Wer viel mit Word arbeitet und Texte schreibt vertippt sich womöglich das ein oder andere mal
Aber was ist, wenn man sich vertippt, dabei aber ein Wort schreibt, das Word kennt und somit nicht als falsch kennzeichnet?
Zum einen gibt es ja die Möglichkeit solche Vertipper mit Hilfe der Auto-Korrektur-Funktion zu korrigieren. Dies eignet sich aber nur, wenn man wirklich immer möchte, dass der Vertipper korrigiert wird. Wenn der vermeintliche Vertipper allerdings manchmal richtig ist, kann es sinnvoller sein nur optisch (rote Unterstreichung) darauf hingewiesen zu werden. Ob man dann eine Korrektur vornimmt, kann man dann selber und von Fall zu Fall unterscheiden.
Für diesen Fall eignet es sich ein sogenanntes Ausnahmewörterbuch anzulegen. Hier kann man alle Wörter eingeben, die man als falsch gekennzeichnet haben möchte. Dafür legt man (für deutsch) die Datei MSSP3GEP.EXC an – am besten im gleichen Verzeichnis wie das Benutzerwörterbuch (BENUTZER.DIC). Wo sich das befindet kann man am besten im Optionsfenster der Benutzerwörterbücher (Extras –> Optionen –> Rechtschreibung und Grammatik –> Benutzerwörterbücher) sehen. Alle Wörter müssen mit einem Enter abgeschlossen werden, nur ein Wort pro Zeile.
Nach dem Anlegen des Ausnahmewörterbuches muss es noch in die Liste der zu benutzenden Wörterbücher aufgenommen werden und man muss Word neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
In Word 2007 existiert dieses Ausnahmewörterbuch übrigens schon – allerdings leer. Um es zu nutzen muss man es mit eigenen Wörtern füllen. Die Datei heißt ExcludeDictionary*.lex, wobei das Sternchen für die jeweilige Sprachversion steht. Im Falle von Deutschland ist dies de0407. Eine komplette Liste der Länderkennungen gibt es bei Microsoft.
Dienste um aus langen URL kurze zu machen wurden hier ja schon ausführlich und an mehrern Stellen vorgestellt. Jetzt bin ich über ein Firefox-Addon Shorten URL gestolpert, das einem ermöglicht noch viel mehr von diesen Diensten zu nutzen.
Insgesamt kann man aus 40 verschiedenen Diensten wählen und auch angeben, ob man den gekürzten Link unmittelbar in die Zwischenablage einfügen möchte. Unabhängig davon erscheint die gekürzte URL immer in der Adresszeile von Firefox. Als weitere Option hat man die Möglichkeit den gekürzten Link gleich bei Twitter zu veröffentlichen.
Aufgerufen wird das Addon entweder über das Extras-Menü oder über das Kontext-Menü (Rechtsklick). Besonders interessant ist die Möglichkeit nicht nur die URL der aktuell besuchten Seite zu kürzen, sondern auch die von einem bestimmten Link. Einfach mit einem Rechtsklick auf den Link klicken und die Option "Shorten this link URL" auswählen. Das gleiche gilt, wenn man sich "in" einem bestimmten Frame befindet.
Auch wenn es unzählige Dienste zum Kürzen von URLs gibt (15 wurden hier schon vorgestellt), gibt es doch auch immer wieder Dienste, die sich aus der Masse herausheben. Dazu gehört definitiv BurnURL.
BurnURL verkürzt die eingegebene URL nicht nur, sondern bietet gleichzeitig verschiedene Wege an, diese gekürzte URL anderen mitzuteilen.
So wird einem die URL nicht nur als URL mitgeteilt, sondern auch direkt in HTML oder BBCode verpackt. Man kann sie aber auch direkt an StumbleUpon, Delicious, reddit, mixx, FriendFeed, Digg, Facebook und Twitter veröffentlichen. Bis jetzt noch nicht sooo spektakulär. Der wahre Mehrwert zeigt sich nämlich erst, wenn jemand diesen gekürzten Link nutzt und dort auf die "ShareBar" trifft:
Mit dieser können die Besucher der Seite diesen Link mit Hilfe von Emoticons bewerten. Man kann nachsehen welche Tweets diesen Link enthalten und – besonders interessant – man kann diesen Link seinerseits weiterempfehlen. Und zwar nicht nur über die "üblichen" Dienste, sondern auch direkt per E-Mail, inklusive persönlicher Nachricht. Zusätzlich dazu erhält man auch eine Statistik über die Aufrufe (einmalig und insgesamt) dieser URL.
BurnURL kann natürlich nicht nur über die Website, sondern auch über ein Bookmarklet aufgerufen werden. Aber das ist ja mittlerweile schon Standard.
Wenn man täglich viele E-Mails erhält, hat man nicht immer Zeit diese direkt zu beantworten bzw. zu bearbeiten. So kommt es (zumindest bei mir) recht häufig vor, dass ich beim Checken der E-Mails diese erst einmal querlese um herauszufiltern, was besonders wichtig und/oder dringlich ist. Dabei schießen mir jedoch des öfteren Gedanken zu E-Mails durch den Kopf, deren Bearbeitung ich eigentlich verschieben möchte. Also mache ich mir "gedankliche" Notizen nach dem Motto: "Wenn du das machst, musst du dringend daran denken, dass…" Wie sich villeicht einige denken können, sind diese Art von Notizen nicht besonders hilfreich
Also habe ich mich auf die Suche nach einem Addon für Thunderbird (mein bevorzugtes Mail-Programm) gemacht, um nach etwas zu suchen, dass es mir ermöglicht kurze Notizen bei E-Mails zu notieren. Denn das ganze auf einem Zettel zu notieren bringt es leider auch nicht. Ich brauche die Notiz direkt bei der E-Mail, so dass ich beim nächsten Aufruf direkt wieder weiß woran ich noch denken muss. Erst einen Berg von Notizen durchzuarbeiten, weil ich mir eventuell am Vortag dazu etwas notiert habe… nein, das funktioniert nicht.
