Das kennt wahrscheinlich jeder: E-Mail verfasst, E-Mail verschickt – Anhang vergessen; also eine zweite E-Mail hinterher: blöd. Verhindern kann man das in vielen Fällen (zumindest bei Thunderbird) durch das Add-on AttachmentRemember. Dieses gibt nämlich eine Warnmeldung, wenn man einen Anhang vergessen hat.
In den Einstellungen gibt man einfach bestimmte Worte ein, z. B. "Anhang", "Datei", "Screenshot". Enthält die E-Mail im Text (zitierter Text wird ignoriert) eines dieser Worte, die E-Mail hat aber keinen Anhang, so erhält man eine Warnung. Welche Worte man genau angibt hängt natürlich von den eigenen Gewohnheiten ab und kann – je besser man sie wählt – zu einer ziemlich hohen Trefferquote führen.
Leider habe ich den genauen Zeitpunkt wohl verpasst. Aber gerade ist mir aufgefallen, dass Google Docs (offiziell ja Google text & tabellen) jetzt auch *docx-Dokumente zum Importieren bzw. Hochladen akzeptiert, also die "neuen" Word-Dokumente. So muss man keine Umwege mehr gehen, wenn man nicht Office 2007 installiert hat.
Capture Fox ist eine Erweiterung für Firefox mit der man Screencasts erstellen kann. Bei Screencasts handelt es sich um Dokumentationen im Video-Format, die entweder noch zusätzlich besprochen werden oder auch ohne Audio-Kommentare auskommen können.
Nach dem man das Add-on installiert und Mozilla-Firefox neu gestartet hat, bindet sich in der Statusleiste des Browsers das Icon der Erweiterung ein:

Icon von Capture Fox in der Statusleiste
Daneben befindet sich auch die Zeitangabe über die Länge der momentanen Aufnahme … diese zeigt logischerweise erst einen Wert an, wenn die Aufnahme startet. Diese startet man in dem man das Icon anklickt:

Optionen festlegen und Screencast starten
Bevor man loslegt hat man die Möglichkeit einige Optionen festzulegen:
Nach dem man die Optionen festgelegt hat kann man loslegen. Wenn man mit der Aufnahme fertig geworden ist, klickt man wieder auf das Icon in der Statusleiste:

Screencast abspeichern?
Anschließend haben Sie die Möglichkeit, die Aufnahme abzuspeichern (nur .avi), die Aufnahme anzuschauen, von Vorne anzufangen oder die Anwendung zu schließen.
Sicherlich, die kleine Erweiterung kann sich in keinster Weise mit z. B. Camtasia oder Wink messen. Dennoch kann es unter Umständen notwendig sein auf so eine kleine, aber einfache Anwendung zurückzugreifen.
Schon öfter ging es in diesem Blog ja schon (im weitesten Sinne) um das Umwandeln von bestimmten Dateien in ein anderes Format. Zwei Beispiele wären das Umwandeln von Textdokumenten in ein PDF-Dokument oder aber das "Nutzbarmachen" von docx-Dokumenten – eben auch durch Umwandlung.
Der Dienst Convert.Files verspricht, dass er beides – und noch viel mehr – kann. Neben der Umwandlung von Dokumenten, z. B. .docx in .doc, .odt, .rtf, .swx, .txt, .html, .xhtml, .pdf, .pdb oder .zip, können auch Archive, Präsentationen, Audio- und Videodateien sowie Bilder umgewandelt werden. Ein Blick auf diese umfangreichen Möglichkeiten lohnt auf jeden Fall. Beschränkungen scheint es kaum zu geben. Obwohl doch, die Dateien dürfen höchstens 100 MB groß sein und dürfen nicht geschützt sein (Passwort, DRM u. ä.).
Dateien (lokal gespeichert oder online) werden bei dem Dienst hochgeladen und dann erhält man nach der Konvertierung eine E-Mail mit dem Downloadlink der gewünschten Zieldatei. Einfach herunterladen und fertig. Das Herunterladen sollte man allerdings innerhalb von drei Tagen erledigen, da die Dateien nur so lange auf dem Server von Convert.Files gespeichert werden. Und es gilt selbstverständlich das Übliche: keine Dateien mit sensiblen Daten hochladen
Via RobGreen (Twitter)
Taschenrechner gibt es viele und auch Windows liefert einen eigenen mit. Der folgende (ein Fundstück via Der Männerblog) Rechner: ESBCalc genannt, ist trotzdem etwas besonderes. Neben den sehr umfangreichen Rechenmöglichkeiten – über die ich mich aus mangelnder Kenntnis nicht weiter auslassen möchte – kann man nämlich die komplette Rechnung und nicht nur das Ergebnis oder einzelne Zahlen in die Zwischenablage kopieren (siehe Cursor-Pfeil in der Abbildung). Eine feine Sache, wenn man Berechnungen dokumentieren möchte und sicher gehen möchte, dass man auch das richtige Ergebnis hat.
Das kleine Programm CopyPasteTool ermöglicht es einem auch ältere Eintragungen aus der Zwischenablage einzufügen – und das mit den üblichen Tastenkürzeln Strg+C (kopieren) und Strg+V (einfügen).
Dafür hält man beim Einfügen einfach die Strg-Taste gedrückt. So wird beim zweiten Strg+V der vorletzte Eintrag der Zwischenablage eingefügt, bei einem erneuten Drücken der Taste V (weiterhin die Strg-Taste halten!) der vorvorletzte Eintrag eingefügt usw.
Rot wie der Lieblingspullover, türkis wie die Kacheln im Schwimmbad, blau wie die Jeans … so soll der Hintergrund der Website werden! Und welche Farbtöne sind das genau? Mit dem Color Picker von Park Jinsun ist das in Zukunft kein Problem. Der "Stift" scannt den Untergrund und mischt dann die richtige Farbe zusammen. Die Erfindung hat 2008 übrigens den red dot design award in der Kategorie Bildung erhalten.
Einziger Haken, es ist halt ein Stift und es fehlt noch die Erweiterung für die Online-Umsetzung: der Stift könnte die Farbwerte ja per USB-Kabel oder Bluetooth o. ä. an das Grafikprogramm meiner Wahl "übergeben".
Via akadeMix

