Webwork-Tools - Dem Webworker seine Werkzeugkiste



Schneller geht nicht

Von Sahanya am 25. Oktober 2008 um 23:08

Vor ein paar Wochen habe ich unter dem Stichwort Kürzer geht nicht 15 Dienste vorgestellt, mit denen man URLs kürzen kann. Damals war mir allerdings das Firefox Add-on Spedr noch nicht bekannt. Und zu dem lässt sich nur sagen: schneller bekommt man kaum eine gekürzte URL! Einfach auf den Blitz in der Adressleiste klicken und voilà:

Spedr im Einsatz

Spedr im Einsatz

Gleichzeitig mit dem Kürzen wird die kurze URL übrigens schon in die Zwischenablage kopiert, so dass sie sofort verfügbar ist.

Via Go2Web2.0

Leo, der Dolmetscher

Von Sahanya am 25. Oktober 2008 um 21:24
Leo

Leo

Bei der Recherche im Internet stößt man häufig auf fremdsprachige Seiten, insbesondere auf englisch-sprachige. Selbst wenn man "mehr" kann als durchschnittliches Schulenglisch fehlen einem manchmal Vokabeln um einen Text wirklich zu verstehen. Und die einfachste Lösung, neben einem griffbereiten Langenscheidt, ist da sicherlich Leo.

Leo ist ein Online-Wörterbüchern, das folgende Sprachen beherrscht (jeweils in Kombination mit Deutsch): Englisch, Französisch, Spanisch und seit diesem Jahr auch Italienisch und Chinesisch. Das schöne an Leo ist allerdings nicht nur die Fähigkeit zu übersetzen, sondern wie ich finde seine flexible Einsatzweise. So kann man die Wörterbücher entweder auf der Website von Leo selber nutzen, also als Online-Dienst. Zusätzlich biete Leo aber für jeden Browser und jeden Geschmack etwas:

Firefox und Geckos
Integration in das Browsersuchfeld, mit einem Add-on über das Kontextmenü oder Integration in die Sidebar
Internet Explorer
Integration mit Programm in das Kontextmenü, Integration in das Suchfeld der Google Toolbar, ab Version 7.0 Integration in das Browsersuchfeld
Opera
Integration in das Browsersuchfeld oder als Widget
Konqueror
über die Kurzform "leo:wort"

In allen Browsern kann man natürlich auch das jeweilige Bookmarklet von Leo nutzen.

Alle angebotenen Tools findet man bei der jeweiligen Sprache hinter dem Link «Toolbars».

Für den Feierbabend gibt es übrigens noch LEOs Cocktailbar. Dort kann man sämtliche Zutaten, denen man Habhaft werden kann, eingeben und Leo sagt einem dann welchen Cocktail man sich daraus mixen kann.

Validierung mit Extras

Von Sahanya am 24. Oktober 2008 um 18:45

Über ein mangelndes Angebot an Validatoren kann sich sicherlich keiner beschweren, aber das Firefox-Addon Total Validator hebt sich durch einige Besonderheiten von der üblichen Masse ab.

Total Validator

Total Validator

Ergebnis als E-Mail

Das Ergebnis der Validierung wird an eine E-Mail-Adresse gesendet – falls man eine E-Mail-Adresse angebeben hat. So kann man die Validierung entweder an sich selbst (Stichwort: "für später") schicken oder an Kollegen zur Konsultierung. Hat man keine E-Mail-Adresse angegeben, so bekommt man das Ergebnis "online".

Rechtschreibprüfung

Der Validator führt gleichzeitig eine Rechtschreibprüfung durch, dabei kann man zwischen verschiedenen Sprachen wählen: Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch.

Screenshots

Gleichzeitig zur Valdierung können Screenshots der Seite gemacht werden und das (simuliert) mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Linux), Browsern (verschiedene Versionen IE, Firefox, Safari, Mozilla, Netscape, Opera, Lynx, Konqueror, Epiphany) und mit unterschiedlichen Auflösungen.

Übersichtliches Ergebnis

Von der Aufmachung her hat mir auch gefallen, dass der Validator eine sehr übersichtliche Fehlerseite ausgibt, bei der man von Fehler zu Fehler "springen" bzw. navigieren kann.

