Möchte man jemandem Code per E-Mail schicken, aber keine Datei als Anhang senden, so geht das nur mit großem Aufwand oder sehr unschön, da sämtliche Formatierungen verloren gehen und von Synthaxhighlightning wagt man nicht einmal zu träumen.
Ein schöner Dienst ist deswegen codepaste. Hier kann man seinen Code in ein Fenster eingeben, diesen Speichern und dann an eine E-Mail-Adresse senden. Der Empfänger bekommt einen Link zugeschickt, der ihn auf die Seite von codepaste bringt, wo er sich den eingefügten Code anschauen und natürlich auch kopieren kann.
Unterstützt werden die folgenden Sprachen: Actionscript, C++, CSS, HTML, Java, Javascript und PHP
Achtung: Wie lange der eingefügte Code gespeichert wird konnte ich leider nicht herausfinden.
Vor einigen Tagen hat Sahanya ein den Online-Dienst Copyscape vorgestellt, mit welchem man nach Plagiaten suchen kann. Ich werde hier kurz eine Desktop-Anwendung vorstellen, die sich der gleichen Problemstellung widmet.
UN.CO.VER ist ein Freeware-Programm für Windows-Systeme – Java wird benötigt – mit dessen Hilfe man Plagiate ("Content-Diebstahl") aufspüren kann. Das Programm wird vom Dienstleister Textbroker.de zur Verfügung gestellt.
Zum einen kann man Textpassagen eingeben und danach im Netz suchen lassen, zum zweiten kann man URLs durchsuchen und zum dritten kann man ganze Webprojekte anlegen und sogar mehrere Domains beobachten lassen.
Das ist eine beachtliche Breite an Funktionen für ein recht kleines Programm, allerdings braucht man es nicht wirklich mit den Standardeinstellungen zu versuchen. Unter "Bearbeiten" » "Einstellungen"sollte man die "Genauigkeit" bei der Plagiat-Suche so hoch wie möglich einstellen. Allerdings ist es so, dass je höher man die Genauigkeit einstellt um so stärker der Rechner belastet und um so länger auch der Suchvorgang dauert.
Hier muss man ein bisschen experimentieren um für sich selbst, den Rechner und für das gewünschte Ergebnis einen guten Kompromiss zu finden.

Kuku Klok
Hoch konzentriert arbeiten und darüber die Zeit vergessen?
Das kann unter Umständen unbequeme Folgen haben, eventuell nämlich das Hetzen zum nächsten Termin. Das ist sicherlich schon jedem mal passiert. Man hat zwar (in der Regel) eine Uhr in der Taskleiste eingeblendet, aber mal ehrlich, richtig wahrnehmen tut man die oft nicht. Man müsste sich den Wecker stellen. Und da wir schon online arbeiten, stellen wir uns jetzt auch den Wecker online – und zwar bei Kuku Klok.
Nicht alle E-Mails müssen sofort bearbeitet werden. Damit E-Mails, die man aufschieben möchte, aber nicht im allgemeinen Wust untergehen, wäre es das einfachste wenn man sie noch einmal erhalten würde. Der Dienst HitMeLater bietet dafür E-Mail-Adressen.

Nickerchen machen
Sendet man eine E-Mail oder leitet man eine E-Mail an 24@hitmelater.com bekommt man die E-Mail 24 Stunden später erneut zugeschickt. Sendet man die E-Mail an 1@hitmelater.com hat man schon eine Stunde später wieder Post. Es ist sogar möglich einen Wochentag (nur auf englisch) anzugeben. Die E-Mail an friday@hitmelater.com landet nächsten Freitag wieder im Postfach.

