Teil der Serie: Blog: das unbekannte Wesen
Dieser Gastartikel stammt von Matthias Mees. Er ist freier Webdesigner, Template- und Frontend-Entwickler für Serendipity und moderiert gemeinsam mit Robert Lender den S9y InfoCamp-Podcast. Sein neues Blog findet man hier.
Serendipity (kurz: s9y) wird oft als erste Alternative zum Marktführer WordPress genannt. Für Anfänger leicht bedienbar, für Entwickler einfach erweiterbar – das ist das Motto der Blog-Software.
Serendipity ist kostenlos und frei verfügbar, ebenso wie nahezu alle Templates und Plugins. Erweiterungen werden über ein zentrales Archiv verwaltet und können (über ein Plugin) direkt in der Verwaltungsoberfläche installiert und aktualisiert werden. Neben Abwärtskompatibilität legen die Entwickler großen Wert darauf, dass für jeden Zweck möglichst nur ein Plugin existiert – langwierige Suchen nach dem passenden Plugin entfallen somit.
Als vergleichsweise kleines System hat s9y eine überschaubare Community, was jedoch keineswegs als Nachteil zu sehen ist: Das Benutzerforum ist bekannt dafür, nicht nur kompetent und freundlich, sondern auch äußerst schnell sowohl auf Fragen als auch auf Wünsche zu reagieren. weiterlesen…
Über die diversen Verbesserungen in Firefox 4 wurde schon an sehr vielen Stellen geschrieben. Unter anderem auch bei Golem.de. Ich wollte hier nur ein paar kleine Punkte erwähnen, die mir persönlich gefallen.
Zum einen schluckt Firefox 4 auf meinem System (Windows Vista SP2) viel weniger Arbeitsspeicher als vorher. Zweite Neuerung, die mir gefällt ist, dass wenn man eine Website aufrufen möchte und sie schon in einem anderen Tab oder Fenster offen ist, dass man dann zu diesem Tab wechselt. Das ist gut bei Leuten wie ich es bin, die immer viele Fenster und Tabs offen haben. dadurch wird stück weit verhindert das man noch mehr Tabs öffnet, die in dem Fall auch nicht notwendig sind.

Textfeld vergrößern
Die dritte Neuerung ist die Möglichkeit Textfelder an eigene Bedürfnisse zu vergrößern oder zu verkleinern. Das war auch vorher möglich, allerdings musste man dafür ein Addon installieren. Und die letzte Neuerung, die mir gefällt ist die Möglichkeit eine kopierte URL in die Adressleiste zu kopieren und automatisch die Website aufzurufen ohne extra klicken zu müssen. Einfach mit rechter Taste ins Adressfeld klicken und Einfügen & Los wählen.
Ich bin mir zwar nicht 100%ig sicher, aber ich glaube Opera war der erste Browser der diese Funktion standardmäßig dabei hatte.
Jeder, der für ein Publikum schreibt und sei es auch noch so klein, muss sich spätestens am Ende eines Textes fragen: "Macht mein Text überhaupt Sinn?" Und damit meine ich nicht so sehr, ob der Text inhaltlich verständlich ist, also die Gedanken klar strukturiert zu Papier (oder ins Netz) gebracht wurden, sondern ob der Text überhaupt sinnvoll ist oder nur aus heißer Luft bzw. Bla-Bla besteht.
Um dies zu testen, kann man nun auf den BlaBlaMeter zurückgreifen. Hier kann man seinen deutschsprachigen Text (bis zu 15.000 Zeichen sind möglich, mindestens 3-5 Sätze) auf seinen BlaBla-Faktor testen lassen.
Geprüft wird dabei hauptsächlich, ob ein Text im übermäßigen Nominalstil verfasst wurde. Wer jetzt sagt "häh"? Keine Angst, mir ging es genauso. Bei Wikipedia wird schön verständlich erklärt worum es beim Nominalstil geht.
Außerdem werden die Texte auf bestimmte Phrasen durchsucht, die ein Hinweis auf heiße Luft o. ä. sein können.
Die Einordnung wird dann auf einer Skala von 0 bis 1 vorgenommen, wobei 0 (kein BlaBla) wohl eher selten vorkommt. Hochwerte Texte haben normalerweise einen BlaBla-Faktor von 0,1 bis 0,3. Wissenschaftliche Arbeiten bringen es aber auch leicht auf höhere Werte. Auch Behördenbriefe sind in der Regel im Nominalstil verfasst.