Ich bin auch relativ schnell fündig geworden: XNote ist ein Addon für Thunderbird, mit dem man auf denkbar simple Weise Notizen an E-Mails heften kann. In einer separaten Spalte sieht man auch in der Übersicht wo man Notizen hinterlegt hat. Wirklich sehr praktisch.
Aber leider gibt es einen Haken: die Notiz wird nur lokal auf dem Rechner gespeichert, eignet sich also nicht für IMAP-Mail-Konten
Hätte da jemand einen Tipp?
Beim Versenden von PDF-Dokumenten, kann es manchmal notwendig sein Anmerkungen zu diesem zu machen. Also schreibt man die E-Mail voll mit Hinweisen a là: "2. Absatz auf Seite 3: bitte prüfen", "Bild auf Seite 4 nicht ideal", "Grafiken auf Seite 2 und 4 (oben) müssen noch aktualisiert werden" – insgesamt sehr unschön. Ideal wäre es ja, wenn man diese Anmerkungen "im" Dokument selber machen könnte.
Mit PDFVue geht das. Bei dem Online-Dienst lädt man ein PDF-Dokument hoch und kann dieses dann mit Text, Formen oder sogar Bildern versehen. Nach der Bearbeitung, die keine Bearbeitung des PDF-Dokumentes im eigentlichen Sinne darstellt, sondern eher ein "übermalen" ist, kann man das neue PDF-Dokument dann herunterladen. Zudem hat jedes Dokument einen Permalink, den man verschicken oder als Lesezeichen abspeichern kann.
Das ganze eignet sich auch hervorragend dafür PDF-Formulare "auszufüllen".
Das Programm selber befindet sich noch im Beta-Stadium und es gibt ein (noch) experimentelles Firefox-Addon.
Insgesamt gilt natürlich auch hier: keine sensiblen Dokumente hochladen
Via written in basic
Seit gestern kann man mit PollDaddy (hier schon vorgestellt) kleine Umfragen starten und diese dann per Link als Tweet bei Twitter versenden. Man braucht dazu übrigens keinen PollDaddy-Account. PollDaddy retweetet außerdem all diese Tweet-Umfragen, so dass man diesen Tweet auch abonnieren kann, um alle Umfragen im Blick zu behalten ,-)
Hier sämtliche Links zu diesen News:
PollDaddy (klassisch)
Twitter-Umfrage bei PollDaddy erstellen
Twitteraccount von PollDaddy, auf dem alle Umfragen retweetet werden
Einen ganz neuen und ungewöhnlichen Weg für die Präsentation von Wissen bzw. Fakten geht das Projekt eyePlorer. Man gibt einen Begriff ein und schon erscheinen in einer Art Kuchendiagramm Worte, die mit dem eingegebenen Begriff in enger Verbindung stehen. Klickt man auf einen dieser Begriffe, so öffnet sich ein weiteres Fenster und eine Definition erscheint. Beim Suchbegriff "Blog" verbirgt sich hinter dem Wort "WordPress" die Erläuterung: "Zu den bekanntesten Blog-Softwaresystemen gehören Serendipity, WordPress, Movable Type und Textpattern, die meist auf PHP basieren." Ein Zitat aus dem dazugehörigen Wikipedia-Artikel, zu dem man übrigens gelangt, wenn man den verlinkten Text anklickt.
Das Projekt befindet sich zwar noch in der Beta-Phase, sieht aber schon sehr interessant aus. Bemerkenswert ist auch, dass man alle gefundenen Informationen per Drag & Drop im dazugehörigen Noizbuch ablegen kann. Hat man die Recherche beendet, kann man dieses Notizbuch in die Zwischenablage kopieren. Aber Achtung: die Quellen bzw. Links zur Quelle werden nicht gespeichert! Aber vielleicht kommt das ja noch…
via Go2Web20
PDF-Dokumente erstellen kann man auf vielfältige Weise: mit dem Spezialisten Adobe, mit einem Online-Konverter, mit einem "getarnten" Drucker, mit einem Bookmarklet oder einem Browser-Addon, aber nicht bei allen Methoden kann man die Dokumenteigenschaften angeben oder sogar eine Passwortsicherung integrieren.
Das geht allerdings mit dem PDFHammer. Hier kann man sein PDF-Dokument hochladen und es dann bearbeiten. Ok, "bearbeiten" ist vielleicht etwas übertrieben, den Inhalt kann man nämlich nicht beeinflussen, was aber geht ist folgendes:
Neben der Umwandlung von Office-Dokumenten und Bildern in PDF-Dokumente gibt es natürlich auch die Notwendigkeit Webseiten in PDF-Dokumente umzuwandeln. Dies funktioniert zum Beispiel mit den bereits hier vorgestellten Online-Dienst PrimoOnline. Von der gleichen Firma (nitroPDF software) gibt es aber noch zwei weitere Methoden, die mir fast noch besser erscheinen. weiterlesen…
Vor einiger Zeit habe ich hier HTML-Ipsum vorgestellt, eine Seite, die HTML-formatierten Blindtext bereitstellt. Frank Bültge hat diese Idee aufgegriffen und stellt auf der Seite HTML – Lorem ipsum Deutsch eine übersetzte Fassung zur Verfügung. Da sich englische von deutschen Texten nicht nur durch die Sprache, sondern auch durch das Schriftbild (kürzere Wörter, keine Umlaute etc.) unterscheiden macht das durchaus Sinn.