EtherPad habe ich schon sowohl hier im Weblog als auch im Buch (S. 156) beschrieben. Bei EtherPad handelt es sich um einen webbasierten Texteditor, der seine Stärken ausspielt wenn mehrere Leute am gleichen Dokument arbeiten, weil er es ermöglicht das man wirklich in Echtzeit an einem Dokument arbeiten kann.
Nun hat Google den Dienst gekauft und es sah so aus als ob Google den Dienst schließen will (es konnten keine neuen Dokumente erstellt werden), weil die EtherPad-Entwickler an Google-Wave weiter arbeiten sollten.
Es haben sich aber, verständlicherweise, sehr viele EtherPad-Nutzer beschwert und daher wird der Dienst bis auf weiteres nutzbar sein bis die ganze Anwendung dann als OpenSource zur Verfügung gestellt wird.
Hierbei frage ich mich warum Google den Schritt (EtherPad als OpenSource) nicht direkt gemacht hat. Man kann, in meinen Augen, auch als ein gewinnorientiertes Unternehmen nicht einfach hergehen, mit dem dicken Geldschein-Bündel wedeln und die Nutzer, die eine Anwendung geschätzt gelernt haben, so vor den Kopf stoßen. Hier braucht wohl jemand ein bisschen Nachhilfeunterricht in Sachen soziale Kompetenz.
Wer viel mit Word arbeitet und Texte schreibt vertippt sich womöglich das ein oder andere mal
Aber was ist, wenn man sich vertippt, dabei aber ein Wort schreibt, das Word kennt und somit nicht als falsch kennzeichnet?
Zum einen gibt es ja die Möglichkeit solche Vertipper mit Hilfe der Auto-Korrektur-Funktion zu korrigieren. Dies eignet sich aber nur, wenn man wirklich immer möchte, dass der Vertipper korrigiert wird. Wenn der vermeintliche Vertipper allerdings manchmal richtig ist, kann es sinnvoller sein nur optisch (rote Unterstreichung) darauf hingewiesen zu werden. Ob man dann eine Korrektur vornimmt, kann man dann selber und von Fall zu Fall unterscheiden.
Für diesen Fall eignet es sich ein sogenanntes Ausnahmewörterbuch anzulegen. Hier kann man alle Wörter eingeben, die man als falsch gekennzeichnet haben möchte. Dafür legt man (für deutsch) die Datei MSSP3GEP.EXC an – am besten im gleichen Verzeichnis wie das Benutzerwörterbuch (BENUTZER.DIC). Wo sich das befindet kann man am besten im Optionsfenster der Benutzerwörterbücher (Extras –> Optionen –> Rechtschreibung und Grammatik –> Benutzerwörterbücher) sehen. Alle Wörter müssen mit einem Enter abgeschlossen werden, nur ein Wort pro Zeile.
Nach dem Anlegen des Ausnahmewörterbuches muss es noch in die Liste der zu benutzenden Wörterbücher aufgenommen werden und man muss Word neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
In Word 2007 existiert dieses Ausnahmewörterbuch übrigens schon – allerdings leer. Um es zu nutzen muss man es mit eigenen Wörtern füllen. Die Datei heißt ExcludeDictionary*.lex, wobei das Sternchen für die jeweilige Sprachversion steht. Im Falle von Deutschland ist dies de0407. Eine komplette Liste der Länderkennungen gibt es bei Microsoft.
Mit der derzeit aktuellen Office-Version 2007 hat Microsoft auch neue Dateiformate eingeführt, für Word ist das: "*.docx". Word-Dokumente, die mit dieser Endung abgespeichert werden, lassen sich mit älteren Word-Versionen nicht öffnen.
Mit dem Microsoft Office Compatibility Pack können auch Office-Dokumente geöffnet werden, die mit den neuen Dateiformaten abgespeichert wurden. Selbstverständlich können hiermit auch alle anderen neuen Dateiformate (also für Excel: *.xlsx und für Powerpoint: *.pptx) geöffnet werden.
