Webwork-Tools - Dem Webworker seine Werkzeugkiste



Fremde Dateien im GMail-Postfach

Von Sahanya am 12. Oktober 2008 um 14:15

"Wo ist denn blos das Dokument? Habe ich das nicht abgespeichert. Der hat mir das doch geschickt letzte Woche oder ist das doch schon zwei Wochen her?" Diese Fragen stelle ich mir von Zeit zu Zeit (obwohl man GMail wunderbar durchsuchen kann) und ich nehme an, dass ich damit nicht die einzige bin.

Was das Auffinden von Anhängen, seien es Bilder, Videos oder aber auch Dokumente angeht verspricht das Firefox-Addon Xoopit Abhilfe. Hat man das Addon installiert muss man sich zusätzlich (mit seinen GMail-Zugangsdaten) bei Xoopit registrieren. Dann kann man sich entweder bei Xoopit selber einloggen oder das ganze innerhalb seines eigenen GMail-Postfaches nutzen.

Xoopit in GMail

Xoopit in GMail

Xoopit bietet dann nämlich (beim ersten mal dauert es ein wenig bis alle Dateien indiziert sind) eine Übersicht über sämtliche E-Mail-Anhänge und diese kann man dann nach herzenslust durchsuchen.

Fremde Videos und Bilder

Allerdings war mein Erstaunen groß als ich Videos und Bilder fand, die ich angeblich verschickt haben soll, die ich aber in dem Moment zum ersten Mal sah! Diese Bilder und Videos wurden heute morgen um 4:44 bzw. 4:46 mit der Google Toolbar versendet und enthalten Inhalte, die mir fremder nicht sein könnten. Auffällig ist, dass mein Name minimal abgewandelt geschrieben ist. Anstatt einem "i" enthält mein Name ein "í" – mein Name ist allerdings so ungewöhnlich, dass ich wirklich bezweifle, ob es noch jemanden damit gibt.

Wie das jetzt passieren konnte ist mir bis dato völlig unklar. Verheddert sich Xoopit in seinen eigenen Daten und wirft da einiges durcheinander oder steht mein GMail-Konto und/oder meine Google Toolbar unter fremder Kontrolle und ich habe es bis dato nicht bemerkt?

Ich habe an die Betreiber eine E-Mail gesendet und bin jetzt auf die Erklärung gespannt.

Fazit: eigentlich wollte ich ein Tool beschreiben, das einem die Suche von Dateien in GMail erleichtert. Jetzt möchte ich diesen Artikel allerdings als Warnung verstanden wissen. Oder als "Hilfeschrei" an jemanden, der eine Idee hat wie diese fremden Bilder und Videos angeblich in meinem Namen verschickt wurden.

Das Geheimnis hat sich aufgeklärt.

Websites drucken mit PrintWhatYouLike

Von Sahanya am 11. Oktober 2008 um 14:00

Nicht alle Websitses verfügen über eine eigene Druckfunktion und auch die Einstellungsmöglichkeiten, die einem der Browser liefert um Websites auszudrucken reichen manchmal nicht. Eventuell möchte man nur einen Ausschnitt einer Website ausdrucken o. ä.

Genau für solche Fälle ist PrintWhatYouLike ideal. Hier kann man ganz genau festlegen welche Bereiche einer Website gedruckt werden sollen und welche nicht.

Screencast mit Grundfunktionen

Screencast mit Grundfunktionen

PrintWhatYouLike kann man entweder über die Website des Dienstes starten oder aber auch bequem über ein Bookmarklet. In jedem Fall hat man die volle Kontrolle darüber, was man ausdrucken möchte.

Via imgriff.com

Symbole

Von Sahanya am 22. September 2008 um 11:13
TwitterKeys

TwitterKeys

Als Ergänzung zu dem Artikel Sonderzeichen kann man das Bookmarklet Twitterkeys sehen.

