Webwork-Tools - Dem Webworker seine Werkzeugkiste



PixelZoomer: Lupe, Farbpciker und Maßband in Einem

Von Perun am 14. Juli 2010 um 09:15

Bei PixlZoomer handelt es sich um ein sehr interessantes Firefox-Addon für Webworker. Mit dieser Erweiterung kann man Aschnitte einer Website vergrößern, die Farbwerte auslesen und Bereiche und Abstände pixelgenau ausmessen.

PixelZoomer im Einsatz

PixelZoomer: Lupenfunktion und Maßband im Einsatz

Nach der Installation ist das Addon über den Icon in der Statusleiste und über das Kontextmenü aufrufbar. Es öffnet sich ein neues Fenster und in diesem wird die Website geklont und nun kann man Farbwerte auslesen, Zoomen und/oder Abstände ausmessen.

Auf der Website des Autors gibt es neben zusätzlichen Infos in deutscher Sprache auch ein Video in dem die Funktionen der Erweiterung demonstriert werden.

Entdeckt auf Twitter.

Tab-Vorschau im Firefox aktivieren

Von Perun am 03. Februar 2010 um 14:28

Bin in der aktuellen Ausgabe der c't bin ich über den Tipp gestolpert, wie man die Tab-Vorschau im Firefox 3.6 aktivieren kann. Wieder muss man den Weg über about:config bemühen. Also einfach about:config in die Adresszeile aufrufen und damit es etwas übersichtlicher wird im Feld "Filter:" den Wert previews eingeben:

Tab-Vorschau aktivieren

Tab-Vorschau von Firefox in der about:config aktivieren

Dann muss man bei den den Schlüsseln browser.allTabs.previews und browser.ctrlTab.previews den Wert, wie in der Abbildung zu sehen, per Doppelklick auf true setzen. Danach hat man ganz rechts in der Tableiste einen neuen Knopf (vier Punkte). Betätigt man diesen, dann erscheint die Tabvorschau, zum Beispiel:

Tab-Vorschau im Firefox

Tab-Vorschau im Firefox

Alternativ kann man die Tab-Vorschau aufrufen indem man die Tastenkombination strg+Tab bzw. ctrl+Tab aufruft.

Die Vorschau ist meiner Meinung nach sehr nützlich, wenn man wie ich des öfteren 15-20+ Tabs in einem Browserfenster offen hat.

Wenn Firefox nicht mehr erkannt wird oder nicht mehr starten will

Von Perun am 26. Januar 2010 um 13:00

Ich hatte in den letzten Tagen einige Probleme mit Firefox, so dass ich ihn zeitweise mit Frickelfox angesprochen habe. Als erstes hatte ich das Problem, dass mein Firefox auf diversen Websites nicht als solcher erkannt wurde. Unter anderem auch auf der Mozilla-Addon-Seite:

Nein, du hast kein Firefox!

Nein, du hast kein Firefox!

Auf die dauer war das nervig, weil damit auch diverse Funktionen gesperrt waren: so konnte ich auf der Addon-Seite die Erweiterungen nicht direkt installieren sondern musste sie auf die Festplatte speichern und dann den Umweg über Datei / Datei öffnen wählen.

Aber all das Fluchen half nicht, genau so wenig hilfreich hat sich eine Neuinstallation von Firefox und die Deinstallation aller Erweiterungen erwiesen. Ein neues Profil musste her. weiterlesen…

Firefox 3.6: neuen Tab am Ende aufmachen

Von Perun am 21. Januar 2010 um 22:20

Firefox-Logo Firefox 3.6 ist gerade mal ein paar Stunden alt und schon hat er mich ein bisschen geärgert. Ich bin es halt gewohnt, dass wenn ich einen neuen Tab aufmache bzw. einen Link im neuen Tab aufmachen möchte, dass sich dieser am Ende der Tableiste aufmacht. Nun ist es in Firefox 3.6 so, dass wenn man einen Verweis im neuen Tab aufruft, sich dieser neben dem aktuellen Tab aufmacht. Manche finden dies gut, ich persönlich nicht. Ist aber im Endeffekt Geschmackssache.

Ändern kann man diese "tolle" Neuerung in den Einstellungen leider nicht und das ist was mich ein bisschen ärgert. Wenn man schon gewohnte Sachen ändert, dann soll man zumindest dem Nuzer die Möglichkeit einräumen, selber zu entscheiden ob er das möchte bzw. eine einfache Möglichkeit anzubieten, dies zu ändern.

Will man denoch das alte Tab-Verhalten haben, dann muss man in die about:config rein – einfach about:config in der Adressleiste aufrufen – und nach dem folgenden Schlüssel suchen: browser.tabs.insertRelatedAfterCurrent:

Wo soll sich der neue Tab öffnen?

Wo soll sich der neue Tab öffnen?