Thunderbird, Ligthning und Google-Kalender
Das E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird nutzen sehr viele Leute, daher brauche ich hier auf die Funktionalität des Programms nicht näher einzugehen. Das es für Thunderbird eine Erweiterung mit dem Namen Lightning gibt, wissen wahrscheinlich auch viele Nutzer. Es handelt sich hierbei um eine Kalender-Anwendung, die den Thunderbird hervorragend ergänzt.
Die Kalender-Anwendung von Google nutzen auch viele Leute und daher könnte es unter Umständen notwendig sein, dass man die gleichen Kalender bzw. Termine sowohl online als auch auf dem Desktop haben möchte. Das geht und ist sehr einfach zu bewerkstelligen.

Die Adresse des Kalenders kopieren
Das war er. Viel Spaß beim abgleichen.
Viele werden wahrscheinlich das Bildbetrachter-Programm Irfanview kennen und auch nutzen. Ich persönlich nutze es meistens um Bilder aus der Zwischenablage einzufügen und zu beschneiden bzw. deren Größe zu ändern und es dann abzuspeichern. Irfanview eignet sich zudem auch für die Stapelverarbeitung von Bildern (umbenennen, Größe ändern u. ä.). Dass es sich bei Irfanview um ein großartiges Programm handelt, war mir also schon länger klar – insbesondere dann wenn die Aufgaben, die man erledigen möchte eigentlich zu "mickrig" für Adobe Photoshop oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm der 1. Liga sind. Aber jetzt bin ich über eine Funktion gestolpert, die mir bis dato noch verborgen geblieben war: das Fotografieren.
Irfanview kann auch Screenshots erstellen.
Über den Menüpunkt "Optionen" gelangt man zum Unterpunkt "Fotografieren". Im dortigen Fenster kann man einstellen was man gerne fotografieren möchte, bzw. wovon der Screenshot erstellt werden soll.
Zusätzlich dazu kann man festlegen, ob der Screenshot direkt gespeichert werden soll oder ob er in Irfanview landet, damit man ihn dort bearbeiten kann. Eine weitere Option besteht darin, ob man den Mauszeiger auch mit auf dem Bild haben möchte.
Eine sehr interessante Möglichkeit bietet der Timer. Stellt man hier einen Zeitintervall ein und gibt an, dass die Screenshots gespeichert werden sollen, so erstellt Irfanview eine Screenshot-Serie: sehr hilfreich wenn man vielleicht einen Ablauf dokumentieren möchte o. ä.
Wir bemühen uns hier ja sehr nur möglichst nützliche Tools vorzustellen, obwohl bei einigen Tools die Meinungen natürlich auch außeinander gehen. Eine Einschätzung ist oft sehr subjektiv und richtet sich ja auch danach was man von einem Tool erwartet, bzw. was man benötigt.
Aber es gibt sie halt doch: Tools, die einfach sch**** sind. Da beißt man am liebsten in die Tastatur oder ähnliches. Um dem entgegenzuwirken, gibt es die Website dreckstool. Hier kann man über das schlechteste Programm abstimmen oder ein Programm über das man sich gerade geärgert hat als "Dreckstool" vorschlagen. Weit vorne und mit großem Abstand zu den folgenen Plätzen liegen im Moment HP OpenView ServiceCenter und Update Marketing AG Marketing Manager. Beides Programme, die ich leider nicht kenne. Die Liste ist zwar nicht objektiv, aber interessant. Einen Besuch wert ist auch der Bereich Shots, in dem Screenshots der absurdesten Fehlermeldungen zu sehen sind.
Via imgriff