Für Benutzer von älteren Office-Versionen ist dies sicherlich der einfachste Wege: herunterladen, installieren, fertig. Es gibt allerdings auch mehrere andere Wege diese Dateien zu öffnen ganz ohne Office bzw. Microsoft-Produkte und sein Kompatibilitäts-Paket:
Mit der kostenlosen Office-Software OpenOffice.org lassen sich sämtliche neuen (und natürlich auch die älteren) MS Office-Dateien öffnen.
Der OpenXML Viewer steht für verschiedene Plattformen zur Verfügung, u. a. auch als Addon für Firefox. Ist er installiert, kann man mit Firefox *.docx-Dokumente aufrufen. Ein Bearbeiten ist allerdings nicht möglich.
Mit dem Programm Docx2Rtf von NativeWinds kann man *.docx-, aber auch *.sxw-Dateien (OpenOffice-Writer) öffnen und diese dann als *.rtf-Datei speichern. Als Extra bietet das Programm auch die Möglichkeit diese Dateien als *.pdf-Datei zu speichern. Bilder werden bei dieser Umwandlung allerdings nicht berücksichtigt.
Die Datei dafür einfach an eine (bzw. die eigene) Google E-Mail-Adresse senden und dann den Anhang als HTML-Ansicht öffnen. Bilder werden dabei allerdings nicht angezeigt. Google Docs kann mit dem Format *.docx leider (noch) nichts anfangen.
Welche dieser Wege man nun geht hängt sicherlich vom Einzelfall ab: wie oft benötigt man diese Funktion und möchte man an dem Dokument (bei gleichbleibendem Format, also *.docx) Veränderungen vornehmen. Sollen Bilder auch übernommen werden oder reicht nur der Text?
Nachtrag: Auch AbiWord soll *.docx-Dokumente öffnen können (nicht von mir getestet). Bei AbiWord handelt es sich um ein kostenloses Textverarbeitungsprogramm. Vielleicht eine Alternative für alle die, die kein ganzes Office-Paket (weder von Microsoft noch von OpenOffice) benötigen, aber nicht nur WordPad nutzen möchten. Tipp von caschy
Google Docs kann nun auch *docx-Dokuemente öffnen.
Ich teste gerade EtherPad. Es handelt sich hierbei um einen sehr einfach gestrickten Texteditor der sich noch in einer geschlossenen Beta-Phase befindet. Der Vorteil des Editors ist zum einen seine Einfachheit und zum anderen die zeitgleiche Aktualisierung (Live) der Änderungen am Text, wenn mehrere Autoren gleichzeitig arbeiten.
Ich habe mich vor knapp drei Wochen für den Beta-Test registriert und heute bekam ich die E-Mail, dass mein Zugang freigeschaltet wurde. Nach dem Klick auf den Link in der E-Mail gelang ich zur folgenden Seite: weiterlesen…
Unter einem Blindtext versteht man einen Text, der als Platzhalter auf einer Seite (Print oder Online) eingefügt wird, um das Layout besser beurteilen zu können, bevor der eigentliche Text eingefügt wird. Er kann auch zur Überprüfung der Lesbarkeit einer Schriftart dienen oder zum Vergleich von mehreren Schriftarten.
Liegt das hauptsächliche Ziel bei der Benutzung eines Blindtextes auf der oben angesprochenen Lesbarkeit einer Schriftart, so empfiehlt es sich einen Blindtext mit Panagrammen zu benutzen. Bei einem Panagramm handelt es sich um einen Satz, der alle Buchstaben des Alphabets enthält.
Der bekannteste Blindtext "Lorem ipsum" ist gleichzeitig ein lateinisches Panagagramm.
Im Internet sind eine Reihe von Blindtextgeneratoren zu finden, die zwei (in meinen Augen) schönsten und auch funktionell die Besten sind die folgenden: weiterlesen…