Die Symbole und Sonderzeichen, die sich bei der Nutzung des Bookmarklets in einem separaten Fenster öffnen wurden zwar ursprünglich für Twitter konzipiert, können aber per Copy & Paste überall eingefügt werden.

Gefunden bei The Next Web

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Sichere Passwörter

Von Sahanya am 22. September 2008 um 09:38

Wer sich viel im Internet bewegt, wird auch viele Dienste nutzen, die ein Login bzw. Passwort verlangen. Sehr leicht ist man verführt immer das gleiche Passwort oder dies nur mit kleinen Abwandlungen zu benutzen. Dass das sehr unsicher ist weiß wahrscheinlich jeder, aber … so sieht die Realität wohl bei den meisten aus.

SuperGenPass

SuperGenPass

Während es in einem früheren Beitrag schlussendlich um eine Verschlüsselungsmethode für Passwörter ging, die man sich ganz altmodisch am besten ausdruckt und in Reichweite deponiert, möchte ich hier ein Bookmarklet vorstellen, das für jeden passwortgeschützten Bereich auf einer Domain ein eigenes Passwort generiert.

Der SuperGenPass generiert nach Vorgaben (Browser, Angaben zum Masterpasswort, Länge der generierten Passwörter), die man selber tätigt, ein Bookmarklet. Dieses legt man dann als Favorit/Lesezeichen ab. Kommt man nun auf eine Seite, die ein Passwort verlangt, aktiviert man das Bookmarklet und gibt sein Masterpasswort ein. SuperGenPass generiert daraufhin ein Passwort, was man dann mit einem Doppelklick in das Passwortfeld einfügen kann.

Das Prinzip dahinter ist, dass SuperGenPass anhand der Top-Level-Domain und des Masterpasswortes ein Passwort "errechnet", deswegen ist das so erstellte Passwort auch immer das gleiche unabhängig davon z. B. von welchem Rechner aus man auf eine passwortgeschützte Seite zugreifen möchten. Nur die Adresse und die Einstellungen zur Generierung des Bookmarklets, die darf man nicht vergessen: http://supergenpass.com ;-)

Für den Fall, dass SuperGenPass einmal nicht erreichbar ist oder den Fall, dass man keinen Zugriff auf das Internet hat oder der Browser, den man nutzt, keine Bookmarklets erlaubt, aber trotzdem sichere Passwörter generieren möchte, gibt es sogar eine mobile Version. Dafür muss man die Seite nur lokal auf seinem Rechner speichern.

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Lesbarkeit erhöhen

Von Sahanya am 15. September 2008 um 12:20

Wer viel im Internet liest, kommt zwangsläufig auch auf Seiten, die einen hellen Text auf dunklem bis sehr dunklem Hintergrund nutzen. Nicht allen Lesern gefällt das. Auch ich habe damit so meine Schwierigkeiten.

Blindtext im Kopf

Achtung! Dieser Blindtext wird gerade durch 130 Millionen Rezeptoren Ihrer Netzhaut erfasst. Die Zellen werden dadurch in einen Erregungszustand versetzt, der sich über den Sehnerv in dem hinteren Teil Ihres Gehirns ausbreitet. Von dort aus überträgt sich die Erregung in Sekundenbruchteilen auch in andere Bereiche Ihres Grosshirns. Ihr Stirnlappen wird stimuliert. Von dort aus gehen jetzt Willensimpulse aus, die Ihr zentrales Nervensystem in konkrete Handlungen umsetzt. Kopf und Augen reagieren bereits. Sie folgen dem Text, nehmen die darin enthaltenen Informationen auf wie ein Schwamm. Nicht auszudenken, was mit Ihnen hätte passieren können, wenn dieser Blindtext durch einen echten Text ersetzt worden wäre.

(Text aus dem Blindtext-Archiv)

Um so mehr habe ich mich über dieses Bookmarklet gefreut. Es "schaltet" alle Hintergrundfarben auf weiß.