Nominalstil bedeutet also nicht automatisch, dass auch inhaltlich nichts wichtiges vermittelt wird bzw. umgekehrt, aber es ist halt ein Hinweis auf BlaBla
Das BlaBlaMeter gibt es auch für englische Texte, wobei die gleichen Regeln für die Mindestlänge des eingegebenen Textes gilt.
Dieser Text hat übrigens einen BlaBla-Faktor von 0,17.
via Webguide von Designer in Action
Teil der Serie: Blog: das unbekannte Wesen
WordPress ist die am häufigsten eingesetzte Blog-Software weltweit wie auch im deutschsprachigen Raum. Weltweit nutzen 55% aller Websites, die mit einem CMS betrieben werden, WordPress (siehe: Tech King). Im deutschsprachigen Raum sind es sogar 78% (siehe: Playground).
Diese weite Verbreitung ist Grund genug sich dieses System näher anzuschauen, wenn man auf der Suche nach einer Blog-Software ist.
Die erste Version dieser Software erschien im Mai 2003 und sie wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, so dass bis heute 15 Versionen erschienen sind.
WordPress zeichnet sich in erster Linie durch seine Benutzerfreundlichkeit aus. Die sehr einfach gehaltene Oberfläche des CMS ist auch für Einsteiger nach kurzer Zeit erlern- bzw. begreifbar, so dass einem frustfreien Einstieg in die Welt des Bloggens eigentlich nichts im Wege steht. weiterlesen…
Blogs. Eine nicht mehr ganz neue Erscheinung im Web, aber es soll tatsächlich noch Menschen geben, die keinen führen und dann steht an erster Steller die Frage: Was ist überhaupt ein Blog?
Perun hat dies in unserem Buch WordPress. Das Praxisbuch versucht so zu beantworten:
Weblog ist ein künstliches Wortgebilde und stammt aus der englischen Sprache. Das Wort Web bezieht sich auf das World Wide Web (WWW) und das Wort Log steht für Tagebuch bzw. Aufzeichnung. Sinngemäß könnte man Weblog mit Online-Tagebuch oder noch besser als Online-Journal übersetzen.
Ich persönlich empfinde, und da bin ich, glaube ich, nicht allein, Online-Tagebuch als sehr unglückliche Übersetzung, da man hierzulande mit einem Tagebuch eher sehr persönliche und intime Informationen verbindet: Ein 13-jähriges Mädchen schreibt über ihren ersten Kuss o. Ä. Die Übersetzung zu Online-Tagebuch, anstatt zu Online-Journal oder zum Beispiel zu Online-Logbuch, ist eine der Ursachen, warum die Weblogs (Kurzform: Blogs) am Anfang ignoriert und später belächelt wurden.
Kurz und prägnant: Ein Weblog ist eine sehr aktive und dynamische Website, die bestimmte Merkmale hat. Einige von diesen Merkmalen sind der chronologische Aufbau, der Fokus auf die einzelnen Beiträge und die persönliche und direkte Beziehung zwischen dem Autor bzw. dem Blogger einerseits und dem Leser/Besucher andererseits. Verwechseln Sie hierbei allerdings bitte nicht persönlich mit intim oder privat.
Aber wie funktioniert nun das Bloggen? Soll es ein Blog auf der eigenen Domain sein oder ein gehosteter? Darf es etwas kosten oder soll es komplett kostenlos sein? weiterlesen…
Es soll ja Menschen geben, die wenn sie schreiben die komplette Welt um sich herum ausschalten können. Die nur auf das Schreiben konzentriert sind und die sich dabei auch von nichts aus der Fassung bringen lassen.
Ich erinnere mich daran, dass ich das als Teenager auch regelmäßig behauptet habe, wenn ich meine Hausaufgaben wieder bei lauter Musik erledigen wollte, während ich nebenher noch in einer aktuellen Bravo geblättert habe und mir nebenher überlegte was ich am Wochenende wohl abends zum Weggehen anziehen sollte. Ob ich mich wirklich auf meine Hausaufgaben konzentrieren konnte, kann ich heute gar nicht mehr sagen. Ich weiß nur eins: heute gehöre ich nicht zu den Menschen, die ihre Umgebung einfach ausknippsen könne, um sich auf nur eine Sache – in diesem Fall das Schreiben – konzentrieren zu können.
So passiert es mir oft, dass ich am PC sitze, etwas schreibe und dann ganz schnell versucht bin schnell mal in einen anderen Tab oder ein anderes geöffnetes Browserfenster zu schauen: vielleicht tut sich da ja etwas? Wahrscheinlich verpasse ich DIE Nachricht, wenn ich jetzt nicht sofort dort nachschaue. Meistens hat man aber wieder nur den berühmten Sack Reis verpasst.
