Webwork-Tools - Dem Webworker seine Werkzeugkiste



WriteMonkey: spartanischer Texteditor mit Coolness-Faktor

Von Perun am 28. Juli 2010 um 00:05

Der WriteMonkey ist ein Texteditor der sich auf das wesentliche konzentriert: auf den Inhalt. Dementsprechend ist die Standardeinstellung spartanisch. Nach dem ersten Start der Anwendung ist lediglich der schwarze Hintergrund, die Abgrenzungen für den Text und der Cursor zu sehen.

Writemonkey im Einsatz

Wem das zu wenig ist, der kann in den Optionen – aufrufbar über F10 oder Kontextmenü (aka Rechtsklick) – Informationen über das Dokument einblenden, wie im oberen Screenshot zu sehen, oder eine Reihe von weiteren Einstellungen tätigen. weiterlesen…

WeBuilder: leistungsfähiger XHTML- und CSS-Editor

Von Perun am 19. Mai 2010 um 09:15

Der WeBuilder * ist der Code-Editor, der mir schon seit fast fünf Jahren treue Dienste bei der Bearbeitung von XHTML-, CSS-, Javascript-, XML- und .htaccess-Dateien leistet. Bevor ich auf diesen Editor gestoßen bin, habe ich mehrere Wochen intensiv gesucht, getestet und recherchiert. Deswegen war ich sehr froh, als ich diesen Editor seinerzeit gefunden habe.

WeBuilder im Einsatz

Die Drei-Fenster-Ansicht vom WeBuilder *

Auf der Website des Autors * gibt es neben dem WeBuilder auch die Geschwisterprodukte PHP Rapid *, HTMLPad * und CSS Rapid * zu kaufen. Die Produkte bauen aufeinander auf, wobei CSS Rapid das vom Funktionsumfang her kleinste Produkt ist. Es folgt der HTMLPad, dann PHP Rapid und schließlich der WeBuilder.

Letzterer bietet das Maximum an Funktionen. Die Preise sind vergleichsweise günstig und bewegen sich je nach Produkt und nach Lizenz zwischen knapp 20 und knapp 50 Euro. Auf der Vergleichstabelle * kann man schnell erfahren, welches Programm was kann und somit welche Anwendung für einen geeignet ist.

Der WeBuilder bietet eine Reihe von sehr nützlichen Funktionen und ein paar davon werde ich im Folgenden näher erklären: weiterlesen…

10 Online-Editoren

Von Sahanya am 17. Februar 2010 um 12:27

Man weiß ja nie, wann man das mal brauchen kann: einen Online-Editor.

Jean-Baptiste Jung stellt 10 Online-Editoren vor, z. T. sogar mit Projektmanagement. Die wichtigsten – weil mächtigsten bzw. in der Funktionalität umfangreichsten in seiner Liste sind dabei die folgenden:

Wenn man also einen Editor für unterwegs braucht, sollte man sich diese beiden einmal näher anschauen.

Google kauft EtherPad

Von Perun am 06. Dezember 2009 um 13:03

EtherPad habe ich schon sowohl hier im Weblog als auch im Buch (S. 156) beschrieben. Bei EtherPad handelt es sich um einen webbasierten Texteditor, der seine Stärken ausspielt wenn mehrere Leute am gleichen Dokument arbeiten, weil er es ermöglicht das man wirklich in Echtzeit an einem Dokument arbeiten kann.

Nun hat Google den Dienst gekauft und es sah so aus als ob Google den Dienst schließen will (es konnten keine neuen Dokumente erstellt werden), weil die EtherPad-Entwickler an Google-Wave weiter arbeiten sollten.

Es haben sich aber, verständlicherweise, sehr viele EtherPad-Nutzer beschwert und daher wird der Dienst bis auf weiteres nutzbar sein bis die ganze Anwendung dann als OpenSource zur Verfügung gestellt wird.

Hierbei frage ich mich warum Google den Schritt (EtherPad als OpenSource) nicht direkt gemacht hat. Man kann, in meinen Augen, auch als ein gewinnorientiertes Unternehmen nicht einfach hergehen, mit dem dicken Geldschein-Bündel wedeln und die Nutzer, die eine Anwendung geschätzt gelernt haben, so vor den Kopf stoßen. Hier braucht wohl jemand ein bisschen Nachhilfeunterricht in Sachen soziale Kompetenz.

Der Windows-Editor als Logbuch

Von Sahanya am 06. September 2009 um 12:03
Logbuch

Logbuch

Wer hätte das gedacht? Der wahrscheinlich bei vielen sträflich vernachlässigte Windows-Editor beherrscht die Funktion beim Öffnen einer *.txt-Datei automatisch Datum und Uhrzeit einzufügen.

Dafür muss man lediglich .LOG (muss in Versalien geschrieben sein) als oberste Zeile in die Datei eingeben. Wenn man das Dokument dann das nächste Mal öffnet, ist das aktuelle Datum mit der aktuellen Uhrzeit eingefügt. So kann man aus einer simplen Textdatei eine Art Logbuch, Tagebuch oder eben Notizbuch mit genauer Zeitangabe machen. Sehr praktisch wie ich finde, wenn es darum geht etwas auf die schnelle zu dokumentieren.