Via Quick Online Tips

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Später lesen oder es sich vornehmen

Von Perun am 09. September 2008 um 16:08
Später lesen

Später lesen

Wer kennt das nicht, bei Recherchen und dem täglichen Streifzug durch das Web begegnen einem interessante Artikel, Dienste und sonstige Quellen. Am Anfang versucht man die alle zu verarbeiten, dann fängt man in die Lesezeichen zu sortieren. Irgendwann verliert man den Überblick, weil die Lesezeichen-Sammlung zu voll und zu unübersichtlich wird. Und man kann vor allem nicht mehr unterscheiden welches Lesezeichen man inhaltlich bearbeitet hat und welches nicht.

Dann fängt man an sich diverse Lesezeichen-Ordner zu erstellen: "Abarbeiten", "Für Später", "Lesestoff" etc. Und auch diese Ordner werden größer und länger und irgendwann verliert man auch den Überblick und die Lust. Abhilfe sollen Dienste schaffen, die es dem geplagten Web-Nutzer ermöglichen, die interessanten Inhalte später zu lesen. In der Reffererliste meines Statistik-Programms bin ich auf den Dienst Instapaper.com aufmerksam geworden. weiterlesen…

XRAY: das Webwork-Bookmarklet

Von Perun am 03. September 2008 um 01:31
XRAY im Einsatz (Vorschaubild)

XRAY im Einsatz (Vorschaubild)

Von Valentin wurde ich auf ein interessantes Bookmarklet hingewiesen. Es handelt sich um XRAY und das bietet ein paar ganz nette Informationen für Leute, die Informationen zu bestimmten Abschnitten einer Website brauchen.

Das Bookmarklet zieht man oder legt es einfach in die Lesezeichen- bzw. Favoriten-Liste und von da an braucht man das Lesezeichen oder besser gesagt das Bookmarklet anzuklicken um es zu aktivieren. Mit einem weiteren Klick auf einen Bereich der Website wird der selbige hervorgehoben und man erfährt die Ausmaße und die Positionoerung der Box und eine Reihe von weiteren Informationen: um welches Element es sich handelt, eingesetzte IDs und Klassen, die Position im DOM-Baum, die Art der Positionierung, ob das Element floatet und einiges mehr.

Nichts verstanden? Vielleicht hilft dir der XRAY-Screencast weiter.

Nachtrag:
ich habe das Bookmarklet auf mehreren Browsern getestet und in Firefox, SeaMonkey und IE7 funktioniert es. In Opera 9.52 und Safari für Windows nicht.

Was sind Bookmarklets bzw. Favlets?

Von Perun am 20. August 2008 um 20:35

Meine erste Begegnung mit browserbasierten Webwork-Tools passierte vor gut 6-7 Jahren in Form von Bookmarklets oder Favlets, wie manche sie damals auch nannten. Doch was sind Bookmarklets? Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um Browser-Lesezeichen die nicht eine Website aufrufen sondern eine Aktion starten. Diese Aktion ist in Javascript geschrieben und man könnte die Bookmarklets auch als Browser-Makros titulieren (siehe auch Wikipedia).

Ich kann mich noch erinnern, damals waren die Bookmarklets großes Kino und schon bald gab es Sammlungen, die jede Menge von solchen angeboten haben.

Auch wenn die Bookmarklets ihre Stellung im Bereich Webdeveloping zu Gunsten von ausgewachsenen Tools (Firebug, Web Developer Toolbar etc.) eingebüßt haben, finden sich heute dennoch sehr viele von denen im Einsatz, z.B. um Lesezeichen in del.icio.us oder bei Mister Wong abzulegen, schnell einen Artikel in WordPress zu schreiben u.v.m.

Und warum schreibe ich jetzt diesen kurzen Anfänger-Beitrag? Ich habe vor, einige interessante Bookmarklets vorzustellen und da möchte ich nicht in jedem Beitrag, die Bookmarklets neu erklären müssen.

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