Dort den Wert true auf false setzen: ein Doppelklick auf den Schlüssel reicht. Ein Neustart von Firefox ist nicht notwendig.

Feedly: das Maximum aus dem Google Reader rausholen

Von Perun am 20. Januar 2010 um 13:29

Der Dienst Feedly und das dazugehörige Firefox-Addon sind bis vor kurzem völlig an mir vorbei gegangen. Doch mittlerweile ärgere ich mich doch ein bisschen, dass ich mich nicht schon früher mit Feedly auseinandergesetzt habe.

Worum geht es bei Feedly? Der Dienst greift auf deinen Feed-Reader – in meinem Fall auf Google Reader – und stellt die Quellen unter verschiedenen Aspekten und in verschiedenen Formaten dar:

Feedly im Einsatz

Feedly im Einsatz

Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber es ist schon erstaunlich was für Nachrichten man entdeckt, obwohl die Erweiterung auf den gleichen Informationspool zurückgreift welches mir schon zur Verfügung steht.

Feedly mini

Feedly mini

Feedly mini

Die Erweiterung bietet darüber hinaus auch eine kleine Toolbar an, welche man in den Einstellungen einblenden kann. Mit Hilfe der Leiste kann man eine Website im Google-Reader empfehlen oder sie speichern. Wie das dann ausschaut, wenn man einen anderen Feed-Reader (z. B. Bloglines) nutzt, kann ich jetzt auf die schnelle nicht sagen.

Dann kann man die Website bzw. den Artikel noch auf Twitter, Facebook oder per E-Mail (Google Mail) empfehlen. Auch der Zugriff auf die Einstellungen ist von der Toolbar möglich. Mit dem Klick auf den obersten Knopf zeigt Feedly den nächsten empfohlenen Artikel an. Da bin ich aber noch nicht so ganz dahinter gestiegen, nach welchem Prinzip die Empfehlungen ausgesucht werden.

Pixlr Grabber: Abbildungen erstellen und bearbeiten

Von Perun am 16. Januar 2010 um 13:44

Pixlr Grabber ist eine Erweiterung für Firefox der gehobenen Klasse. Mit diesem Firefox-Addon kann man Screenshots (Bildschirmfotos) erstellen und bearbeiten.

Pixlr Grabber in Aktion

Pixlr Grabber: Screenshot erstellen

Auf den üblichen Wegen – über Kontextmenü (Rechtsklick) oder durch den Klick auf das entsprechende Icon in der Statusleiste – kann man Pixlr Grabber aktivieren und dann eine Abbildung entweder von der ganzen Website (volle Länge und Breite), einem individuellen Ausschnitt (Select portion) oder dem sichtbaren Bereich (Visible portion) erstellen.

Anschließend öffnet sich ein neues Tab in dem mittels Flash ein Grafikprogramm nachgebildet und das Bild geladen wird:

Pixl Grabber: Bild bearbeiten

Mit Pixl Grabber Screenshot bearbeiten

Die Funktionen der Bildbearbeitung sind beachtlich: Ebenen, diverse Filter (z. B. Scanlinien oder verpixeln), drehen, schneiden, Tonwertkorrektur, Anpassung der Helligkeit und des Farbtons u. v. m. Ich wage zu behaupten, dass mit dieser Funktionalität die allermeisten Online-Redakteure bestens bedient sind.

Lediglich die Export- bzw. Speicherformate lassen zu wünschen übrig. Es stehen nur vier Formate zur Verfügung: .png in höchster Qualität (24 bit), .jpg (mit einstellbarer Qualität), .bmp und das eigene Format (.pxd) welches auch die Ebenen mit speichert. Somit kann man, wenn man Wert auf kleine Dateigröße legt, lediglich auf .jpg zuverlässig zurückgreifen, weil das .png in höchster Qualitätsstufe z. B. für das Screenshot aus der zweiten Abbildung 142 KByte veranschlagt.

Das ist für dein Einsatz auf einer Website zu viel des Guten. Photoshop zum Beispiel, speichert diese png-Grafik (8 Bit) mit lediglich 47 KByte ab.

Gut, durch das fotografische Element im Screenshot-Beispiel ist das png-Format hier eh nicht wirklich geeignet. Aber auch bei Abbildungen, wo sich das png-Format eignet, produziert Pixlr Grabber in etwa 50-60% größere Dateien als z. B. Phtoshop CS2 oder IrfanView.

Widerbug: Firebug in Extrabreit

Von Perun am 15. Januar 2010 um 15:22

Die guten, alten 4:3-Monitore werden immer seltener und es breiten sich immer mehr und mehr Monitore die ein 16:10- oder sogar 16:9-Verhältnis haben. Besitzer solcher Monitore wird es interessieren zu wissen, dass es für Firebug eine Erweiterung mit dem Namen Widerbug gibt. Diese Erweiterung optimiert Firebug für solche Breitbildschirme.