Sonstiges

Der Total Validator kann auch als Online-Programm genutzt werden. Außerdem gibt es Erweiterungen zu diesem Programm, die es ermöglichen nicht nur eine einzelne Seite zu validieren, sondern eine ganze Website, sprich eine Seite mit allen dazugehörigen Links.

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Projektbezogene Lesezeichen mit Taboo

Von Sahanya am 22. Oktober 2008 um 12:24

Bei der Recherche im Internet kommt man sehr häufig an den Punkt, der da heißt: "Später!" – "Später lese ich diesen Artikel weiter, später probiere ich das dort beschriebene aus, später, später, später." Also legt man kurzerhand noch ein Bookmark bzw. Lesezeichen an. Besonders ärgerlich und unübersichtlich ist dies bei langen Artikeln. Ein Leszeichen ist gut und schön, aber schöner wäre es wenn es wirklich an den Punkt zurückgeht, an dem es auch eingefügt wurde. Und weiß man später immer noch was sich hinter einem Lesezeichen verbirgt? Und wie lange existiert dieses Lesezeichen überhaupt schon?

All diese Fragen kann Taboo beantworten. Das Firefox Add-on erstellt kleine Screenshots als Lesezeichen und hält gleichzeitig fest wo genau auf der Seite das Lesezeichen erstellt wurde. Ruft man ein Lesezeichen also wieder auf, so landet man wirklich an exakt der Stelle, an der man das Lesezeichen erstellt hat.

Zusätzlich hat man durch den Screenshot einen Eindruck des Lesezeichens, der manchmal mehr sagt als ein reines Text-Lesezeichen. Beim Erstellen eines Lesezeichens kann man zudem noch eigene Notizen anfertigen, die mit dem Lesezeichen gespeichert werden.

Am sinnvollsten finde ich jedoch die Kalenderfunktion. Taboo sortiert alle gemachten Lesezeichen in einen Kalender ein. Hier kann man dann sehen wieviele Lesezeichen man an einem Tag erstellt hat und vor allen Dingen erkennt man welche Lesezeichen vor urzeiten angelegt wurden.

Taboo ersetzt damit sicherlich nicht die klassische Lesezeichenfunktion eines Browsers, aber um projektbezogene Lesezeichen nach dem Motto "das muss ich mir später näher ansehen" anzulegen eignet es sich hervorragend. Man kann exakte Stellen markieren und gemerkte Seiten, die man länger als X Tage hat löschen, denn oft wird aus später nämlich nie ;-)

Ein kleines Extra bietet Taboo außerdem. Man kann die gesetzten Lesezeichen exportieren und so in einer anderen Installation auch wieder importieren. Für die Praxis würde ich mir vorstellen, dass man die projektbezogenen Lesezeichen so "speichern" könnte. Diese Lesezeichen würde man dann in der aktuellen Installation löschen, könnte eine neue Sammlung anlegen und bei Bedarf aber auch wieder auf die alte Sammlung zugreifen.

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Fremde Dateien im GMail-Postfach

Von Sahanya am 12. Oktober 2008 um 14:15

"Wo ist denn blos das Dokument? Habe ich das nicht abgespeichert. Der hat mir das doch geschickt letzte Woche oder ist das doch schon zwei Wochen her?" Diese Fragen stelle ich mir von Zeit zu Zeit (obwohl man GMail wunderbar durchsuchen kann) und ich nehme an, dass ich damit nicht die einzige bin.

Was das Auffinden von Anhängen, seien es Bilder, Videos oder aber auch Dokumente angeht verspricht das Firefox-Addon Xoopit Abhilfe. Hat man das Addon installiert muss man sich zusätzlich (mit seinen GMail-Zugangsdaten) bei Xoopit registrieren. Dann kann man sich entweder bei Xoopit selber einloggen oder das ganze innerhalb seines eigenen GMail-Postfaches nutzen.

Xoopit in GMail

Xoopit in GMail

Xoopit bietet dann nämlich (beim ersten mal dauert es ein wenig bis alle Dateien indiziert sind) eine Übersicht über sämtliche E-Mail-Anhänge und diese kann man dann nach herzenslust durchsuchen.