Um diese Ablenkungsquellen zu vermeiden bietet es sich an seine Texte in einem Full-Screen-Fenster zu schreiben, aber wer macht das schon? Also wer schließt alle anderen Programme und öffnet sich einen Editor im Vollbildschirm-Modus? Ich mache das nicht.
Und nun bin ich heute im Zuge der neuen Entwicklungen von WordPress 3.2 auf den Editor Ommwriter gestoßen. Das dortige Video demonstriert die Funktionsweise von Ommwriter perfekt: weiterlesen…
Kleine Kinder und Katzen gehen ja fast immer. Und auf schönen Fotos machen sie eigentlich auch immer einen guten Eindruck. Diese Eigenschaft, verbunden mit der Tatsache, dass man beim Konzipieren einer Website auch Dummy-Bilder benötigt haben sich die Macher von {placekitten} zu nutze gemacht.
Sie bieten Katzenbilder als Platzhalter an. Dafür gibt man als Bild-URL lediglich
http://placekitten.com/
ein, gefolgt von der gewünschten Größe des Bildes, also z. B.
http://placekitten.com/200/300
für ein Katzenbild, das 200×300 Pixel groß ist.
Möchte man lieber ein schwarz/weiß-Bild haben muss man noch ein "g" in der URL unterbringen:
http://placekitten.com/g/200/300
Wer es lieber etwas langenweiliger seriöser mag, dem möchte ich den Dynamic Dummy Image Generator ans Herz legen, den Perun hier schon einmal vorgestellt hat: Generator für Platzhaltergrafiken
Via @hillens
Icons, und auch speziell Social Media Icons gibt es viele. Besonders "dekorativ" finde ich aber die Serie "Vintage Stamp Icons" von Dawghouse Design Studio, die man auf Tutorial9 herunterladen kann. Die Icons sind "frei", man darf sie also sowohl in privaten wie auch in kommerziellen Projekten einsetzen.
Das Paket enthält alles 23 Icons als *.png-Grafiken in einer Größe von 200×200 Pixel.
Das Dawghouse Design Studio verrät in einem ausführlichen Artikel außerdem wie man solche Retro-Briefmarken mit Photoshop auch selber herstellen kann.
Bilder sind oft einprägsamer als Worte bzw. Namen, deswegen ist auch der Wiedererkennungswert in einem Forum oder als Blog-Kommentator wesentlich höher, wenn man einen Avatar sein Eigen nennt. Beim "Drüberschauen" registriert das Auge diese viel schneller als einen geschriebenen Namen.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man überall den gleichen Avatar benutzt und diesen auch nicht zu häufig austauscht.
Für das Besuchen von z. B. WordPress-Blogs hilft es wenn man bei dem Dienst gravatar.com angemeldet ist. Dort kann man seine E-Mail-Adressen mit einem Avatar verknüpfen. Gibt man also irgendwo seine E-Mail-Adresse an, so wird (falls vorgesehen) das entsprechende Avatar-Bild angezeigt.
Aber wie kommt man an einen Avatar?
Zum einen kann man natürlich einfach ein Foto von sich selber nehmen, das einen selber zeigt. Beliebt ist in dieser Kategorie auch das Foto des Kindes oder der Katze
Die andere häufige Variante sind Avatare, die eine Art Comic-Figur zeigen. Dabei kann man noch unterscheiden nach bekannten Comicfiguren (Die Simpsons o. ä.) oder aber nach – ich nenne sie mal – Eigenkreationen.
Generatoren, die einem zu solch einem Comic-Avatar verhelfen möchte ich hier vorstellen. weiterlesen…

Pinnwand
Bei allem Fortschritt, bei aller Technisierung und Digitalisierung. Bei allem Gerede über ein "papierloses Büro" ich persönlich kann auf ein paar analoge "Tools" nicht verzichten. Dazu zählen die berühmten gelben Klebezettel, ein Notizbuch (hier schon mal gezeigt) und ein Flip-Chart an dem man seine Gedanken mal großflächig sortieren kann.
Hilfreich für die Zettelsortierung sind dabei Magnet- oder Pinnwände. Ein besonders schönes Exemplar habe ich vor kurzem gesehen und stehe kurz vor dem Kauf: die Pinnwand Memo Mountain
Auf welche analogen Hilfsmittel könnt Ihr nicht verzichten?