sind, wo man sich fragt, wie man nur vorher arbeiten konnte. Dennoch bin ich mir sicher, dass sie bei einigen Firefox-Nutzern hilfreich zur Seite stehen wird. Ich persönlich nutze GButts sehr häufig.

E-Mails mit Firefox empfangen

Von Sahanya am 30. November 2008 um 22:43
Simple Mail

Simple Mail

Eine Sache, die von Mozilla-Suite-Nutzern oft (zu Recht) angemerkt wird, ist die Tatsache, dass Firefox ein E-Mail-Client "fehlt". Benutzt man Firefox ist man entweder auf webbasierte Clients angewiesen oder man hat zusätzlich Thunderbird oder ein Konkurrenzprodukt (*hüstel*) installiert.

Zufällig bin ich nun über das Firefox-Addon Simple Mail gestolpert. Ein Addon, mit dem man mehrere E-Mail-Accounts einrichten kann und das sich in den Browser integriert, so wie "echt". Nein im Ernst, ein Addon, das es einem ermöglicht seine E-Mails auch im Browser zu bearbeiten. Das Programm ist zwar recht minimalistisch gehalten, aber ich denke es reicht für E-Mail-Konten, die man vielleicht nicht mehrmals täglich abrufen muss.

Laut der Macher verfügt Simple Mail über die folgenden Fähigkeiten:

  • Es können mehrere Konten angelegt werden, die entweder per POP3 oder IMAP abgerufen werden können. Der Zeitintervall zum automatischen Checken auf neue E-Mails kann selbst definiert werden.
  • Vorschläge beim Eintippen von bekannten E-Mail-Adressen, Adressbuch, in dem auch Gruppen erstellt werden können.
  • Eigene Ordner können erstellt werden. Ordner und Mails können per Drag & Drop verschoben werden. Man kann Filter erstellen, um eingehende Mails zu sortieren.
  • Neue Mails können in einem WYSIWYG-Editor erstellt werden
  • Die Toolbar kann angepasst werden, genau so wie die Spalten-Details. Die Spalten können einzeln sortiert werden.
  • Die E-Mails können gespeichert und gedruckt werden.

Die Liste zeigt: alles wie bei einem echten Mail-Programm. Ich habe allerdings noch keine Spam-Abwehr gefunden … mal weiter testen. Oder hat schon jemand ausführlichere Erfahrungen?

Monitor "kalibrierien" bzw. einstellen

Von Perun am 30. November 2008 um 22:04
Ein Graukeil

Ein Graukeil

Wer kennt das nicht, man kauft sich einen neuen Monitor, schließt den an und irgendwie ist man nicht zufrieden. Die Farben wirken irgendwie komisch und alles ist zu hell.

Speziell bei den neueren Monitoren besteht die Standardeinstellung aus maximalen Helligkeits- und Kontrastwerten. Das mag noch bei Filmen, Fotos und dunkleren Hintergründen gut rüberkommen, aber wenn man viel im Web unterwegs ist oder die "klassische" Büroarbeit erledigt, dann hat man es viel mit hellen Hintergründen zu tun und hier dann die Standardeinstellung nicht nur nervig sondern auch unerträglich sein.

Hier hat man dann die Möglichkeit am Monitor selber die Werte (Helligkeit, Kontrast, Gamma etc.) anzupassen. Allerdings gibt es einige Monitore, bei denen fängt das Netzteil bei niedrigeren Helligkeits- und Kontrastwerten zu brummen. Das kann speziell bei den größeren Monitoren, die das Netzteil im Standfuß haben, zu einer nervigen Angelegenheit werden. Hierbei kann man sich behelfen in dem man die Werte in der Verwaltung der Grafikkarte anpasst.

Monitor kalibrieren

Um herauszufinden ob die getätigten Einstellungen auch in Ordnung sind, gibt es viele Möglichkeiten. Grafikdesigner und Leute die z. B. im Print-Bereich arbeiten werden hierbei auf spezielle Programme und Geräte zurückgreifen. Das ist aber imho für einen Webworker – also im Web – nicht notwendig und hier reicht es sich an Hand der folgenden Websites zu orientieren:

Mit Hilfe der Testbildern und Anleitungen auf den oberen Websites kann man relativ leicht seinen Monitor einstellen, so dass es für den Hausgebrauch und für das Web reicht.

Ist mein Passwort sicher?

Von Sahanya am 30. November 2008 um 21:33

Sichere Passwörter folgen ganz bestimmten Regeln. Ein sicheres Passwort sollte nicht zu kurz sein, möglichst auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten und nicht nur Buchstaben. Das ganze gut durchmixt, vielleicht noch gemischte Groß- und Kleinschreibung.

Und wer sein Passwort nun auf diese Kriterien hin überprüfen und das Ergebnis visualisiert dargestellt haben möchte, der kann dies beim Password Meter tun.

Sicheres Passwort?

Sicheres Passwort?

Nachtrag: Das Programm kann man sich übrigens auch als Offline-Version herunterladen.

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