Fremde Videos und Bilder

Allerdings war mein Erstaunen groß als ich Videos und Bilder fand, die ich angeblich verschickt haben soll, die ich aber in dem Moment zum ersten Mal sah! Diese Bilder und Videos wurden heute morgen um 4:44 bzw. 4:46 mit der Google Toolbar versendet und enthalten Inhalte, die mir fremder nicht sein könnten. Auffällig ist, dass mein Name minimal abgewandelt geschrieben ist. Anstatt einem "i" enthält mein Name ein "í" – mein Name ist allerdings so ungewöhnlich, dass ich wirklich bezweifle, ob es noch jemanden damit gibt.

Wie das jetzt passieren konnte ist mir bis dato völlig unklar. Verheddert sich Xoopit in seinen eigenen Daten und wirft da einiges durcheinander oder steht mein GMail-Konto und/oder meine Google Toolbar unter fremder Kontrolle und ich habe es bis dato nicht bemerkt?

Ich habe an die Betreiber eine E-Mail gesendet und bin jetzt auf die Erklärung gespannt.

Fazit: eigentlich wollte ich ein Tool beschreiben, das einem die Suche von Dateien in GMail erleichtert. Jetzt möchte ich diesen Artikel allerdings als Warnung verstanden wissen. Oder als "Hilfeschrei" an jemanden, der eine Idee hat wie diese fremden Bilder und Videos angeblich in meinem Namen verschickt wurden.

Das Geheimnis hat sich aufgeklärt.

Palette Grabber: Farben einer Website als Datei

Von Perun am 29. September 2008 um 17:37
Import neuer Farbpalette in Paint.NET

Import neuer Farbpalette in Paint.NET

Ich möchte hier kurz die Firefox-Erweiterung mit dem Namen "Palette Grabber" vorstellen. Sie ermöglicht es, mit einem Klick die Farben einer Website in eine Datei abzuspeichern. Dabei stehen, mehrere Dateiformate bzw. Farbpaletten-Formate zur Verfügung:

  • Adobes Farbtabelle (.aco)
  • Adobe CS3-Palette (.aso)
  • Flash-Farbpalette (.clr)
  • Paint Shop Pro
  • GIMP
  • Adobe Fireworks
  • Mac OSX
  • Paint.NET
  • Textdatei mit hexadezimalen Werten (.txt)
  • Textdatei mit dezimalen Werten

Ich habe die Anwendung jetzt schon mehrmals getestet und ich konnte ohne Probleme die Textdateien und die Farbpalette für Paint.NET generieren. Auch der Import in Paint.NET klappt (siehe Abbildung). Bei meinem Photoshop CS2 klappt allerdings der Import der .aco-Datei nicht, weil sich Photoshop über den Aufbau der Datei beschwert.

Hierbei weiß ich nicht ob das an der Erweiterung oder an meinem Photoshop liegt. Interessant wäre es auch zu wissen ob es in den anderen Anwendungen, wie z.B. GIMP oder Paint Shop Pro funktioniert.

FireShot-Fähigkeiten erweitert

Von Sahanya am 26. September 2008 um 16:49

Seitdem ich die Browser-Erweiterung FireShot vorgestellt habe, wurde das Programm schon zweimal erweitert, so dass mittlerweile die Version 0.60 die aktuellste ist.

Neben einigen Neuerungen, die leider nur die ProVersion enhält (PDF erstellen aus mehreren Screenshots, genaueres Selektieren), gibt es für die kostenlose Version nun die Möglichkeit die gemachten Screenshots auch direkt auszudrucken.

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Sichere Passwörter

Von Sahanya am 22. September 2008 um 09:38

Wer sich viel im Internet bewegt, wird auch viele Dienste nutzen, die ein Login bzw. Passwort verlangen. Sehr leicht ist man verführt immer das gleiche Passwort oder dies nur mit kleinen Abwandlungen zu benutzen. Dass das sehr unsicher ist weiß wahrscheinlich jeder, aber … so sieht die Realität wohl bei den meisten aus.

SuperGenPass

SuperGenPass

Während es in einem früheren Beitrag schlussendlich um eine Verschlüsselungsmethode für Passwörter ging, die man sich ganz altmodisch am besten ausdruckt und in Reichweite deponiert, möchte ich hier ein Bookmarklet vorstellen, das für jeden passwortgeschützten Bereich auf einer Domain ein eigenes Passwort generiert.

