Wir haben hier ja schön öfter über den Google-Dienst Text & Tabellen bzw. landläufig eher bekannt als Google Docs berichtet. Immer mal wieder werden die Features dort erweitert oder optimiert und seit einiger Zeit hat man sogar die Möglichkeit ganze Ordner mit Dokumenten hochzuladen.
Damit einem diese Möglichkeit zur Verfügung steht muss man sie zunächst aktivieren über den Menüpunkt: Hochladen/Ordnerupload aktivieren.
Ist man da mit Firefox unterwegs kommt die nächste Hürde. Um diese Funktion nutzen zu können muss man entweder Chrome nutzen oder das Applet Folder Upload (Java) installieren.
Wer schon mit Chrome unterwegs ist bekommt übrigens direkt den Menüpunkt Hochladen/Ordner angezeigt und muss nichts mehr aktivieren.
Kurz und gut, danach geht die Sache ganz Fix. Einfach einen Ordner auswählen und die Auswahl mit OK bestätigen – also alles wie gehabt beim Hochladen von Dateien.
Dabei kann man dann zum Beispiel festlegen, welche Dateiformate in die Google-eigenen Formate umgewandelt werden sollen oder aber auch nicht.
Die hochgeladenen Dateien werden dann in der Übersicht aufgelistet und erhalten automatisch ein Label bzw. werden in einer Sammlung zusammengefasst. Der Name entspricht dann dem Namen des hochgeladenen Ordners.
Das Benutzen von Google Docs oder im deutschen Google text & tabellen erleichtert insbesondere die Arbeit wenn mehrere Personen an einem Dokument arbeiten.

Google Docs Notifier
Wenn man ein Dokument erstellt und Andere einladen möchte daran mitzuarbeiten gibt man es zur Bearbeitung frei und versendet damit eine Nachricht mit der Aufforderung zur Mitarbeit und dem Link zum Dokument an die jeweilige Person. Aber dann hört man nichts mehr, d. h. man wird nicht informiert darüber ob jemand an einem Dokument gearbeitet hat, dieses also aktualisiert wurde.
Eine Benachrichtigung darüber erhält man nur wenn der Mitarbeiter bescheid gibt oder man selbst auf der GoogleDocs-Seite nachschaut. Bearbeitet Dokumente erscheinen dann in der Liste fett bzw. als ungelesen (so wie in allen gängigen E-Mail-Programmen ungelesene Mails hervorgehoben werden). Man erhält zudem die Informationen wann man selber ein Dokument das letzte Mal aufgerufen hat und wann es das letzte Mal geändert wurde. weiterlesen…
Splicd ist ein Online-Dienst mit dem man auf einen Abschnitt eines YouTube-Videos verweisen kann. Somit erübrigen sich Angaben wie zum Beispiel "schaue dir folgendes Video ab der Minute 1:10 an".
Einfach in der Eingabemaske drei Angaben eingeben: die Adresse des Videos, den Start- und den Endpunkt. Splicd generiert einen Link, welchen man dann weiterreichen kann und einen Code zum Einbinden auf der eigenen Website.
Der Dienst ist kostenlos und eine Registrierung ist nicht notwendig … oder besser gesagt: eine Registrierung ist gar nicht vorgesehen.
Nachtrag: wenn man lediglich einen Einstiegspunkt in einem YouTube-Video benötigt, dann kann man mit Bordmitteln arbeiten. Einfach an die Video-Adresse den Zusatz #t=1m30s hinzufügen, wenn man bei 1:30 Minuten einsteigen soll. Hier die Stelle in der offiziellen Dokumentation.
Hinweis via @NetzBlogR.
Stört es dich, dass sich Facebook in Form von verschiedenen Boxen und Buttons auf diversen Websites breit macht? Kein Problem, wenn du Mozilla Firefox, Safari oder Google Chrome nutzt. Für diese drei Browser existiert eine Erweiterung, die diverse Boxen und Buttons von Facebook auf den anderen Websites blockt.
Ich habe es vorhin getestet und alle Facebook-Boxen, die ich auf meinen bzw. unseren Websites eingebaut habe wurden geblockt.
Via @macx
Es lohnt sich ab und an bei Google Labs vorbei zu schauen. Dort kann man diverse Anwendungen, die sich noch im Test- bzw- Entwicklungsstadium befinden ausprobieren.
Eine interessante Anwendung ist Follow Finder. Gibt man dort seinen Twitter-Namen ein, dann listet die Anwendung einem zwei Gruppen von Vorschlägen auf:
Links befinden sich die Twitter-Accounts, die man nach der Meinung der Anwendung gut finden könnte und in der rechten Spalte finden sich Nutzer mit gleichen Followern. Da die Anwendung (noch) nicht registriert wem man folgt und wem nicht, werden daher auch Accounts aufgelistet, denen man schon folgt.
Schauen wir mal, wie sich die Anwendung noch entwickelt.
Der Dienst Feedly und das dazugehörige Firefox-Addon sind bis vor kurzem völlig an mir vorbei gegangen. Doch mittlerweile ärgere ich mich doch ein bisschen, dass ich mich nicht schon früher mit Feedly auseinandergesetzt habe.
Worum geht es bei Feedly? Der Dienst greift auf deinen Feed-Reader – in meinem Fall auf Google Reader – und stellt die Quellen unter verschiedenen Aspekten und in verschiedenen Formaten dar:

