Firefox 3.6 ist gerade mal ein paar Stunden alt und schon hat er mich ein bisschen geärgert. Ich bin es halt gewohnt, dass wenn ich einen neuen Tab aufmache bzw. einen Link im neuen Tab aufmachen möchte, dass sich dieser am Ende der Tableiste aufmacht. Nun ist es in Firefox 3.6 so, dass wenn man einen Verweis im neuen Tab aufruft, sich dieser neben dem aktuellen Tab aufmacht. Manche finden dies gut, ich persönlich nicht. Ist aber im Endeffekt Geschmackssache.
Ändern kann man diese "tolle" Neuerung in den Einstellungen leider nicht und das ist was mich ein bisschen ärgert. Wenn man schon gewohnte Sachen ändert, dann soll man zumindest dem Nuzer die Möglichkeit einräumen, selber zu entscheiden ob er das möchte bzw. eine einfache Möglichkeit anzubieten, dies zu ändern.
Will man denoch das alte Tab-Verhalten haben, dann muss man in die about:config rein – einfach about:config in der Adressleiste aufrufen – und nach dem folgenden Schlüssel suchen: browser.tabs.insertRelatedAfterCurrent:

Wo soll sich der neue Tab öffnen?
Dort den Wert true auf false setzen: ein Doppelklick auf den Schlüssel reicht. Ein Neustart von Firefox ist nicht notwendig.
Der Dienst Feedly und das dazugehörige Firefox-Addon sind bis vor kurzem völlig an mir vorbei gegangen. Doch mittlerweile ärgere ich mich doch ein bisschen, dass ich mich nicht schon früher mit Feedly auseinandergesetzt habe.
Worum geht es bei Feedly? Der Dienst greift auf deinen Feed-Reader – in meinem Fall auf Google Reader – und stellt die Quellen unter verschiedenen Aspekten und in verschiedenen Formaten dar:

Feedly im Einsatz
Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber es ist schon erstaunlich was für Nachrichten man entdeckt, obwohl die Erweiterung auf den gleichen Informationspool zurückgreift welches mir schon zur Verfügung steht.
Feedly mini
Die Erweiterung bietet darüber hinaus auch eine kleine Toolbar an, welche man in den Einstellungen einblenden kann. Mit Hilfe der Leiste kann man eine Website im Google-Reader empfehlen oder sie speichern. Wie das dann ausschaut, wenn man einen anderen Feed-Reader (z. B. Bloglines) nutzt, kann ich jetzt auf die schnelle nicht sagen.
Dann kann man die Website bzw. den Artikel noch auf Twitter, Facebook oder per E-Mail (Google Mail) empfehlen. Auch der Zugriff auf die Einstellungen ist von der Toolbar möglich. Mit dem Klick auf den obersten Knopf zeigt Feedly den nächsten empfohlenen Artikel an. Da bin ich aber noch nicht so ganz dahinter gestiegen, nach welchem Prinzip die Empfehlungen ausgesucht werden.
Pixlr Grabber ist eine Erweiterung für Firefox der gehobenen Klasse. Mit diesem Firefox-Addon kann man Screenshots (Bildschirmfotos) erstellen und bearbeiten.

Pixlr Grabber: Screenshot erstellen
Auf den üblichen Wegen – über Kontextmenü (Rechtsklick) oder durch den Klick auf das entsprechende Icon in der Statusleiste – kann man Pixlr Grabber aktivieren und dann eine Abbildung entweder von der ganzen Website (volle Länge und Breite), einem individuellen Ausschnitt (Select portion) oder dem sichtbaren Bereich (Visible portion) erstellen.
Anschließend öffnet sich ein neues Tab in dem mittels Flash ein Grafikprogramm nachgebildet und das Bild geladen wird:

Mit Pixl Grabber Screenshot bearbeiten
Die Funktionen der Bildbearbeitung sind beachtlich: Ebenen, diverse Filter (z. B. Scanlinien oder verpixeln), drehen, schneiden, Tonwertkorrektur, Anpassung der Helligkeit und des Farbtons u. v. m. Ich wage zu behaupten, dass mit dieser Funktionalität die allermeisten Online-Redakteure bestens bedient sind.
Lediglich die Export- bzw. Speicherformate lassen zu wünschen übrig. Es stehen nur vier Formate zur Verfügung: .png in höchster Qualität (24 bit), .jpg (mit einstellbarer Qualität), .bmp und das eigene Format (.pxd) welches auch die Ebenen mit speichert. Somit kann man, wenn man Wert auf kleine Dateigröße legt, lediglich auf .jpg zuverlässig zurückgreifen, weil das .png in höchster Qualitätsstufe z. B. für das Screenshot aus der zweiten Abbildung 142 KByte veranschlagt.
Das ist für dein Einsatz auf einer Website zu viel des Guten. Photoshop zum Beispiel, speichert diese png-Grafik (8 Bit) mit lediglich 47 KByte ab.
Gut, durch das fotografische Element im Screenshot-Beispiel ist das png-Format hier eh nicht wirklich geeignet. Aber auch bei Abbildungen, wo sich das png-Format eignet, produziert Pixlr Grabber in etwa 50-60% größere Dateien als z. B. Phtoshop CS2 oder IrfanView.
Die guten, alten 4:3-Monitore werden immer seltener und es breiten sich immer mehr und mehr Monitore die ein 16:10- oder sogar 16:9-Verhältnis haben. Besitzer solcher Monitore wird es interessieren zu wissen, dass es für Firebug eine Erweiterung mit dem Namen Widerbug gibt. Diese Erweiterung optimiert Firebug für solche Breitbildschirme.
Widerbug macht nichts anderes als das er die Firebug-Fläche von unten auf die rechte Seite verschiebt. Nichts weltbewegendes, aber die Besitzer von breiten Monitoren werden dies zu schätzen wissen. Ich persönlich werde Widerbug deinstallieren, weil ich immer die Browser-Sidebar offen habe.
Was mir am SeaMonkey bzw. früher an der Mozilla-Websuite immer gefallen hat, war die richtige Sidebar im Browser, wo man Teile des Browsers oder zusätzliche Inhalte in der Seitenleiste des Browsers ablegen konnte. Speziell bei größeren Monitoren ist dies eine nette Sache.
Leider besitzt Firefox standardmäßig eine lediglich kastrierte Sidebar, die entweder nur die Lesezeichen oder die Browser-Chronik (History) anzeigen kann. Die Erweiterung All-in-One Sidebar kann hier Abhilfe schaffen.
Neben der Möglichkeit Lesezeichen und die Chronik in der Sidebar auszulagern kann man nun dank der Erweiterung auch die Auflistung der Downloads, Addon-Verwaltung und die Website-Infos anzeigen lassen. Zudem kann man an der Sidebar diverse Einstellungen tätigen, wie z. B. das sie rechts und nicht links erscheinen soll.