Das aktuelle Datum mit Zeit kann man übrigens auch mit der Tastenkombination F5 bzw. über das Menü Bearbeiten – Uhrzeit/Datum einfügen, aber so automatisch ist irgendwie sexier ;-)

Via Basic Thinking

Bespin: der Code-Editor der Zukunft?

Von Sahanya am 13. Februar 2009 um 23:02

Ein sehr interessantes Projekt von Mozilla kann man seit gestern ansehen und schon etwas austesten: Bespin in der Version 0.1a: ein webbasierter Code-Editor.

Einige der Features bzw. Ziele sind:

  • einfach zu benutzen
  • integrierte Kommandozeile
  • hohe Performance auch bei sehr umfangreichen Dokumenten
  • Echtzeit-Zusammenarbeit an einem Dokument
  • Syntaxhighlighting

Am aussagekräftigsten ist allerdings das folgende Video aus dem Mozilla-Labor:


Introducing Bespin from Dion Almaer on Vimeo.

Mein erster Eindruck: boah. Sieht sehr schick aus, scheint wirklich geeignet für umfangreiche Projekte und die Möglichkeit mit anderen an der gleichen Datei zu arbeiten wird in der Zukunft neue Möglichkeiten eröffnen. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie die Entwicklung weiter geht.

Codepad: ein schlanker Code- bzw. Texteditor

Von Perun am 03. Februar 2009 um 14:57
Codepad im Einsatz

Codepad im Einsatz

Bei Codepad handelt sich um einen schlanken, vielseitig einsetzbaren Codeeditor. Der Editor ist Freeware und es handelt sich um ein heimisches Produkt welches für Windows (98 bis Vista) verfügbar ist.

Der Editor ist ganze 1mb groß, belegt nach der Installation nicht viel mehr als 1mb auf der Festplatte und geht auch mit dem Arbeitsspeicher recht sparsam um so das der Editor, auch beim Bearbeiten von größeren Dateien, keine Probleme auf älteren oder kleineren Rechnern (z. B. Netbooks) machen sollte.

Was kann Codepad?

  • Syntaxhervorhebung (Syntaxhihglightning) für 30 Skript- und Programmiersprachen
  • Bindet sich in das Kontextmenü ein
  • Beherrscht UTF (utf-8 und utf-16)
  • Man kann auch selber Highlighter für Sprachen erstellen in dem man im Profilordner bestehende Dateien kopiert und umbennent
  • Der Editor bietet auch ein Vorlagen-System
  • und einiges mehr

Auf der Website des Autors wird auch darauf hingewiesen, dass man Codepad auch auf einem USB-Stick installieren und betreiben kann und dass er Codevervollständigung beherrscht. Was man genau machen muss um es auf dem USB-Stick zu betreiben und wie man die Codevervollständigung nutzt, konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden.

Bin wie üblich für Hinweise und Tipps dankbar. :-)

Nachtrag: Danke an die Kommentatoren (Matthias und Mr. Test). Um Codepad auf dem USB-Stick zu betreiben muss man es einfach dort installieren und die Codevervollständigung bekommt man in dem man strg + Leertaste drückt.

EtherPad: Texteditor für kollaborative Zwecke

Von Perun am 16. Dezember 2008 um 00:55

Ich teste gerade EtherPad. Es handelt sich hierbei um einen sehr einfach gestrickten Texteditor der sich noch in einer geschlossenen Beta-Phase befindet. Der Vorteil des Editors ist zum einen seine Einfachheit und zum anderen die zeitgleiche Aktualisierung (Live) der Änderungen am Text, wenn mehrere Autoren gleichzeitig arbeiten.

Ich habe mich vor knapp drei Wochen für den Beta-Test registriert und heute bekam ich die E-Mail, dass mein Zugang freigeschaltet wurde. Nach dem Klick auf den Link in der E-Mail gelang ich zur folgenden Seite: weiterlesen…

PSPad: der vielseitige Texteditor

Von Perun am 22. August 2008 um 17:29

Texteditoren sind wichtige Werkzeuge, nicht nur für Webworker, die mit HTML- und CSS-Dateien hantieren sondern auch z.B. für andere Leute wenn es darum geht Dateien auf der Code-Ebene oder im reinen Textmodus (engl: plain Text) zu bearbeiten. Im Gegensatz zu den spezialisierten HTML-Editoren (z. B. Bluefish für Linux) haben sie weniger oder kaum übliche "HTML-Funktionen", wie z.B. vordefinierte Buttons für HTML-Tags.

PSPad im Einsatz (Ausschnitt)

PSPad im Einsatz (Ausschnitt)

Einer dieser vielseitigen Editoren ist PSPad. Das Programm ist Freeware und wird von dem Tschechen Jan Fiala entwickelt, allerdings ist im Programmpaket die deutsche Sprachdatei integriert.

Gewiss, das Programm würde mit seinem Interface bei einem Schönheitswettbewerb keinen Blumentopf gewinnen. Aber mittlerweile lasse ich mich eher von den inneren Qualitäten überzeugen, das gilt sowohl für Websites wie für Programme. Zumal man in den "Einstellungen" » "Programm einstellen…", die Programm-Oberfläche anpassen kann. Das Skin "Silk" verpasst dem Editor ein recht modernes und ansehnliches Äußeres. weiterlesen…