Rot wie der Lieblingspullover, türkis wie die Kacheln im Schwimmbad, blau wie die Jeans … so soll der Hintergrund der Website werden! Und welche Farbtöne sind das genau? Mit dem Color Picker von Park Jinsun ist das in Zukunft kein Problem. Der "Stift" scannt den Untergrund und mischt dann die richtige Farbe zusammen. Die Erfindung hat 2008 übrigens den red dot design award in der Kategorie Bildung erhalten.
Einziger Haken, es ist halt ein Stift und es fehlt noch die Erweiterung für die Online-Umsetzung: der Stift könnte die Farbwerte ja per USB-Kabel oder Bluetooth o. ä. an das Grafikprogramm meiner Wahl "übergeben".
Via akadeMix
Das Freeware-Programm (Windows) MWSnap von Mirek Wojtowicz gibt es (in der jetzigen Version) schon seit 2002, also eine wirklich "alte" Software. Trotzdem eines der komfortabelsten Programme um Screenshots zu machen.
MWSnap könnte man auch als das Gegenstück zu FireShot o. ä. Programmen und Browsererweiterungen bezeichnen. Seine Stärke liegt nämlich nicht darin Screenshots von kompletten Webseiten zu machen, sondern von Teilbereichen. MWSnap zeichnet sich m. E. dadurch aus, dass es einem ermöglicht "Screenshots" von Teilbereichen eines Programms insb. von Menüs zu machen. Der Fokus liegt nicht auf Websiten, obwohl man diese seblbstverständlich auch "snappen" kann. weiterlesen…
Die Firefox-Erweiterung ColorZilla von Alex Sirota ist eine sehr umfangreiche Erweiterung aus dem Bereich der "Farbpicker". Es handelt sich allerdings nicht nur um eine simple Farbpipette.
Die vielfältigen Möglichkeiten sieht man am Besten, wenn man sich das Menü von ColorZilla aufruft. ColorZilla hat sich nach der Installation standardmäßig in die Statusleiste von Firefox integriert, so dass dort in der linken Ecke eine Pipette zu sehen ist. Das Menü erreicht man, indem man einen Rechtsklick auf die Pipette macht. Mit einem Linksklick auf die Pipette kann man sofort loslegen und den Farbwert der aktuellen Cursorposition "auslesen".
Über verschiedene Variablen hat man die Möglichkeit sich zusätzlich zum Farbwert so ziemlich jede Information über die aktuelle Cursorposition in der Statusleiste des Browsers anzeigen zu lassen: weiterlesen…
Farbpicker sind Anwendungen die es einem ermöglichen von einer Website oder aus einer Grafik, die Farbwerte auszulesen. Farbpicker gibt es sehr viele und und in diversen Geschmacksrichtungen: kostenlos oder kostenpflichtig, als eigenständiges Programm oder als Erweiterung etc. Für welches man sich dann entscheidet ist nicht zu letzt von persönlichen Vorlieben abhängig.
In diesem Artikel werde ich ColorPic von der Firma Iconico vorstellen. Neben diesem Farbpicker hat das Unternehmen ein paar weitere, interessante Tools … aber zu denen werde ich in den nächsten Artikeln näher eingehen. Das gleiche gilt auch für andere Farbpicker, z.B. für ColorZilla welches als Erweiterung für Firefox und SeaMonkey daherkommt.
Bei ColorPic handelt es sich um eine kleine, selbständige und kostenlose Anwendung für Windows. Nach dem kurzen Installationsvorgang ist die Anwendung betriebsbereit und man kann sofort loslegen. In der Abbildung sieht man die komplette Anwendung und ihre Funktionalität.
Das Programm kommt mit vorgefertigten Farbpaletten, aber man kann ohne Probleme eigene Paletten erstellen und diese mit Farben bestücken. Die einzelnen Paletten werden im Programmordner in der Datei palettes.xml gespeichert. Somit besteht der Backup dieser Anwendung in der Sicherung dieser XML-Datei und das gute ist, dass man diese Datei auch mitnehmen kann um sie z. B. auf einem anderen Rechner, welcher mit ColorPic bestückt ist, einzusetzen.
Die Farben pickt man heraus in dem man den Cursor über die entsprechende Fläche positioniert und Strg + G bzw. Ctrl + G drückt. Um das Positionieren zu erleichtern, gibt es im unteren Teil der Anwendung eine Lupenfunktion des anvisierten Abschnitts. Die Lupenfunktion kann man anpassen in dem man den Zoom verändert, Gitternetz einblendet, die Größe des Cursor anpasst oder indem man sogar den Cursor ausblendet.
Sehr gut finde ich dass ColorPic die Farbwerte in Echtzeit ausgibt so bald man den Cursor bewegt – man muss also die Farbe nicht in die Palette aufnehmen um den Farbwert zu erfahren – dass kann die eine oder andere kostenpflichtige Anwendung z.B. nicht. Das spart viel Zeit wen man mehrere Flächen schnell überfliegen will um die Farbwerte zu vergleichen.