Mir fällt nicht viel ein, was ich an Mozilla Firefox – im Vergleich zum Internet Explorer – kritisieren könnte. Aber eine Sache gibt es dann doch: der Kontextmenü-Eintrag: Print Picture (Bild drucken), der fehlt mir doch ab und an. Aber Firefox wäre natürlich nicht Firefox, wenn es kein Add-on gäbe, das hier Abhilfe schafft. Print Image fügt dem Kontextmenü von Firefox den gleichnamigen Eintrag hinzu und schon kann es los gehen mit dem Drucken per Rechtsklick.
Ich habe gestern Firebug beschrieben: das Firefox-Addon, wenn es darum geht Fehler auf Websites zu finden und zu beheben. In dem gleichen Artikel habe ich auch erwähnt, dass Firebug auch Erweiterungen anzubieten hat. Eine davon mit dem Namen CSS Usage will ich jetzt kurz vorstellen.

Firebug: CSS Usage im Einsatz
Nach der Installation bindet sich die Erweiterung im Firebug-Menü ein. Wenn man dann auf einer Website den Knopf "CSS Usage" betätigt, dann listet die Erweiterung sämtliche CSS-Regeln auf.
Dabei werden eingesetzte Regeln mit hellgrüner Farbe ausgegeben. Regeln, die auf einer anderen Unterseite eingesetzt wurden, werden in dunkelgrüner Schriftfarbe ausgegeben und rot sind die Regeln, die gar nicht zum Einsatz kommen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, muss man daher mehrere Unterseiten ansteuern.
Anschließend kann man die nicht eingesetzten CSS-Regeln manuell löschen oder sich mit einem Klick auf "export cleaned css" eine automatisch bereinigte CSS-Datei ausliefern lassen.
Neben der Web Developer Toolbar, welche ich hier, hier und hier beschrieben habe, ist Firebug die Firefox-Erweiterung, die ich am meisten einsetze und die mir unschätzbar wertvolle Dienste erweist, wenn es darum geht eine Website unter die Lupe zu nehmen und auf "Herz und Nieren" zu prüfen.
Auch wenn den allermeisten Webworkern die Erweiterung bekannt sein durfte, werde ich sie hier dennoch aus zwei Gründen beschreiben. Es gibt noch erstaunlich viele Webdesigner, die das Firefox-Addon nicht kennen und zudem wollte ich in Zukunft einige Erweiterungen (Extensions) für Firebug vorstellen und mich dann auf diesen Artikel beziehen. weiterlesen…
Die Firefox-Erweiterung mit dem Namen GButts habe ich sowohl hier im Weblog beschrieben als auch im Buch (S. 149) erwähnt. Das Add-on ermöglicht es ganz schnell die verschiedenen Google-Dienste aufzurufen.
Mittlerweile hat der Entwickler die Erweiterung in Google Shortcuts umbenannt.

awesome highlighter
Schickt man jemandem einen Link zu, der eine textlastige Seite beinhaltet o. ä., kann es nützlich sein relavante Passagen zu markieren – am schönsten und "traditionellsten" natürlich mit einem Textmarker…
Wer das möchte ohne den eigenen Bildschirm zu versauen, sollte den Awesome Highlighter einmal ausprobieren. Von der Website aus wechselt man zur gewünschten URL und setzt dann dort den virtuellen Textmaker ein. Zusätzlich dazu kann man die Seite auch mit Notizen in Form von Post-It-Zetteln versehen. Kennzeichnen kann man neben einfachem Text auch Bilder und Videos.
Die so gekennzeichnete Seite kann man dann als URL per E-Mail versenden. Selbstverständlich kann man den Link auch direkt zu Twitter, delicious, Facebook oder an seinen WordPress-Blog senden.
Wenn man sich bei dem Dienst registriert kann man alle gekennzeichneten Seiten auch speichern und später eine Statistik abrufen, die einem mitteilt wie oft sie angeschaut wurden.
Das Tool gibt es auch als Firefox-Addon oder als Bookmarklet einsetzbar.