posti.ca
Post-It-Services im Internet bzw. Möglichkeiten Notizen zu machen gibt es viele. Einige besonders erwähnenswerte gibt es dennoch und dazu gehört meines Erachtens nach postica.
Hat man sich dort registriert, so kann man sich Notizen (in sechs verschiedenen Farben) machen, die bis zu 140 Zeichen haben und sogar eine Datei hochladen, die bis zu 5 MB groß ist. Diese Post-It-Nachrichten kann man dann auf dem Bildschirm nach Belieben sortieren bzw. anordnen. Nennenswert ist der Dienst zudem, weil man seine Notizen mit anderen teilen (Share It!) kann. Möchte man eine Nachricht teilen und die Empfänger-E-Mail-Adresse ist bei postica registriert, so erhält er die Nachricht als Post-It.
Interessant ist auch, dass man Twitter dazu benutzen kann Post-Its zu verfassen, die dann bei postica gespeichert werden. Dazu muss postica einen als Follower aufnehmen. Man selbst folgt postica auch bei Twitter. Möchte man nun eine Post-It-Nachricht verfassen sendet man einfach eine Directmessage an postica. Man hat sogar die Möglichkeit zu bestimmen in welcher Farbe das Post-It erstellt werden soll.
Zu guter Letzt sei erwähnt, dass man postica auch als Gadget auf seine iGoogle-Seite einbinden kann.
Als Ergänzung zu dem Artikel Sonderzeichen kann man das Bookmarklet Twitterkeys sehen.
Die Symbole und Sonderzeichen, die sich bei der Nutzung des Bookmarklets in einem separaten Fenster öffnen wurden zwar ursprünglich für Twitter konzipiert, können aber per Copy & Paste überall eingefügt werden.
Gefunden bei The Next Web
Wer sich viel im Internet bewegt, wird auch viele Dienste nutzen, die ein Login bzw. Passwort verlangen. Sehr leicht ist man verführt immer das gleiche Passwort oder dies nur mit kleinen Abwandlungen zu benutzen. Dass das sehr unsicher ist weiß wahrscheinlich jeder, aber … so sieht die Realität wohl bei den meisten aus.
Während es in einem früheren Beitrag schlussendlich um eine Verschlüsselungsmethode für Passwörter ging, die man sich ganz altmodisch am besten ausdruckt und in Reichweite deponiert, möchte ich hier ein Bookmarklet vorstellen, das für jeden passwortgeschützten Bereich auf einer Domain ein eigenes Passwort generiert.
Der SuperGenPass generiert nach Vorgaben (Browser, Angaben zum Masterpasswort, Länge der generierten Passwörter), die man selber tätigt, ein Bookmarklet. Dieses legt man dann als Favorit/Lesezeichen ab. Kommt man nun auf eine Seite, die ein Passwort verlangt, aktiviert man das Bookmarklet und gibt sein Masterpasswort ein. SuperGenPass generiert daraufhin ein Passwort, was man dann mit einem Doppelklick in das Passwortfeld einfügen kann.
Das Prinzip dahinter ist, dass SuperGenPass anhand der Top-Level-Domain und des Masterpasswortes ein Passwort "errechnet", deswegen ist das so erstellte Passwort auch immer das gleiche unabhängig davon z. B. von welchem Rechner aus man auf eine passwortgeschützte Seite zugreifen möchten. Nur die Adresse und die Einstellungen zur Generierung des Bookmarklets, die darf man nicht vergessen: http://supergenpass.com
Für den Fall, dass SuperGenPass einmal nicht erreichbar ist oder den Fall, dass man keinen Zugriff auf das Internet hat oder der Browser, den man nutzt, keine Bookmarklets erlaubt, aber trotzdem sichere Passwörter generieren möchte, gibt es sogar eine mobile Version. Dafür muss man die Seite nur lokal auf seinem Rechner speichern.
Man zermartert sich das Gehirn, man schreibt sich die Finger wund und dann: irgendein ein A**** klaut den Inhalt der eigenen Website. Das ärgert und ist – nebenbei bemerkt – illegal. Plagiate der eigenen Arbeit im Internet aufzuspüren ist allerdings nicht ganz so einfach. Eine Möglichkeit ist Copyscape.
Bei Copyscape gibt man einfach eine Website an und läßt Copyscape nach Duplikaten suchen. Das Ergebnis ist schnell und hoffentlich negativ.
Einen Haken gibt es natürlich. Nur der kostenpflichtige Premiumdienst von Copyscape bietet eine unbegrenzte Anzahl von Suchvorgängen, kostenlos sind nur 10 pro Monat möglich.
Sucht man eine dauerhafte Lösung sollte man über Copysentry nachdenken. Dieser kostenpflichtige Dienst sucht ständig nach Kopien der eigenen Website und benachrichtigt bei einem positiven Befund per E-Mail.
Welche Farbkombination passt und welche nicht? Viele Menschen entscheiden sich intuitiv richtig, andere haben dafür kein Händchen bzw. Auge. Für all die könnte ein Blick auf das Color Schemes 2 interessant sein.
Dort kann man in einem Farbrad eine Basisfarbe wählen und sich dann passende Farben anzeigen lassen. Dabei kann man zwischen den folgenden Einstellungen wählen:
Alle angezeigten Farbkombinationen können dann durch verschiedene Pastell-Varianten zusätzlich verändert werden.
Unter den "Farbrädern" ist das Color Schemes 2 sicherlich eines von vielen im Internet, interessant an diesem Online-Programm sind allerdings die folgenden Punkte:
Es gibt Seiten, die man über einen längeren Zeitraum in einem Tab im Hintergrund geöffnet hat, weil man eine Entwicklung verfolgen möchte: Sind neue Kommentare zu einem Artikel geschrieben worden? Sind alle meine Aktien im Keller? Hat sich etwas bei Twitter getan? Gibt es eine neue E-Mail? Was passiert gerade in der Welt? Und steht der Sack in China noch?
In der Praxis sah das bei mir dann immer so aus, dass ich diese Seiten im Hintergrund geöffnet hatte und immer mal wieder hin bin. "Dort angekommen" musste ich die Seiten aber immer erst wieder manuell neu laden (Button in der Navigations-Symbolleiste, Kontextmenü oder F5), um zu sehen, ob sich etwas verändert hatte. Mit dem Firefox-Addon ReloadEvery sind die Zeiten vorbei.
Das Addon lädt bestimmte Tabs (oder auch alle) nach einer bestimmten Zeit, die man selbst bestimmen kann, neu. Wechselt man jetzt zu einem "Hintergrundtab", hat man immer eine frisch aktualisierte Seite und kann sofort erfassen, ob es Änderungen gegeben hat, ohne dass man selbst die Seite neu laden musste.
Die Einstellungen tätigt man entweder über das Kontextmenü und den dortigen Menüpunkt «Alle … neu laden» oder über das Drop-Down-Menü des «Aktuelle Seite neu Laden»-Buttons in der Navigations-Symbolleiste.