Feedly im Einsatz
Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber es ist schon erstaunlich was für Nachrichten man entdeckt, obwohl die Erweiterung auf den gleichen Informationspool zurückgreift welches mir schon zur Verfügung steht.
Feedly mini
Die Erweiterung bietet darüber hinaus auch eine kleine Toolbar an, welche man in den Einstellungen einblenden kann. Mit Hilfe der Leiste kann man eine Website im Google-Reader empfehlen oder sie speichern. Wie das dann ausschaut, wenn man einen anderen Feed-Reader (z. B. Bloglines) nutzt, kann ich jetzt auf die schnelle nicht sagen.
Dann kann man die Website bzw. den Artikel noch auf Twitter, Facebook oder per E-Mail (Google Mail) empfehlen. Auch der Zugriff auf die Einstellungen ist von der Toolbar möglich. Mit dem Klick auf den obersten Knopf zeigt Feedly den nächsten empfohlenen Artikel an. Da bin ich aber noch nicht so ganz dahinter gestiegen, nach welchem Prinzip die Empfehlungen ausgesucht werden.
Ich habe vor ein paar Tagen auf SEO Scene das Tool Free Monitor for Google wieder entdeckt. Mit dem kleinen Programm kann man recht einfach, die Positionierung einer Website, bei bestimmten Keywords (Suchwörter) verfolgen.

Mit Free Monitor for Google die Keyword-Positionerung verfolgen
In den Einstellungen kann man unter anderem Einstellen wie viele Suchergebnisse geliefert werden, in welchem Land gesucht werden soll und ob ein Proxy eingesetzt wird. Anschließend kann man mit einem Klick auf das grüne Plus-Zeichen eine zu prüfende Website einfügen, zu prüfende Keywords eingeben und die Suche starten (das Lupen-Icon).
Das Programm ist kostenlos und nur für Windows (98 bis Vista) verfügbar … ob es mit Windows 7 kompatibel ist, kann ich leider nicht sagen.
Viel Spaß beim Prüfen.
EtherPad habe ich schon sowohl hier im Weblog als auch im Buch (S. 156) beschrieben. Bei EtherPad handelt es sich um einen webbasierten Texteditor, der seine Stärken ausspielt wenn mehrere Leute am gleichen Dokument arbeiten, weil er es ermöglicht das man wirklich in Echtzeit an einem Dokument arbeiten kann.
Nun hat Google den Dienst gekauft und es sah so aus als ob Google den Dienst schließen will (es konnten keine neuen Dokumente erstellt werden), weil die EtherPad-Entwickler an Google-Wave weiter arbeiten sollten.
Es haben sich aber, verständlicherweise, sehr viele EtherPad-Nutzer beschwert und daher wird der Dienst bis auf weiteres nutzbar sein bis die ganze Anwendung dann als OpenSource zur Verfügung gestellt wird.
Hierbei frage ich mich warum Google den Schritt (EtherPad als OpenSource) nicht direkt gemacht hat. Man kann, in meinen Augen, auch als ein gewinnorientiertes Unternehmen nicht einfach hergehen, mit dem dicken Geldschein-Bündel wedeln und die Nutzer, die eine Anwendung geschätzt gelernt haben, so vor den Kopf stoßen. Hier braucht wohl jemand ein bisschen Nachhilfeunterricht in Sachen soziale Kompetenz.
Die Firefox-Erweiterung mit dem Namen GButts habe ich sowohl hier im Weblog beschrieben als auch im Buch (S. 149) erwähnt. Das Add-on ermöglicht es ganz schnell die verschiedenen Google-Dienste aufzurufen.
Mittlerweile hat der Entwickler die Erweiterung in Google Shortcuts umbenannt.
Ich habe vor einigen Wochen eine Desktop-Anwendung mit dem Namen PaRaMeter entdeckt. Mit diesem Tool hat man die Möglichkeit, gleichzeitig den sichtbaren PageRank von mehreren Websites gleichzeitig zu prüfen. Nach der Installation des Tools kann man die URLs eintrage, die man prüfen möchte und anschließend kann man dann alle oder nur einige der Websites prüfen.

Mit PaRaMeter PageRank prüfen
Man hat auch die Möglichkeit unter "Options" → "Preferences" den Punkt "Manual Google Data Center selection" auszuwählen. Ab da kann man dann in der rechten Sidebar die verschiedenen Data-Centren von Google auswählen um den PageRank der zu prüfenden Websites zu kontrollieren.

Mit PaRaMeter PageRank prüfen
Sicherlich, man kann geteilter Meinung sein in wie fern der sichtbare PageRank von Google noch relevant und Aussagekräftig ist. Manche sind sogar der Meinung, dass er so gut wie gar keine Relevanz mehr hat. Wie dem auch sei, den Menschen die der sichtbare PageRank noch wichtig ist, kann dieses Tool helfen viel Zeit zu sparen