Der SuperGenPass generiert nach Vorgaben (Browser, Angaben zum Masterpasswort, Länge der generierten Passwörter), die man selber tätigt, ein Bookmarklet. Dieses legt man dann als Favorit/Lesezeichen ab. Kommt man nun auf eine Seite, die ein Passwort verlangt, aktiviert man das Bookmarklet und gibt sein Masterpasswort ein. SuperGenPass generiert daraufhin ein Passwort, was man dann mit einem Doppelklick in das Passwortfeld einfügen kann.

Das Prinzip dahinter ist, dass SuperGenPass anhand der Top-Level-Domain und des Masterpasswortes ein Passwort "errechnet", deswegen ist das so erstellte Passwort auch immer das gleiche unabhängig davon z. B. von welchem Rechner aus man auf eine passwortgeschützte Seite zugreifen möchten. Nur die Adresse und die Einstellungen zur Generierung des Bookmarklets, die darf man nicht vergessen: http://supergenpass.com ;-)

Für den Fall, dass SuperGenPass einmal nicht erreichbar ist oder den Fall, dass man keinen Zugriff auf das Internet hat oder der Browser, den man nutzt, keine Bookmarklets erlaubt, aber trotzdem sichere Passwörter generieren möchte, gibt es sogar eine mobile Version. Dafür muss man die Seite nur lokal auf seinem Rechner speichern.

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Tab neu laden

Von Sahanya am 18. September 2008 um 11:26
Tab neu laden

Tab neu laden

Es gibt Seiten, die man über einen längeren Zeitraum in einem Tab im Hintergrund geöffnet hat, weil man eine Entwicklung verfolgen möchte: Sind neue Kommentare zu einem Artikel geschrieben worden? Sind alle meine Aktien im Keller? Hat sich etwas bei Twitter getan? Gibt es eine neue E-Mail? Was passiert gerade in der Welt? Und steht der Sack in China noch?

In der Praxis sah das bei mir dann immer so aus, dass ich diese Seiten im Hintergrund geöffnet hatte und immer mal wieder hin bin. "Dort angekommen" musste ich die Seiten aber immer erst wieder manuell neu laden (Button in der Navigations-Symbolleiste, Kontextmenü oder F5), um zu sehen, ob sich etwas verändert hatte. Mit dem Firefox-Addon ReloadEvery sind die Zeiten vorbei.

Das Addon lädt bestimmte Tabs (oder auch alle) nach einer bestimmten Zeit, die man selbst bestimmen kann, neu. Wechselt man jetzt zu einem "Hintergrundtab", hat man immer eine frisch aktualisierte Seite und kann sofort erfassen, ob es Änderungen gegeben hat, ohne dass man selbst die Seite neu laden musste.

Die Einstellungen tätigt man entweder über das Kontextmenü und den dortigen Menüpunkt «Alle … neu laden» oder über das Drop-Down-Menü des «Aktuelle Seite neu Laden»-Buttons in der Navigations-Symbolleiste.

Lesezeichen suchen und finden

Von Sahanya am 17. September 2008 um 18:23
Lesezeichen bearbeiten

Lesezeichen bearbeiten

Mit dem Erscheinen der neuen Firefox-Version 3 gab es auch eine schicke "Lesezeichenverwaltung". Was diese allerdings nicht anzeigt ist wo genau man das Lesezeichen abgelegt hat, also in welchem (selbst erstellten) Ordner. Deswegen mein Tipp:

Das Lesezeichen in der Lesezeichenverwaltung suchen und dann dorthin surfen oder aber die gesuchte Website über die neue integrierte "Aufruffunktion" der Adresszeile aufrufen. Ruft man eine Seite auf, die man in den Lesezeichen hat, so färbt sich nämlich der Stern im rechten Bereich der Lesezeichenleiste gülden. Klickt man diesen Stern jetzt an, so öffnet sich ein Fenster zum Bearbeiten des Lesezeichens, wobei gleichzeitig angezeigt wird wo das Lesezeichen abgelegt wurde.

Gibt man jetzt einen anderen Speicherort ein und klickt dann auf «Fertig», so wird das Lesezeichen an den neuen Speicherort verschoben. Außerdem hat man hier auch die Möglichkeit das Lesezeichen zu löschen bzw. zu entfernen.

Wer kennt einen anderen Weg? Denn es führen sicherlich viele Wege zu den Lesezeichen von Firefox ;-)

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