Widerbug: Firebug für große Monitore

Widerbug: Firebug für große Monitore

Widerbug macht nichts anderes als das er die Firebug-Fläche von unten auf die rechte Seite verschiebt. Nichts weltbewegendes, aber die Besitzer von breiten Monitoren werden dies zu schätzen wissen. Ich persönlich werde Widerbug deinstallieren, weil ich immer die Browser-Sidebar offen habe.

All-in-One Sidebar: zusätzliche Inhalte in die Firefox-Sidebar

Von Perun am 15. Januar 2010 um 12:56

Was mir am SeaMonkey bzw. früher an der Mozilla-Websuite immer gefallen hat, war die richtige Sidebar im Browser, wo man Teile des Browsers oder zusätzliche Inhalte in der Seitenleiste des Browsers ablegen konnte. Speziell bei größeren Monitoren ist dies eine nette Sache.

Leider besitzt Firefox standardmäßig eine lediglich kastrierte Sidebar, die entweder nur die Lesezeichen oder die Browser-Chronik (History) anzeigen kann. Die Erweiterung All-in-One Sidebar kann hier Abhilfe schaffen.

All-in-One Sidebar im Einsatz

All-in-One Sidebar: Website-Infos in der Seitenleiste des Browsers

Neben der Möglichkeit Lesezeichen und die Chronik in der Sidebar auszulagern kann man nun dank der Erweiterung auch die Auflistung der Downloads, Addon-Verwaltung und die Website-Infos anzeigen lassen. Zudem kann man an der Sidebar diverse Einstellungen tätigen, wie z. B. das sie rechts und nicht links erscheinen soll.

Mit Thunderbird 3 Facebook, Google Wave oder Google Kalender verwalten

Von Perun am 21. Dezember 2009 um 01:18

Als ich am Samstag die neue c't bekommen habe ist mir ein Artikel über Thunderbird 3 aufgefallen, welchen es in voller Länge auch online gibt: Besser mailen – Thunderbird 3 wird flügge.

Neben den üblichen Neuerungen wird dort ein interessanter Aspekt beschrieben: man kann Websites als Tabs aufrufen. So kann man z. B. im Thunderbird 3 seinen Facebook-Account und Google Kalender pflegen und in Google Wave schreiben.

Websites in Thunderbird (Facebook)

Websites in Thunderbird (Facebook)

Und wie erreicht man das? Man muss unter "Extras" die "Fehlerkonsole" aufrufen und folgenden Code angeben:

Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab",{contentPage: "https://wave.google.com/wave/?nouacheck"});

Mit der oberen Angabe ruft Thunderbird ein neues Fenster mit Google Wave auf. Die Stelle wo du deine gewünschte URL angeben musst, habe ich hervorgehoben. Der URL-Anhängsel ?nouacheck unterdrückt die Prüfung des Clienten bzw. des Browsers.

Du möchtest den Kalender-Dienst von Google aufrufen, hier der Code:

Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab",{contentPage: "http://www.google.com/calendar/render"});

Ein bisschen Facebook? Bitteschön:

Components.classes['@mozilla.org/appshell/window-mediator;1'].getService(Components.interfaces.nsIWindowMediator).getMostRecentWindow("mail:3pane").document.getElementById("tabmail").openTab("contentTab",{contentPage: "http://de-de.facebook.com/"});

So könnte man zum Beispiel, Dienste die eher etwas mit E-Mails, Terminen, Kontakten bzw. Adressen zu tun haben in Thunderbird öffnen und verwalten.

CSS Usage: welche CSS-Regeln kommen zum Einsatz?

Von Perun am 17. Dezember 2009 um 14:14

Ich habe gestern Firebug beschrieben: das Firefox-Addon, wenn es darum geht Fehler auf Websites zu finden und zu beheben. In dem gleichen Artikel habe ich auch erwähnt, dass Firebug auch Erweiterungen anzubieten hat. Eine davon mit dem Namen CSS Usage will ich jetzt kurz vorstellen.

Firebug: CSS Usage im Einsatz

Firebug: CSS Usage im Einsatz

Nach der Installation bindet sich die Erweiterung im Firebug-Menü ein. Wenn man dann auf einer Website den Knopf "CSS Usage" betätigt, dann listet die Erweiterung sämtliche CSS-Regeln auf.

Dabei werden eingesetzte Regeln mit hellgrüner Farbe ausgegeben. Regeln, die auf einer anderen Unterseite eingesetzt wurden, werden in dunkelgrüner Schriftfarbe ausgegeben und rot sind die Regeln, die gar nicht zum Einsatz kommen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, muss man daher mehrere Unterseiten ansteuern.

Anschließend kann man die nicht eingesetzten CSS-Regeln manuell löschen oder sich mit einem Klick auf "export cleaned css" eine automatisch bereinigte CSS-Datei ausliefern lassen.

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